Japan Spitz
Der Japan-Spitz ist ein freundlicher und fröhlicher kleiner Hund mit einem angenehmen Wesen, einem markanten Aussehen und außergewöhnlicher Intelligenz. Diese relativ junge Rasse, die ursprünglich aus Japan stammt, hat sich in den letzten fünfzig Jahren nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch auf anderen Kontinenten eine treue Fangemeinde aufgebaut.
Inhalt
Rassemerkmale
Der Japan-Spitz ist ein wunderschöner, schneeweißer, mittelgroßer Hund mit einem fröhlichen, neugierigen und freundlichen Wesen. Er ist ein wunderbarer Freund und Begleiter für die ganze Familie.
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Originaltitel |
Japan Spitz |
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Ursprungsland |
Japan |
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Gewicht |
5-8 kg |
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Höhe (am Widerrist) |
28-36 cm |
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Lebenserwartung |
10-16 Jahre alt |
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Preis eines Welpen (mit Stammbaum) |
30.000 – 60.000 Rubel |
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Preis eines Welpen (ohne Stammbaum) |
10.000 – 20.000 Rubel |

Nach der Auswertung von Rezensionen von Züchtern und Besitzern japanischer Spitze haben wir eine Tabelle mit den Merkmalen zusammengestellt, die diese Hunde am besten beschreiben:
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Parameter |
Ebene |
Punkte |
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Größe |
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3 von 5 |
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Intelligenz |
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5 von 5 Sternen |
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Ausbildung |
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5 von 5 Sternen |
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Lärm |
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2 von 5 |
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Gesundheit |
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3 von 5 |
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wählerisches Essverhalten |
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2 von 5 |
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Aktivität |
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4 von 5 Sternen |
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Aggressivität |
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1 von 5 |
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Das Kommunikationsbedürfnis |
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4 von 5 Sternen |
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Häutung |
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3 von 5 |
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Einstellung gegenüber Kindern |
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4 von 5 Sternen |
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Einstellung gegenüber Fremden |
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3 von 5 |
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Wartungskosten |
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2 von 5 |
Ursprungsgeschichte
Die Rasse entstand Anfang des 20. Jahrhunderts. Das mag noch nicht lange her erscheinen, doch es gibt keine gesicherten Informationen über ihre Vorfahren. Einer Theorie zufolge stammen japanische Spitze von sibirischen Laikas ab. SamojedenDie im Rassestandard beschriebene Geschichte der Rasse besagt, dass der Begründer der Rasse war Deutscher Spitz Ein weißer Hund, importiert aus China. Japanische Züchter stellten die neue Rasse, den Japanischen Spitz (Nihon Supittsu, 日本スピッツ), erstmals 1921 auf einer Ausstellung in Tokio vor. Bis 1936 wurde aktiv daran gearbeitet, die gewünschten Eigenschaften durch Kreuzungen zu verbessern, vorwiegend mit weißen Hunden vom Spitztyp, die aus Kanada, Australien und den Vereinigten Staaten importiert wurden.
In Japan wurden Rasse und Standard 1948 offiziell anerkannt, woraufhin der schneeweiße Spitz in seiner Heimat große Beliebtheit erlangte. Später wurde er nach Europa und Amerika exportiert. Der englische Kennel Club erkannte den Japanischen Spitz 1977 an, und die FCI (Fédération Cynologique Internationale) veröffentlichte 1964 einen Standard. Der American Kennel Club erkannte den Spitz aufgrund seiner starken Ähnlichkeit mit dem Amerikanischen Schäferhund nie an, obwohl einige Zuchtverbände in den Vereinigten Staaten die Rasse registrierten.
Weiße Spitze kamen 1994 dank des herausragenden Zirkusdirektors Nikolai Pawlenko erstmals nach Russland. Ursprünglich hatte der Volkskünstler Russlands und Staatspreisträger keine ernsthafte Zuchtabsicht; er benötigte die Hunde für eine neue Nummer. Doch das Schicksal hatte andere Pläne, und heute zählt Pawlenko zu den renommiertesten Züchtern von Japanspitz.

Erscheinungsbild und Standards
Japanische Spitze haben ein markantes, fuchsähnliches Gesicht mit schwarzen Knopfaugen, einer runden Nase und einem liebenswerten Lächeln, das sich von ihrem flauschigen, schneeweißen Fell abhebt. Sie sind sehr schöne und elegante Hunde mit einem harmonischen, kräftigen Körperbau. Sie sind klein, aber nicht zwergenhaft: Die durchschnittliche Schulterhöhe beträgt 32–38 cm, das Gewicht 6–9 kg. Der Geschlechtsdimorphismus ist deutlich ausgeprägt: Rüden sind größer und haben ein dichteres, längeres Fell.
Kopf und Schnauze
Der Kopf ist proportional zum Körper. Der Schädel ist mäßig breit mit einer gerundeten Stirn. Der Stop ist deutlich sichtbar. Die Schnauze ist spitz und keilförmig. Die Nase ist klein und schwarz. Das Gebiss ist korrekt und scherenförmig. Die Lefzen sind straff, trocken und gut pigmentiert. Die Augen sind mandelförmig, mittelgroß, leicht schräg stehend und dunkel. Die Lider sind schwarz. Die Ohren sind klein und dreieckig. Sie sind hoch angesetzt, werden senkrecht getragen und zeigen nach vorn.

Rahmen
Der Körper ist kräftig und quadratisch. Die Brust ist breit und relativ tief. Die Rippen sind leicht gewölbt. Der Rücken ist kurz und gerade. Der Bauch ist aufgezogen. Der Schwanz liegt hoch angesetzt und mittellang über dem Rücken. Die Gliedmaßen sind kräftig, muskulös und von normaler Länge, proportional zum Körper, wirken aber durch das dichte Fell etwas kürzer. Die Pfoten sind rundlich, die Zehen stehen eng an. Die Ballen sind dick, ebenso die Krallen, die schwarz sind. Der Gang ist aktiv und selbstbewusst.
Fell und Farben
Das Fell besteht aus einem geraden, mäßig harten Deckhaar, das locker am Körper anliegt, und einer dichten, kurzen, weichen und recht dichten Unterwolle. An Ohren, Schnauze und Unterschenkeln ist das Fell kürzer, ansonsten länger. Hals, Schultern und Brust sind üppig befedert, und der Schwanz hat einen dichten Fransenbesatz. Das Fell ist einfarbig weiß mit weißer Unterwolle.

Charakter- und psychologisches Porträt
Der Japan-Spitz hat ein durchweg angenehmes Wesen. Er ist mutig, fröhlich, freundlich und charmant. Wie andere Zwerghunderassen ist er sehr anhänglich, möchte immer mittendrin sein und im Mittelpunkt stehen. Trennung oder längere Einsamkeit verträgt er schlecht.
Spitze sind gehorsam, intelligent und gepflegt, mäßig verspielt, aktiv und neugierig. Sie vertragen sich in der Regel gut mit anderen Tieren und zeigen nur gelegentlich Eifersucht. Mit der richtigen Erziehung und Zuwendung ihres Besitzers zerstören sie weder Dinge noch knabbern sie an Möbeln. Fremden gegenüber sind sie meist misstrauisch, zeigen aber selten Aggressionen. Spitze sind bekannt für ihre Treue und ihren Mut; sie sind ausgezeichnete, treue Begleiter und wachsame Wachhunde, die nur bellen, wenn es nötig ist.
Das Schöne an dieser Rasse ist, dass sie sich für absolut jede Familie eignet, ob mit oder ohne Kinder, Singles oder Senioren. Für jeden wird ein Spitz ein treuer Begleiter, ein liebevoller Freund und ein verständnisvoller Gesprächspartner.

Schul-und Berufsbildung
Das Training und die Vermittlung grundlegender Kommandos sind unerlässlich, auch für kleine Hunderassen. Bei Spitzhunden gibt es dabei in der Regel keine Probleme. Mit zunehmendem Alter lernen die Hunde die Hausregeln, passen sich dem Familienrhythmus an und verstehen ihre Besitzer oft schon mit einem halben Wort oder einem Blick. Strenge und insbesondere körperliche Gewalt sollten beim Training vermieden werden. Ein bestimmter Tonfall hilft dem Welpen, die notwendigen Schlüsse zu ziehen, und richtiges Verhalten sollte mit Leckerlis oder Lob belohnt werden.
Spitzhunde lassen sich leicht trainieren und lernen verschiedene Kommandos und Tricks. Sie haben Spaß daran, unterhalten zu werden. Wenn der Besitzer Zeit und Lust dazu hat, beteiligt sich der Hund gerne am Agility- oder Freestyle-Training.
Ein Japan-Spitz tritt bei einer Freestyle-Show auf (Tanzen mit Hunden):
Inhalt
Der Japan-Spitz fühlt sich in einer kleinen Wohnung genauso wohl wie in einem Einfamilienhaus, solange er in der Nähe von Menschen ist. Draußen ist er verspielt und energiegeladen, zu Hause hingegen ruhig und unaufdringlich. Trotz seiner geringen Größe ist er für seine Sauberkeit und Ordnung bekannt und macht selten Probleme. Sein dichtes Fell haart, und Haare finden sich auf Möbeln und anderen Gegenständen, aber regelmäßiges Bürsten kann das Haaren minimieren. Manche Besitzer trainieren ihre Hunde, stubenrein zu werden, aber das ersetzt nicht die Notwendigkeit regelmäßiger Spaziergänge.
Bewegung sollte mäßig sein. Ideal sind zwei Spaziergänge täglich, ergänzt durch mindestens ein Spiel. Wenn möglich, sollte der Hund frei laufen dürfen. Ein Spitz begleitet Sie gerne auf Spaziergängen und lässt sich einen Ausflug aufs Land oder in die Natur nie entgehen.

Pflege
Der Japan-Spitz benötigt regelmäßige Fellpflege mit speziellen Werkzeugen und Produkten. Zur Fellpflege gehören Bürsten, Baden, Scheren, Augen-, Ohren- und Mundhygiene sowie das Schneiden der Krallen.
Zum Bürsten eines Spitz eignet sich am besten eine Massagebürste mit langen Metallzinken. Während des Fellwechsels können auch Slicker-Bürsten verwendet werden. Baden Sie Ihren Hund etwa einmal im Monat. Beginnen Sie die Pflege mit einer Feuchtigkeitscreme und einem geeigneten Shampoo für langhaarige, weiße Rassen. Anschließend werden Feuchtigkeitsbalsam und Conditioner aufgetragen, um Verfilzungen vorzubeugen. Spitzfelle neigen nur selten zu Verfilzungen, außer an wenigen Stellen: hinter den Ohren, im Leistenbereich und unter den Achseln.

Aufwendige regelmäßige Fellpflege ist für diese Rasse nicht empfehlenswert; das Fell sollte natürlich belassen werden. Besitzer führen jedoch weiterhin Hygienemaßnahmen im Anal- und Genitalbereich durch und trimmen die Haare zwischen den Zehen. Vor Ausstellungen betont ein leichter Schnitt die Form der Ohren und die Schönheit des Behangs.
Viele Erfahrungsberichte von Besitzern deuten darauf hin, dass Spitzhunde Fellpflege, insbesondere Hygienemaßnahmen, nicht mögen. Daher ist es wichtig, den Welpen schon früh daran zu gewöhnen.
Die Augen eines Spitz benötigen besondere Pflege. Im frühen Alter, zwischen 6 und 12 Monaten, tränen die Augen der Welpen vermehrt, wodurch sich das Fell in den Augenwinkeln rötlich-braun verfärbt. Mit zunehmendem Alter lässt sich, sofern keine Augenprobleme vorliegen, das weiße Gesicht viel leichter erhalten. Dies gelingt durch die Verwendung spezieller aufhellender Kosmetika und natürlich durch die regelmäßige Kontrolle der Augengesundheit. Die Ohren werden regelmäßig untersucht und bei Bedarf gereinigt, um Ohrenschmalzablagerungen zu entfernen. Die Krallen werden alle 3–4 Wochen auf die optimale Länge geschnitten. Es empfiehlt sich außerdem, den Hund an eine Zahnbürste zu gewöhnen. Die Vorbeugung von Zahnsteinbildung erspart Ihnen als Besitzer unnötigen Stress, Narkose und Ultraschallreinigung beim Tierarzt.
Diät
Die meisten Spitzzüchter empfehlen die Fütterung von Japanspitz trockenes Industriefutter Hochwertiges oder ganzheitliches Futter, ausgewählt nach Alter, Gesundheitszustand und Vorlieben des Hundes. Eine ausgewogene Ernährung zeigt sich in guter Gesundheit und einem gepflegten Erscheinungsbild.
Bei Bedarf kann eine natürliche Ernährung gewählt werden. Diese sollte auf Fleisch und Innereien (etwa 20–25 g pro kg Körpergewicht) basieren; Getreide (Buchweizen, Reis) wird ergänzt. Gemüse sollte täglich, zumindest in kleinen Mengen, verfüttert werden. Zweimal wöchentlich sollte Fleisch durch mageres Seefischfilet ersetzt und gekochte oder rohe Wachteleier sowie fermentierte Milchprodukte gegeben werden.
Unabhängig von der Art der Lebensmittel sollte sauberes Trinkwasser immer frei verfügbar sein.
Für Hunde, die zu allergischen Reaktionen neigen, werden Spezialfutter aus der White Dogs-Serie empfohlen.

Gesundheit und Lebenserwartung
Insgesamt gilt die Rasse als gesund. Es sind nur wenige Erbkrankheiten bekannt (der Trägerstatus lässt sich heutzutage leicht durch Gentests feststellen):
- Epilepsie;
- Kniescheibenverrenkung;
- Hüftdysplasie;
- verschiedene Allergien.
Im Gegensatz zu vielen anderen schneeweißen Hunderassen leiden japanische Terrier selten unter Allergien oder angeborener Taubheit. Bei artgerechter Pflege und Haltung können diese Hunde 14 bis 15 Jahre oder älter werden.

Auswahl eines Japan-Spitz-Welpen und Preis
Bei der Auswahl eines Japan-Spitz-Welpen sollten Sie sich im Voraus für das Geschlecht entscheiden und überlegen, welche Zuchtlinie Sie bevorzugen. Soll es ein treuer Begleiter sein, der nicht zur Zucht eingesetzt wird, oder soll der Hund später auf Ausstellungen Erfolge feiern? Davon hängt der Preis des Japan-Spitzes ab.

Die Wahl einer Zuchtstätte oder eines Züchters ist ebenso wichtig. Falls keine Welpen zum Verkauf stehen, können diese in der Regel reserviert werden. Neben der Erfüllung des Rassestandards müssen die Welpen gesund, aktiv und sauber sein. Der Züchter muss dem Welpen einen Welpenausweis, einen EU-Heimtierausweis mit Entwurmungs- und Impfnachweisen sowie Empfehlungen zur Fütterung und Aufzucht des neuen Familienmitglieds aushändigen.
Ein japanischer Spitzwelpe der Liebhaberklasse kostet im Durchschnitt 20.000 bis 30.000 Rubel. Hunde mit Potenzial für eine Ausstellungs- oder Zuchtkarriere können deutlich teurer sein.
Fotos
Fotos von japanischen Spitzwelpen und -hunden (Nihon Supitsu):
Video über die Rasse
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