Japanische Hundenamen: Rüden und Hündinnen

Östliche Kultur hält zunehmend Einzug in unseren Alltag. Auch bei der Namensgebung von Haustieren ist dies der Fall. Ursprünglich wurden japanische Namen für Rassen wie den Japan Chin und den Japan Terrier verwendet. Akita, Shikoku, Japan Spitz, Kai und andere, die von japanischen Kynologen entwickelt wurden. Doch dann griff der Trend auf andere Rassen über und wurde zu einem Modetrend, der schnell von Hundezüchtern weltweit übernommen wurde.

Dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens klingen japanische Wörter für uns exotisch und melodisch, und zweitens haben sie sehr schöne Bedeutungen, die sich kurz in zwei oder drei Silben ausdrücken lassen.

Dalmatiner

Die Laute „k“, „r“ und „s“, die professionelle Hundetrainer als besonders einprägsam für Hunde einstufen, kommen in solchen Namen häufig vor, wodurch sich ein Welpe seinen Namen leichter und schneller merken kann. Japanische Namen werden zudem oft auf einer Metallplakette oder einem Namensschild eingraviert, was zwar keinen praktischen Nutzen hat, aber sehr ästhetisch und stilvoll aussieht.

Mit dem Erscheinen des Films „Hachiko“ begann eine regelrechte Epidemie japanischer Hundenamen. Da Japanisch jedoch viel weniger verbreitet ist als beispielsweise Englisch, muss man bei der Auswahl Wörterbücher bemühen oder online nach Namensvorschlägen suchen.

Spitznamen für männliche Welpen

Die japanische Sprache bietet viele Wörter für Hundenamen. Besitzer sollten beachten, dass zu lange Namen umständlich sind und daher oft abgekürzt werden, wodurch die Bedeutung verloren geht. Ist ein Name schwer auszusprechen, ist es schwierig, den Welpen zu rufen, und auch andere können sich den Namen nur schwer merken.

Beispiele für Spitznamen für männliche Hunde:

  • A - Aki (Der im Herbst Geborene), Akari (Lichtstrahl), Anta (Du bist mir lieb), Aniki (Der kluge Bruder), Aiko (Das geliebte Baby), Arata (Der Naive);
  • B – Budo (der Name einer japanischen Kampfkunst), Biso (Erster in der Familie), Baisei (Reisegefährte, Begleiter);
  • IN – Wakai (Jung), Wasei (Japanisch), Wakitaru (Freundlich), Wakenai (Verständlich);
  • G – Ganken (Gesund), Gati (Anmutig), Goro (Fünftes Kind), Keken (Kaiserliches Schwert)

Wachhund

  • D – Dai (Groß, Groß), Dan (Karate-Rang), Daikichi (Großes Glück), Daitan (Draufgänger), Zai (Reichtum);
  • E - Yoji (Baby), Yozakari (Sonnenaufgang), Yokey (Geschenk), Erube (Nahes Wesen);
  • UND – Iva (Stein, Felsig), Ikeru (Lebendig), Inake (Guter Kerl);
  • ZU - Kaizoku (Filibuster), Kaize (Meer), Kaishin (Seelenverwandter), Kaminari (Donnernd), Kanze (Unterstützung), Keigu (Loyal);
  • M - Maichiko (Lucky Kid), Miya (Sacred Temple), Maeko (Fair);
  • N - Natsukashi (hübsch), Naikan (inneres Gefühl);

  • UM – Oarashi (Hurrikan), O-kami (Oberster, Kaiser), Oji (Prinz);
  • P - Petto (Glückspilz), Poti (Kleiner Hund), Pin (Erster);
  • R – Raitei (Donner), Ransin (Rebell), Ramman (In der Blüte seines Lebens), Riko (Klug);
  • MIT – Sai (Gabe), Shiji-tari (Klein), Saga (Vorbote des Guten);
  • T – Taigi (Hauptprinzip), Taizan (Großer Gipfel), Takibi (Flamme)

Spaniel

  • U – Udonge (Seltenes Glück), Un (Glück), Uchidokoro (Ideal);
  • F - Fukkan (Assistent), Faito (Kampfgeist), Fuzei (Stil), Fuke (Kraft);
  • X - Haru (Kind des Frühlings), Hoshi (Sternsohn), Hatsuyuki (Erster Schnee);
  • C – Tsuei (Starker Mann), Tsukaimono (Geschenk), Tsktenke (Brücke zum Himmel), Tsuyuharai (Pionier);
  • E - Eiti (Weisheit), Eisei (Unsterblichkeit), Erito (Elite), Enrai (Entfernter Donner);
  • Yu - Yuki (Schneeball), Yuto (Tapferer Weg), Yushi (Furchtloser Krieger), Yume (Träumend);
  • ICH – Yaoto (Das Pfeifen eines fliegenden Pfeils), Yasaki (Pfeilspitze), Yakei (Wächter).

Heiser

Spitznamen für weibliche Welpen

Spitznamen für Hündinnen klingen oft weicher, sind fließender und manchmal verspielt. Sie können eine Charaktereigenschaft oder ein körperliches Merkmal des Hundes widerspiegeln.

Hier sind also einige japanische Spitznamen für Hündinnen:

  • A – Ai (Durchdringendes Gefühl der Liebe), Aiken (Favorit), Akatsuki (Aurora);
  • B – Burote (Brosche), Bansei (Unendlichkeit), Bimo (Gewichtslos);
  • B – Wangetsu (Monat), Wakari (Verständnis);
  • G – Ganto (Gipfelgipfel), Ganseki (Felsiger Berg), Gappei (Einheit);
  • D – Daika (Eure Majestät), Daishizen (Natürliche Weisheit), Dzedama (Schön);
  • E – Yozakura (Kirschblütengarten bei Nacht), Esei (Hexe, Fee)

Flauschiger Hund

  • I - Iki (Angenehme Frische), Inabikari (Blitzschlag), Izanami (Anziehend);
  • K – Kazu (Blühender Garten), Kaden (Geheimnis), Kaiju (Befriedung), Kaimen (Meeresstille), Keiko (Glühwürmchen), Keitaibi (Attraktivität);
  • M – Makkura (Undurchdringliche Dunkelheit), Mamori (Beschützer), Maisou (Morgenröte);
  • N – Nadare (Lawine), Namigashira (Schaum auf den Wellen), Ninge (Undine), Nukumi (Hitze), Nekketsu (Kochendes Blut);
  • O – Obako (Kleines Mädchen), Oka (Kirschblüte), Ogori (Glanz);
  • P – Papetto (Puppe), Pattiri (Weit geöffnete Augen), Penga (Mit einem Stift gezeichnetes Bild);
  • R – Raisan (Oda), Rakurai (Blitzschlag), Rikomano (klug, fähig), Renri (Liebe zum Leben), Renge (Lotus)

Weißer Hund mit Schleife

  • C – Saithi (Einfallsreichtum, Intelligenz), Savari (Trost), Singi (Hingabe), Satu (Zucker);
  • T - Taira (Ruhe), Taki (Neu), Tori (Vogel);
  • U – Uzu (Leia), Utena (Blumenknospe), Ukoso (Einladend);
  • F – Fujin (Mädchen), Fuwari (Zärtlichkeit), Fuafua (weich, glatt);
  • X – Hiza (Lang), Heise (Sieg), Hime (Prinzessin), Hoshizora (Sternbild);
  • C – Tsuriki (Magie), Tsuyudama (Tau), Tsuru (Weinrebe);
  • E – Eigetsu (Neumond), Enishi (Liebesaffäre), Enka (Dunst);
  • Yu – Yukioroshi (Blizzard), Yume (Traum), Yuriko (Lilienkind);
  • Ich bin Yasu (Ruhe), Yaksok (Eid).

Ein Hund im Wald

Neben aussagekräftigen Wörtern können Sie auch viele geografische Namen aus Japan verwenden, die nicht weniger wohlklingend sind.

Die Wahl eines Hundenamens ist eine schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe, und im Falle japanischer Namen ist sie noch schwieriger, da neben dem schönen Klang auch die Bedeutung des übersetzten Namens dem Besitzer gefallen und der Hund sich damit wohlfühlen muss.

Bevor man sich für einen Namen entscheidet, sollte man sich vielleicht etwas Zeit nehmen und das Verhalten des Welpen beobachten. Besitzer, die ihrem Hund einen japanischen Namen geben möchten, sollten sich jedenfalls bewusst sein, dass dieser neu und einzigartig klingt – die zusätzliche Zeit lohnt sich also.

Lesen Sie auch:



Einen Kommentar hinzufügen

Katzentraining

Hundetraining