Frühjahrsverschlimmerung bei Katzen

Bekommen Katzen jemals Frühlingsgefühle? Wir haben einen weiteren Winter überstanden und genießen nun freudig die ersten warmen Sonnenstrahlen. Mit dem Frühling scheint sich die Welt zu verwandeln: Die Tage werden länger, die Vögel zwitschern von neuem Leben, und die ersten Grashalme spitzen bereits durch den Schnee. All diese kleinen Dinge erfüllen uns mit Energie und motivieren uns, die Welt noch schneller voranzubringen.

Wirken sich die Pheromone im März nur auf Menschen aus, oder erleben auch Haustiere Frühlingsgefühle? Wenn Sie bereits Erfahrung mit Katzen oder Hunden haben oder gerade erst mit dem Gedanken spielen, sich ein neues pelziges Familienmitglied zuzulegen, wissen Sie wahrscheinlich, dass dies eine geschäftige Zeit für alle Besitzer kleiner Vierbeiner ist.

Verhalten von Haustieren

Im Frühling verhalten sich Haustiere bei der Partnersuche mitunter etwas ungewöhnlich. Katzen sind in dieser Zeit besonders aktiv. Mit dem Einzug der lang ersehnten Wärme erfüllen ihre anhaltenden Balzgesänge die Straßen und Wohnungen.

Dieser Hormonschub im Frühjahr ist kein Zufall: Die meisten Tiere in freier Wildbahn sind nur einmal im Jahr fortpflanzungsfähig, und in diesem Fall werden die Nachkommen im Sommer geboren, was den Neugeborenen eine bessere Überlebens- und Nahrungschance gibt.

Frühjahrsverschlimmerung bei Katzen

Wohnungsbart

Natürlich unterscheiden sich Haustiere in der Wohnung etwas von ihren wilden Artgenossen: Ständiges Licht und Wärme können die Läufigkeit und sexuelle Aktivität mehrmals im Jahr auslösen. Hündinnen erreichen die Geschlechtsreife in der Regel mit 5–6 Monaten, Rüden etwas später, mit 7–8 Monaten. Glauben Sie also nicht, dass Hunde den Gefühlen der Liebe gleichgültig gegenüberstehen; schließlich haben Sie sicher schon einmal den Ausdruck „Hundehochzeitssaison“ gehört.

Im Frühling kann der Hund hyperaktiv und sogar aggressiv werden. Hunde werden mit etwa 8 bis 12 Monaten geschlechtsreif.

Was zu tun?

Was tun, wenn Ihre Katze Frühlingsgefühle hat? Natürlich können Sie nicht gegen die Natur ankämpfen, aber es gibt dennoch einige Möglichkeiten. Zunächst sollten Sie verstehen, dass das ungewöhnliche Verhalten Ihres Haustiers auf natürliche Bedürfnisse und hormonelle Veränderungen zurückzuführen ist. Es bringt also nichts, es zu schimpfen oder zu bestrafen; stattdessen ist es besser, aktiv zu werden und sein Leiden zu lindern.

Beruhigungsmittel und andere Medikamente

Die sicherste Methode wären Beruhigungsmittel oder, anders ausgedrückt, pflanzliche Beruhigungsmittel.

Manche Tierhalter greifen häufig zu Hormonpillen oder -spritzen, um die Wirkung zu verstärken und die Angst des Tieres zu lindern.

Diese Maßnahme hat zwar nur eine vorübergehende Wirkung, aber es ist wichtig zu verstehen, dass auch die kurzfristige Anwendung von Hormonen mit verschiedenen Nebenwirkungen verbunden ist, wie zum Beispiel der Entstehung von Krebs und Erkrankungen innerer Organe.

Kastration

Wenn Sie Ihren geliebten Hund oder Ihre Katze als Haustier angeschafft haben und nicht vorhaben, an Zuchtprogrammen teilzunehmen, sollten Sie vielleicht eine drastischere Option in Betracht ziehen: die Kastration.

Diese Entscheidung kann nicht nur im Interesse eines gesunden Schlafs und sauberer Parkettböden getroffen werden, sondern auch im Interesse der heimischen Raubtiere selbst: Während die Herren mit Schwanz durch die Abstinenz keinen besonderen Schaden erleiden, besteht bei den Damen möglicherweise die Gefahr einer Entzündung des Fortpflanzungssystems.

Tierärzte empfehlen, diesen Eingriff bei männlichen und weiblichen Katzen ab einem Alter von 6 Monaten und bei weiblichen Katzen ab einem Alter von 10 bis 12 Monaten durchzuführen.

Wenn Sie sich nach reiflicher Überlegung für die zweite Option entschieden haben, ist es wichtig zu wissen, dass Ihre vierbeinigen Freunde jetzt besonders empfindlich sind und eine spezielle, ausgewogene Ernährung benötigen, die reich an Mineralien, Vitaminen und Probiotika ist. Alternativ könnten Sie auch das erste inländische Premiumfutter in Betracht ziehen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Liebling nur das Beste verdient, haben Sie absolut Recht.

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