Turner und Hooch: eine Hunderasse aus dem Film
Die imposante und unglaublich charmante Deutsche Dogge, die Ende der 1980er-Jahre mit der amerikanischen Komödie „Turner & Hooch“ (1989) auf der Leinwand erschien, eroberte die Herzen des Publikums. Um welche Rasse handelte es sich in dem Film? Es ist kein Wunder, dass die Popularität dieser Hunderasse nach dem Film zunahm. Dogue de Bordeaux Es ist auf dem Höhepunkt. Was ist so anziehend an der Hunderasse aus dem Film „Turner und Hooch“? Trotz ihres furchteinflößenden, kampflustigen Aussehens sind diese Hunde in vielen Haushalten beliebte Haustiere.

Bordeauxdogge: Rassebeschreibung
Die Rolle des Hooch im gleichnamigen Film wurde von zwei Bordeauxdoggen – Bisley und Igor – gespielt. Bisley machte entzückende Grimassen vor der Kamera, während Igor … alle notwendigen TricksBeide Vertreter dieser Rasse hatten eines gemeinsam: Sie waren sehr anhänglich, gesellig und ihren Besitzern treu ergeben.
Auch in Wirklichkeit sehen die Hunde aus dem Film „Turner & Hooch“ beeindruckend aus. Man muss sich nur dieses Foto ansehen: ein riesiger, faltiger Kopf mit ausdrucksstarken, weit auseinanderstehenden Augen und einer leicht abgeflachten Nase, ein kräftiger Hals und starke, muskulöse Beine. Es wirkt wie ein gigantischer, furchteinflößender Hund, der ein hervorragender Wachhund wäre, selbst wenn er nie knurren würde.

Tatsächlich zeichnen sich alle Tiere dieser Rasse durch ein gutmütiges und unkompliziertes Wesen im Alltag aus. Sie sind hervorragende Begleiter für aktive Senioren und junge Menschen gleichermaßen. Auch wenn Sie Kinder oder Kleintiere im Haus haben, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen: Deutsche Doggen sind ihnen gegenüber sehr sanftmütig und zurückhaltend.
Diese Hunde sind sehr intelligent, aber ihre natürliche Faulheit macht sie recht schwer erziehbar. Hunde dieser Rasse ziehen es vor, das Training durch passive Entspannung zu ersetzen, indem sie sich an einem bequemen Platz ausruhen.
Die Brüder des Protagonisten Hooch besitzen ausgeprägte Wachinstinkte. Sie erfüllen ihre Aufgabe hervorragend und beschützen ihre Besitzer mutig, aber stets ohne Aggression vor Eindringlingen. Anders als aufgeregte Terrier, die mit ihrem Gebell die Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzen, neigen Bordeauxdoggen nicht zu unnötigen Bewegungen und zeigen ihre Wildheit nur in Momenten echter Gefahr.

Äußere Merkmale
Bordeauxdoggen sind nicht ganz proportional gebaut. Ihr Kopf ist im Verhältnis zum Körper zu groß, sie haben eine kräftige Brust und einen kräftigen Rücken sowie eine dicke, kurze Rute, die relativ tief an der Kruppe angesetzt ist. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 68 cm und ein Gewicht von 50 kg, Hündinnen hingegen 65 cm und 45 kg.
Äußere Merkmale:
- Der Kopf ist breit und etwas kantig, trapezförmig. Die Stirn ist breit und von Hautfalten umrahmt, die sich bei Erregung des Hundes bewegen. Der Kiefer ist breit, das Kinn ausgeprägt. Die Augen sind groß, ausdrucksstark und oval. Die Ohren hängen herab, werden aber bei Erregung auf Knorpel aufgestellt.
- Der Körper ist gut entwickelt und dennoch kompakt. Der Rücken ist breit und gerade. Die Brust ist kräftig und gerundet. Der Bauch ist mäßig aufgezogen. Der Schwanz ist kräftig und an der Basis leicht verdickt.
- Gliedmaßen – Die Pfoten sind kräftig mit robusten Knochen. Die Zehen stehen eng aneinander, und die kräftigen Krallen sind abgerundet. Die Vorderbeine sind kürzer als die Hinterbeine. Dies verleiht dem Tier einen weichen, schwungvollen Gang.

Das Fell der Bordeauxdogge ist dicht und kurz und fühlt sich sehr weich an. Die vorherrschenden Farben sind Burgunderbraun, Rot und Goldbraun. Weiße Abzeichen können an Brust und Zehen vorkommen.
Wie andere große Hunderassen leidet auch die Bordeauxdogge häufig unter Hüftdysplasie. Der große Kopfumfang der Welpen verursacht oft Schwierigkeiten bei der Geburt.
Pflege von Tieren dieser Rasse
Die beliebte Hunderasse aus dem Film „Turner und Hooch“ ist pflegeleicht. Aufgrund ihrer Größe kann die Haltung in einer Wohnung jedoch eine Herausforderung sein. Tägliche Spaziergänge sind wichtig, um die körperliche Fitness zu erhalten. Trotz ihrer Größe benötigt sie nicht viel Auslauf. 20–30 Minuten aktiver Spielzeit täglich sind ausreichend.
Regelmäßiges Baden ist nicht nur angenehm für Ihr Haustier, sondern verringert auch das Risiko von Hautirritationen und Infektionen. Achten Sie bei der Fellpflege besonders auf die Hautfalten. Spülen Sie diese mit warmem Wasser ab, um Schmutzreste zu entfernen. Gummihandschuhe sind hilfreich beim Bürsten von kurzem, dichtem Fell.
Bei artgerechter Haltung können Tiere dieser Rasse problemlos ein Alter von 8-10 Jahren erreichen.
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