Der Hund aus dem Film „Die Abenteuer der Elektronik“: Rasse

„Die Abenteuer von Elektronic“ ist ein sowjetischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1979. Nach seinem Kinostart avancierte er zum Kultklassiker und begeisterte Jung und Alt. Das Publikum schloss nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch den mutigen Hund Rassie ins Herz. Dieser taucht im zweiten Teil wieder auf und bleibt den Kindern bis zum Ende des Films ein treuer Begleiter. Der Hund aus „Die Abenteuer von Elektronic“ und seine Rasse faszinierten die sowjetischen Kinobesucher.

Der Hund aus dem Film „Die Abenteuer der Elektronik“

Hunderasse

Der Spitzname „Rassie“ steht für „Rarest Electronic Perfect Dog“ (Seltenster elektronischer perfekter Hund). Electronic erhielt ihn in einem Spielzeugladen, nachdem ein Junge ihm geholfen hatte, seine kaputten Mechanismen zu reparieren. Der Junge erweckte sein Haustier zum Leben und verwandelte es in einen Roboter. Das begeisterte das junge Publikum, denn jeder träumte davon, dass sein Spielzeug sprechen konnte.

Der Film basiert auf der Geschichte „Elektronik – Der Junge aus dem Koffer“ des sowjetischen Schriftstellers Jewgeni Weltistow. Darin wird Rassie als schwarzer Terrier bezeichnet. In „Die Abenteuer des Elektronik“ ist die Hunderasse etwas anders – die Rolle des Roboterhundes wird von einem Roboterhund gespielt. Airedale Chingiz. Dies ist ein recht großer Hund, manche erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 60 cm. Airedale Terrier haben eine kräftige Muskulatur und einen starken Kiefer. Der Brustkorb ist eher schmal, die Beine hingegen massig. Die Rute dieser Rasse wird früh kupiert. Das Fell ist lockig und rau, dunkel, fast schwarz am Rücken, und hellbeige oder rötlich an Beinen und Gesicht.

Die Rasse stammt aus England. Dort wurde sie im 19. Jahrhundert durch die Kreuzung von roten Terriern mit Old English Black and Tan Terriern und Otterhounds entwickelt. Ende des Jahrhunderts wurde die Rasse vom National Kennel Club offiziell anerkannt. Anfänglich galt sie ausschließlich als Jagdhund. Airedale Terrier spürten Beute auf, griffen sie an und brachten sie dann zu ihrem Besitzer zurück. Während des Ersten Weltkriegs leisteten die Hunde oft an der Front Hilfe, indem sie Verwundete trugen und Post auslieferten. Airedales sind für ihre hohe Ausdauer bekannt. Sie sind ausgezeichnete Langstreckenläufer, Springer und Hindernisläufer.

Airedale

Die Persönlichkeit dieser Rasse ist ideal für Filmaufnahmen. Aktiv, gesellig und intelligent, befolgen sie gehorsam Kommandos und interagieren problemlos mit Menschen. Diese Tiere haben ein gutes Gedächtnis – sie erinnern sich sogar an Kränkungen aus der Kindheit. Dank ihrer hochentwickelten Intelligenz lassen sie sich schnell und einfach trainieren. Airedale Terrier benötigen Training und regelmäßige Bewegung, um gehorsam zu werden und alle Kommandos ihres Besitzers zu befolgen. Dies sollte von klein auf geschehen, damit der Hund nicht stur und eigensinnig wird.

Manchmal ignoriert der Hund Kommandos, aber das liegt nicht an mangelndem Verständnis, sondern an seiner ausgeprägten Unabhängigkeit. Airedale Terrier können gerade in den unpassendsten Momenten stur sein. Ein weiteres wichtiges Charaktermerkmal der Rasse ist ihre Emotionalität. Diese Hunde drücken ihre Gefühle sehr deutlich aus, sind aber keineswegs aggressiv.

Ein Airedale Terrier lässt sich in jeder Wohnsituation halten: im Haus oder in der Wohnung. Er versteht sich gut mit Menschen, wenn er geliebt wird und genügend Aufmerksamkeit bekommt. Ein gepflegter Airedale Terrier sieht tatsächlich aus wie ein lebendig gewordenes Stofftier, wie der Hund aus dem Film „Die Abenteuer der Elektronik“.

Erdel Chingiz, der durch diesen Film berühmt wurde, setzte seine Filmkarriere nach den Dreharbeiten fort. 1980 erschien der Film „Das Leben und die Abenteuer von vier Freunden“, in dem der Hund die Rolle des Bublik spielte. Die Rasse selbst erfreute sich in der Sowjetunion großer Beliebtheit – jeder junge Zuschauer wünschte sich einen Hund wie den aus „Elektronika“.

Airedale

Lied über Rassie

Der zweite Teil des Films mit dem Titel „Das Geheimnis der 6B“ enthält eine faszinierende Szene. Darin zeigt Elektronik Syroezhkin und seinen Klassenkameraden sein Wundertier. Zuerst bewegt der Junge das Spielzeug. Als der Hund zum Leben erwachte, knurrte er und sprang die Jungen sogar an, doch nach kurzer Zeit ließ sich Rassi streicheln und hinter den Ohren kraulen. Der Hund gehorcht auf Kommandos und bewegt sich sogar auf Elektroniks Anweisung hin.

Der Junge zaubert wie aus dem Nichts eine Gitarre hervor und beginnt, ein Lied für seinen vierbeinigen Freund zu singen. Währenddessen fassen sich die anderen Kinder an den Händen, lächeln, tanzen und singen mit. Der Hund hat Spaß mit den Kindern, springt und spielt. Am Ende der Szene umringen die Kinder den Hund und streicheln ihn, dann sieht man Rassies bellendes Gesicht in Nahaufnahme.

Den vollständigen Liedtext über den Roboterhund aus „Die Abenteuer der Elektronik“ können Sie hier lesen. HierDie

Nach dem Kinostart des Films wurde das Lied über den Hund aus „Elektronika“ sehr populär. Dieser Kinderhit stammt, wie auch andere Lieder aus dem Film, aus der Feder des sowjetischen Komponisten Jewgeni Krylatow. Viele sowjetische Kinder sangen dieses Lied über einen treuen Freund, und es gilt bis heute als Klassiker der russischen Kindermusik.

Wir laden Sie ein, sich ein Lied über einen Hund aus dem Film „Die Abenteuer der Elektronik“ anzuhören: Video

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2 Kommentare

  • Ein seltener elektronischer Hund, Strauß usw.

  • Vielen Dank, sehr interessant!

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