Ruhige Hunderassen für Wohnungen

Auch wenn viele Menschen Hunde lieben, stört sie das anhaltende und laute Bellen ihrer Vierbeiner. Deshalb ist es sinnvoll, eine möglichst ruhige Rasse zu wählen, die keine Beschwerden verursacht. Doch welche Hunderasse ist die ruhigste, anspruchsloseste und am wenigsten aggressive?

Hund auf dem Sofa

Schoßhund

Ein kleiner Hund SchoßhundDer Bologneser benötigt wenig Platz und fühlt sich auch in Stadtwohnungen wohl. Trotz seines zierlichen Körperbaus ist er recht muskulös. Sein Durchschnittsgewicht liegt bei 4–6 kg. Er ist verspielt, fröhlich, neugierig und ausgeglichen. Lange Spaziergänge sind nicht nötig. Er ist leicht zu erziehen, aber Fremden gegenüber sehr vorsichtig. Eine Ausnahme bilden Kinder, mit denen er ausgelassen spielen kann. Der Bologneser hat ein langes, lockiges Fell, das pflegeleicht ist, wenig haart und hypoallergen ist.

Schoßhund

Basenji

Basenji Eine der wenigen Hunderassen, die nicht bellen können. Bei Angst oder starken Gefühlen schnurrt das Tier. Sie sind intelligent und haben ein ausgeglichenes Wesen. Kräftig, kräftig und widerstandsfähig, sind sie ausgezeichnete Läufer und geborene Jäger. Sie verstehen sich gut mit Menschen und anderen Hunden und finden schnell Anschluss. Wendig und neugierig, mögen sie es nicht, lange allein gelassen zu werden und können zu Hause Unfug anstellen. Daher ist es ratsam, sie ständig zu beschäftigen. Sie sind unabhängig, aber dennoch freundlich.

Basenji

Shar Pei

Man erkennt sie an ihrem faltigen Fell, das sich in lustigen Falten über ihren ganzen Körper legt. Sie bellen nur, wenn es einen Grund dafür gibt, zum Beispiel, um jemanden zu warnen oder aus einem wichtigen Grund Aufmerksamkeit zu erregen.

Von Natur aus Shar Pei Sie sind ausgeglichen, intelligent, loyal, nicht aggressiv, gehorsam und freundlich zu Erwachsenen und Kindern. Fremden gegenüber sind sie misstrauisch und territorial. Sie vertragen sich gut mit anderen Tieren und sind ausgezeichnete Wachhunde. Aufgrund ihres Aussehens benötigen sie besondere Pflege – häufiges Baden, Bürsten und Reinigen der Hautfalten. Diese Hunde gelten zudem als sehr ruhig.

Shar Pei

Mops

Geborene Naturschauspieler, die viel Aufmerksamkeit fordern und es einfach lieben, im Mittelpunkt des „Universums“ zu stehen. Möpse Möpse sind gutmütig, fröhlich und anhänglich, aber auch sehr stur. Um zu verhindern, dass ein Hund faul wird, sind konsequentes Training und viel Geduld nötig. Möpse brauchen tägliche Spaziergänge, aber keine anstrengende Bewegung. Aufgrund ihrer Kopfform neigen sie zum Schnarchen – ein Punkt, den man bei der Wahl eines Haustiers bedenken sollte. Ausgewachsene Möpse wiegen in der Regel zwischen 8 und 9 kg und sind etwa 30 cm groß. Sie haben ein feines Gehör, reagieren daher auf jedes Geräusch und sind ausgezeichnete Wachhunde.

Mops

Chihuahua

Chihuahua Der Chihuahua ist die kleinste Hunderasse der Welt. Er passt problemlos in eine Handtasche oder Salatschüssel. Sein durchschnittliches Gewicht liegt bei 1–3 kg, seine Schulterhöhe bei 20–25 cm. Obwohl er nicht besonders intelligent oder schlagfertig ist, gleicht er dies mit Energie, Zuneigung und der Fähigkeit aus, die Stimmung seines Besitzers zu spüren. Er ist zwar reinlich und eher unabhängig, doch wenn er gut gelaunt ist, wird der Chihuahua zum lebhaften Anführer und spielt leidenschaftlich gern. Er benötigt keine regelmäßigen Spaziergänge im Freien; er benutzt eine Katzentoilette oder eine Welpenunterlage. Sein Fell hat keinen auffälligen, unangenehmen Geruch.

Chihuahua-Welpe

Yorkshire Terrier

Diese fröhlichen und geselligen kleinen Wesen eignen sich ideal für die Wohnungshaltung und sind pflegeleicht. Trotz ihrer geringen Größe sind sie mutig, selbstständig und selbstbewusst. Sie genießen Aufmerksamkeit und Spiel, sind aber nicht sehr lernwillig.

Yorkshire Terrier sind zierlich gebaut und zeigen sich gegenüber größeren Hunden furchtlos, ohne sich um deren Rangordnung zu scheren. Sie verstehen sich gut mit Kindern und finden schnell Anschluss an andere Menschen.

Yorkshire Terrier

Pekinese

Ein flauschiges Bündel Stolz, Intelligenz und Würde. Eine hervorragende Wahl als Haustier für Senioren und alleinstehende Menschen ohne Kinder. Pekinese Sie bellen nicht laut, schnarchen aber fast immer im Schlaf. Fremden gegenüber sind sie misstrauisch. Auf aktive Phasen folgen oft lange Ruhephasen. Sie mögen es nicht, wenn man ihnen ihre Sachen oder ihr Futter wegnimmt und können stur sein. Hitze vertragen sie schlecht. Ihr Fell muss täglich gebürstet werden.

Pekinese

Chinesischer Schopf

Ein treuer, gehorsamer Freund und ein vielseitiges Haustier. Er braucht dringend Aufmerksamkeit, Zuneigung und Streicheleinheiten. Wird er längere Zeit allein gelassen, kann er vor Langeweile krank werden. Chinesischer Schopf Der Hund haart nicht und sein Fell ist hypoallergen, daher ist er für Menschen mit Allergien unbedenklich. Er ist intelligent und aufgeweckt und lässt sich daher leicht erziehen. Im Winter benötigt er zusätzliche Kleidung und im Sommer Sonnenschutz. Er kann im Freien ausgeführt werden und ist stubenrein. Wenn er unbeaufsichtigt ist, protestiert er oft, indem er Möbel, Haushaltsgegenstände oder die Kleidung seiner Besitzer zerkaut. Er bellt nur, wenn es unbedingt nötig ist, beispielsweise bei extremer Nervosität oder Langeweile.

Chinesischer Schopf

Basset

Basset Hounds Basset Hounds sind stämmige, robuste Hunde aus der Familie der Jagdhunde. Sie sind von Natur aus melancholisch, was man ihnen deutlich ansieht. Sie sind eine gutmütige und gesellige Rasse und verstehen sich gut mit Kindern und anderen Hunden. Sie genießen die Gesellschaft von Menschen und verbringen ihre Zeit am liebsten mit Fressen oder Schlafen, wenn sie allein sind. Trotz ihrer Ruhe brauchen Basset Hounds tägliche Spaziergänge und Auslauf im Freien. Sie haaren zwar recht stark, müssen aber nicht häufig gebadet werden. Ihre kurzen Beine erschweren ihnen das Treppensteigen, wodurch sie manchmal etwas unbeholfen wirken.

Basset

Bei der Wahl einer bestimmten Hunderasse muss man sich darüber im Klaren sein, dass alle Empfehlungen bedingt sind – jedes Tier ist ein Individuum und es ist unmöglich, sein Verhalten im Voraus zu „berechnen“.

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