Begleithunde: Rassen
Begleithunderassen sind immer beliebt. Ihre wichtigsten Eigenschaften – geringer Pflegeaufwand, Geselligkeit und ruhiges Wesen – machen sie leicht zu halten.
Begleithunde für Wohnungen
Kleine und mittelgroße Hunderassen eignen sich am besten für die Wohnungshaltung. Sie bevorzugen außerdem Hunde, die nicht ständig Auslauf benötigen. Im Folgenden finden Sie die beliebtesten Begleithunderassen für Wohnungen.
Mops

Süßes Gesicht Möpse Möpse sind vielen bekannt. Diese Rasse stammt aus dem alten China, wo sie hauptsächlich zur Jagd gezüchtet wurden. Möpse zeichnen sich durch ihr freundliches Wesen, ihre Treue und ihre geringe Aggressivität aus. Am besten erwirbt man einen reinrassigen Welpen von einem spezialisierten Züchter. Dadurch lassen sich viele spätere Gesundheitsprobleme vermeiden. Möpse sind die ideale Begleithunderasse für die Wohnungshaltung.
Pekinese

Der Pekingese ist eine weitere Zwerghunderasse aus China. Trotz seines unabhängigen und stolzen Wesens kann er eine enge Bindung zu seinem Besitzer aufbauen. Fremden gegenüber kann er jedoch recht aggressiv sein. Ein ausgewachsener Pekingese wiegt durchschnittlich etwa 4 kg. Der Preis für Welpen hängt von den Rassemerkmalen ab und beginnt in der Regel bei 10.000 Rubel.
Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier ist der ideale Wohnungshund. Sein von Natur aus freundliches Wesen, seine unbändige Verspieltheit und sein aufgeschlossenes Wesen werden jeden begeistern. Zudem ist diese Rasse sehr leicht zu erziehen. Yorkshire Terrier wiegen zwischen 1,5 und 3 kg. Ihr einziger Nachteil ist der relativ hohe Preis. Der Durchschnittspreis für einen reinrassigen Welpen liegt bei etwa 30.000 Rubel.
Chihuahua

Diese Miniaturrasse stammt aus Amerika. Sie benötigt wenig Fellpflege und verträgt sich gut mit anderen Haustieren. Chihuahuas passen sich zudem gut dem Lebensstil ihrer Besitzer an. Sie besitzen außerdem eine weitere einzigartige Fähigkeit: Diese kleinen Hunde können die Stimmung und den Schmerz ihres Besitzers spüren. Chihuahuas benötigen keine Spaziergänge.
Französische Bulldogge

Die fröhliche Art und der scharfe Verstand der Französischen Bulldogge können jeden begeistern. Diese Rasse ist relativ pflegeleicht. Außerdem ist eine Französische Bulldogge der perfekte Begleiter für Kinder. Wenn Erwachsene nicht da sind, passt sie aufmerksam auf die Kinder auf und beschützt sie selbst vor kleinsten Gefahren. Welpen dieser Rasse kosten etwa 15.000 Rubel.
Beagle

Eine fröhliche und aktive Rasse, die sich in einer Wohnung wohlfühlt. Sie verträgt sich gut mit Fremden und anderen Haustieren. Lange Spaziergänge verträgt sie problemlos. Allerdings benötigt sie regelmäßige Aufsicht. Ihr Jagdinstinkt ist stets ausgeprägt. Sie nutzt jede Gelegenheit zur Jagd. Beagle Erkunden Sie unbedingt die verschiedenen Strecken.
Amerikanischer Spaniel

Dieser ruhige und angenehme Hund wird bei der ganzen Familie gut ankommen. Der Amerikanische Cocker Spaniel ist sehr lernfähig und gehorcht seinem Besitzer stets bereitwillig. Für ein gesundes Leben benötigt diese Rasse regelmäßige Spaziergänge und mäßige Bewegung. Die Erziehung sollte schon im Welpenalter beginnen. Der Hund sollte von klein auf an den Umgang mit Menschen und anderen Tieren gewöhnt werden.
Boston Terrier

Der größte Vorteil von Boston Terriern ist ihr Charakter. Sie sind von Natur aus sanftmütig, freundlich und verspielt. Sie sind sehr leicht zu erziehen und überhaupt nicht aggressiv. Boston Terrier sind die besten Begleithunde für Senioren und Kinder. Sie benötigen weder ständige Bewegung noch lange Spaziergänge. Kurze Spaziergänge zwei- bis dreimal pro Woche reichen für ihr Wohlbefinden völlig aus.
Begleithunde für ein Privathaus
Mittelgroße und große Begleithunde eignen sich gut für ein Privathaus. Die beliebtesten Rassen werden im Folgenden beschrieben.
Labrador

Der Labrador ist ein Hund, der sich mühelos an jede Umgebung anpasst. Er zeichnet sich durch hohe Agilität und einen ausgezeichneten Geruchssinn aus. Seine Intelligenz und sein aufmerksames Wesen machen ihn zu einem hervorragenden Begleiter für Kinder und Erwachsene. Aufgrund seines hohen Aktivitätsniveaus benötigt er täglich lange Spaziergänge, mindestens eine halbe Stunde morgens und zwei Stunden abends. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Labradors liegt bei 10 bis 13 Jahren.
Airedale

Gesellige und selbstbewusste Hunde mit freundlichem Wesen. Sie zeichnen sich durch außergewöhnlichen Mut und Intelligenz aus, können aber trotz dieser Eigenschaften manchmal auch Sturheit zeigen. Airedale Der Airedale Terrier braucht regelmäßige, lange Spaziergänge. Außerdem muss er regelmäßig gepflegt werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Airedale Terriers liegt bei 10–12 Jahren.
Dobermann

Diese freundlichen und friedlichen Hunde bauen schnell eine enge Bindung zu ihren Besitzern auf. Sie zeichnen sich außerdem durch Entschlossenheit, Mut und einen ausgeprägten Beschützerinstinkt aus. Das wachsame und energiegeladene Wesen dieser Rasse ist nicht für jeden geeignet. Falsche Erziehung kann dazu führen, dass Dobermänner aggressiv und völlig unberechenbar werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung dieser Rasse liegt bei 12–14 Jahren.
Rottweiler

Loyal, gehorsam und anhänglich – das sind die wichtigsten Eigenschaften eines gut erzogenen Rottweilers. In Gefahrensituationen sind sie stets bereit, ihre Lieben zu verteidigen. Diese Rasse wird nur erfahrenen Hundehaltern empfohlen. Bei mangelhafter Erziehung kann ein Rottweiler sehr aggressiv und schwer zu führen werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 10 bis 12 Jahren.
Boxer

Der Deutsche Boxer ist ein furchtloser und selbstbewusster Hund mit einem robusten Nervensystem. Er zeichnet sich durch seine extreme Treue und Zuneigung zu seinem Besitzer aus. Fremden gegenüber ist er sehr misstrauisch, was in manchen Fällen zu ernsthaften Aggressionen führen kann. Er ist äußerst pflegeleicht und sauber. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 12–14 Jahren.
Riesenschnauzer

Vertreter dieser Rasse zeichnen sich durch ein ausgeglichenes Wesen und große Treue zu ihrem Besitzer aus. Der Riesenschnauzer ist ein mutiger und selbstbewusster Hund und daher ein ausgezeichneter Wachhund. Mit der richtigen Erziehung ist er sehr lernfähig. Er eignet sich ideal für die Haltung in einem privaten Haushalt. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 12–13 Jahren.
Chow Chow

Die Rasse wurde ursprünglich als Kampfhund gezüchtet. Doch im Laufe der Zeit haben sich Chow-Chows zu beliebten Familienhunden entwickelt. Sie sind ihrer Familie, insbesondere ihren Besitzern, äußerst treu. Fremden gegenüber neigen sie zu Aggressionen, deren Ausmaß von ihrer Erziehung abhängt. Chow-Chows sind nicht besonders aktiv, daher reicht ein halbstündiger Spaziergang morgens und abends völlig aus.
Englischer Setter

Englische Setter sind eine agile und sehr schnelle Rasse mit einem ausgeglichenen Wesen. Sie sind hervorragende Begleiter für fast jedes Abenteuer. Sie benötigen viel Bewegung und ausgiebige Spaziergänge. Englische Setter bellen selten. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 12–14 Jahren.
Glatthaar-Foxterrier

Glatthaar-Foxterrier sind eine sehr aktive und fröhliche Rasse, die sich stark an ihre Besitzer bindet und daher ständige Aufmerksamkeit benötigt. Mangelnde Zuwendung kann zu fast ununterbrochenem Bellen und Heulen führen. In manchen Fällen können Glatthaar-Foxterrier anderen Haustieren gegenüber eifersüchtig sein. Daher ist die gemeinsame Haltung von Katzen und Hunden dieser Rasse ausgeschlossen.
Dalmatiner

Ein selbstbewusster Hund mit ausgeprägter Intelligenz. Er kann mitunter stur sein, daher erfordert seine Erziehung einen verantwortungsvollen Umgang. Er benötigt fast ständige Bewegung. Bei frühzeitiger Sozialisierung verträgt er sich gut mit Kindern und anderen Haustieren. Andernfalls kann er recht aggressiv sein.
Es gibt viele verschiedene Hunderassen. Jede hat ihre eigenen Vorzüge, Eigenschaften und Nachteile. Deshalb ist es ratsam, sich vor dem Kauf eines Welpen mit den Merkmalen der jeweiligen Rasse vertraut zu machen. Das hilft, spätere Probleme bei der Erziehung und Pflege zu vermeiden.
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