Haustiere impfen lassen oder nicht?

Viele Tierhalter stehen Impfungen weiterhin skeptisch gegenüber. Der Hauptgrund dafür sind Fälle von erfolglosen Impfungen, bei denen ein geimpfter Hund trotzdem erkrankt.

In letzter Zeit sind zahlreiche Impfstoffe aus dem In- und Ausland erhältlich, die man sogar im Handel kaufen und zu Hause verabreichen kann. Diese Option ist jedoch sehr gefährlich für die Gesundheit des Hundes, da der Gesundheitszustand des Tieres zum Zeitpunkt der Impfung eine entscheidende Rolle spielt. Schon geringfügige Abweichungen vom Normalzustand (z. B. Mangelernährung, Parasitenbefall) können das Immunsystem schwächen und die Impfung unwirksam machen. Impfungen sollten daher nur gesunden Tieren verabreicht werden, unabhängig davon, ob es sich um einen Dobermann oder einen Mischling handelt.

Alle Krankheiten der Haustiere werden in zwei Hauptgruppen unterteilt:

  • Zoonosen (die nur Tiere betreffen);
  • Zoonosen (die nicht nur Haustiere, sondern auch Menschen betreffen).

Im ersten Fall riskiert der Besitzer lediglich das Leben und die Gesundheit seines Tieres, wenn es nicht geimpft ist; im zweiten Fall sein eigenes. Alle Tiere müssen geimpft werden, unabhängig von Alter oder Rasse – egal ob Französische Bulldogge oder Mischlingskätzchen.

Die häufigsten Hundekrankheiten sind Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis contagiosa und Staupe. Diese Krankheiten verlaufen schwerwiegend und können nicht nur bei Welpen, sondern auch bei erwachsenen Tieren tödlich sein, weshalb eine Impfung unerlässlich ist. Tollwut ist zwar deutlich seltener, dennoch ist eine Impfung dagegen unerlässlich, da eine Infektion für Menschen lebensbedrohlich sein kann.

Französische Bulldogge

Es wird empfohlen, Haustiere ab einem Alter von zwei Monaten impfen zu lassen. Dies sollte in einer Tierarztpraxis erfolgen, wo das Tier auch auf Würmer, Flöhe und andere Krankheiten untersucht wird.

Man geht davon aus, dass streunende Tiere eine stärkere Immunität als Amerikanische Bulldoggen besitzen, da die natürliche Selektion das Überleben des Stärkeren begünstigt und Impfungen daher unnötig sind. Obwohl Hunde und Katzen ohne Stammbaum tatsächlich resistenter gegen Viren sind, sollten sie dennoch geimpft werden, da sie möglicherweise latente Infektionen in sich tragen.

Heute gibt es zahlreiche Impfstoffe aus in- und ausländischer Produktion. Für Kleintiere empfiehlt sich die Gabe russischer Impfstoffe, während für ältere Tiere auch ausländische Impfstoffe verwendet werden können.

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