Warum braucht eine Katze einen Stammbaum?

Jeder Besitzer einer reinrassigen Katze denkt früher oder später darüber nach, einen Stammbaum für sein Tier zu besorgen. Dieser dient als Beweis für die edle Herkunft des Tieres. Manche halten ihn für überflüssig. Ein Stammbaum enthält übrigens auch Informationen über das Risiko von Erbkrankheiten bei der Katze. Katzenbesitzer in Deutschland nehmen dies sehr ernst.

Das Verfahren zur Ausstellung eines Abstammungsnachweises in Deutschland

Ein deutscher Stammbaum beschreibt vier Generationen der Vorfahren einer Katze. Wer Papiere für sein Haustier erhalten möchte, muss Mitglied eines Katzenzuchtvereins sein, der die Zuchtregeln festlegt.

Dies sind das Alter der ersten Paarung, die zulässige Anzahl von Würfen pro Jahr für ein Weibchen, das Alter der zum Verkauf stehenden Kätzchen und die Bedingungen, unter denen die Züchter gehalten werden.

Die Regeln sind für Profis und für diejenigen, die sich zum ersten Mal ein Haustier anschaffen, gleichermaßen gültig.

Katzenzuchtbestimmungen in Deutschland

Strafen für skrupellose Züchter in Deutschland

Nur Tiere, die auf Ausstellungen hervorragende Noten erhalten haben, dürfen zur Zucht eingesetzt werden. Züchter, die gegen die Vereinsbestimmungen verstoßen, müssen mit einer Geldstrafe oder anderen Sanktionen rechnen. Wiederholte Verstöße führen zum Ausschluss.

Stammbäume werden auch für Haustiere benötigt.

Manchmal wird eine Katze für die Familie und nicht für eine Ausstellungskarriere angeschafft. Auch solche Katzen benötigen einen Stammbaum. Dieser garantiert die Seriosität des Verkäufers und belegt die Verwandtschaft der Elterntiere. Eine zu enge Verwandtschaft, beispielsweise zwischen Geschwistern, kann bei den Kätzchen zu Taubheit, Blindheit und Herzkrankheiten führen.

Der Stammbaum einer Katze ist ein wichtiges Dokument, das Ihnen hilft, den Gesundheitszustand Ihres Haustieres einzuschätzen.

Übersetzung von O. V. Ryndina

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