Schipperke (Schipperke) ist eine Hunderasse

Der Schipperke ist eine Hunderasse aus Belgien. Auch als Schipperke bekannt, sind sie kleine, energiegeladene und sensible Begleithunde, die Fremden gegenüber misstrauisch und etwas unabhängig sind, aber ungemein liebevoll und loyal.

kleiner belgischer Schäferhund Schipperke

Ursprungsgeschichte

Die Schipperke-Rasse entstand vermutlich im 17. Jahrhundert. In den 1690er Jahren war dieser kleine, schwarze Hund bei Schuhmachern und Arbeitern im Brüsseler Stadtteil Sanjarie sehr beliebt. Seit dem 15. Jahrhundert werden Hundeschwänze traditionell kupiert. Schipperkes waren ausgezeichnete Nagerjäger, die geschickt Mäuse fingen und auch vor Ratten nicht zurückschreckten. Sie wurden außerdem zur Bekämpfung von Maulwürfen und anderem Ungeziefer sowie zum Hüten von Herden eingesetzt. Neben dem Hüten dienten sie auch auf Lastkähnen als Wachhunde und Nagerbekämpfungshunde.

Kynologen glauben, dass der Schipperke und der Belgische Schäferhund einen gemeinsamen Vorfahren hatten, was die offensichtlichen Ähnlichkeiten in Aussehen und Charakter erklärt.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfreuten sich Schipperkes dank Königin Marie Henriette großer Beliebtheit beim belgischen Adel. Die erste Schipperke-Ausstellung fand 1882 in Spa statt. Ab 1887 verbreitete sich die Rasse weltweit, vor allem in Großbritannien und den Vereinigten Staaten. 1888 wurde der erste Zuchtverein gegründet und ein Rassestandard verabschiedet. Der Verein unternahm große Anstrengungen, einen einheitlichen Rassestandard zu etablieren.

Der Rassename „Schipperke“ bedeutet möglicherweise „kleiner Schäfer“ und ist eine Verkleinerungsform des Wortes „Schipper“, was im Brüsseler Dialekt „Hirte“ bedeutet. Im englischsprachigen Raum wurde der Name „Schipperke“ als „kleiner Bootsmann“ verstanden. Damals war der Schiffsdienst jedoch nicht die ursprüngliche oder primäre Aufgabe dieser kleinen schwarzen Hunde.

Video über die Hunderasse Schipperke:

Aussehen

Der Schipperke ist ein kleiner Schäferhund mit harmonischem, kräftigem und quadratischem Körperbau. Er hat eine ausdrucksstarke Schnauze, spitze Ohren und ein kurzes, schwarzes Fell. Insgesamt sollte das Erscheinungsbild des Schipperkes Kraft, Ausdauer und Arbeitswillen widerspiegeln. Das durchschnittliche Gewicht liegt zwischen 4 und 7 kg.

Der Standard der Fédération Cynologique Internationale (FCI) lässt für diese Rasse nur schwarze Hunde zu. In England sind auch goldene Schipperkes zugelassen, während in Amerika goldene, schokoladenbraune, blaue und schwarz-lohfarbene Hunde erlaubt sind. Es gibt auch Unterschiede im Aussehen. Amerikanische Hunde sind schwerer, haben ein dichteres, kräftigeres Fell und einen markanten Kopf, während europäische Hunde anmutiger und leichter sind.

Der Kopf ist nicht zu lang und eher breit, keilförmig. Der Stop ist deutlich ausgeprägt. Die Stirn ist breit, die Oberlinien von Fang und Schädel verlaufen parallel. Der Fang verjüngt sich zur Nase hin, deren Länge etwa 40 % der Kopflänge beträgt. Der Nasenrücken ist gerade. Der Nasenspiegel ist klein und schwarz. Die Lefzen sind straff und schwarz. Das Gebiss ist gesund, feststehend und bildet ein Scherengebiss, wobei ein Zangengebiss ebenfalls zulässig ist. Die Augen sind dunkelbraun, mandelförmig und klein. Die Lider sind schwarz. Der Blick ist lebhaft und schelmisch. Die Ohren sind klein, spitz, aufrecht, dreieckig, hoch angesetzt und sehr beweglich.

Der Hals ist kräftig und muskulös und wirkt durch den hoch getragenen Halskragen sehr voll. Die Rückenlinie ist leicht gewölbt. Der Körper ist breit und kurz. Die Rückenlinie ist gerade und steigt oft leicht von der Kruppe zum Widerrist an. Der Widerrist ist gut ausgeprägt. Der Rücken ist gerade und kurz. Die Lende ist breit. Die Kruppe ist waagerecht und sanft gerundet, weshalb sie mit der Kruppe eines Meerschweinchens verglichen wird. Die Brust ist breit mit gut gerundeten Rippen und reicht bis zu den Ellbogen. Der Bauch ist leicht aufgezogen. Die Rute ist hoch angesetzt. Ein Stummelschwanz ist für diese Rasse normal. Manche Hunde werden mit verkürzten Ruten geboren. In Ruhe reicht die von Natur aus lange Rute bis zu den Sprunggelenken, hängt herab und ist an der Spitze leicht gebogen. In Bewegung kann sie bis auf Rückenhöhe angehoben werden. Eine eingerollte oder über den Rücken gerollte Rute ist ebenfalls zulässig.

Die Beine sind kräftig gebaut und stehen gut unter dem Körper. Die Vorderbeine sind gerade und parallel und messen vom Boden bis zu den Ellbogen etwa die halbe Widerristhöhe. Die Hinterbeine sind, von hinten betrachtet, parallel und haben lange, muskulöse Oberschenkel. Die Sprunggelenke sind tief angesetzt. Afterkrallen unerwünscht. Die Pfoten sind rund und klein, die Zehen sind gut verwachsen mit sehr starken, schwarzen, kurzen Krallen.

Das Fell ist doppelt. Das Deckhaar ist üppig, dicht, eher grob, gerade und kräftig, fühlt sich fest und trocken an. Die Unterwolle ist weich und dicht. Das Haar an Ohren, Kopf, Vorderseite der Läufe, Sprunggelenken und Mittelfußknochen ist deutlich kürzer. Am Körper ist das Haar mittellang und liegt eng an. Am Hals ist es etwas länger und bildet eine Halskrause, an den Hinterschenkeln bildet es eine Art „Hose“. Das Schwanzhaar hat die gleiche Länge wie das übrige Körperhaar. Die Farbe ist ausschließlich schwarz. Mit zunehmendem Alter zeigt die Schnauze eine leichte Ergrauung.

vier Schipperkes

Charakter und Verhalten

Der Schipperke ist ein energiegeladener Wachhund, der seinem Besitzer und dessen Familie sehr treu ergeben ist. Fremden gegenüber ist er misstrauisch und distanziert, kann aber zubeißen, wenn sich jemand seinem Territorium nähert. Sein starker Jagdinstinkt und seine Vorliebe für Nagetiere machen die Haltung von Schipperkes mit Kleintieren schwierig. Mit anderen Hunden und sogar Katzen verstehen sie sich gut. Obwohl sie bei Spaziergängen in der Regel nicht streitsüchtig sind, dulden sie keine Angriffe und verteidigen sich gegen Angreifer jeder Größe.

Schipperkes besitzen ein dekoratives Aussehen und den Charakter eines Arbeitshundes.

Schipperkes sind selbstbewusste und unabhängige Hunde, die zu allem eine eigene Meinung haben. Gleichzeitig bauen sie eine starke psychologische Bindung zu ihren Besitzern auf und sind loyal und verständnisvoll. Sie sind sehr agil und unermüdlich in ihrer Arbeit, genießen die Gesellschaft ihres Besitzers und unterstützen jede Initiative. Zuhause sind sie außergewöhnlich sensibel. Sie passen sich dem Familienrhythmus an und sind fast nie übermäßig anhänglich. Man kann es kaum glauben, wenn man einen Schipperke beim Spaziergang beobachtet. Draußen sind sie quirlige kleine Hunde, die stundenlang rennen und spielen können.

Der Schipperke kann eine gute Wahl für eine Familie mit älteren Kindern sein, die den Hund mit Respekt behandeln können, und der Hund wiederum wird für sie ein ausgezeichneter Begleiter beim Spielen und Spazierengehen sein.

Schul-und Berufsbildung

Schipperkes sind sehr intelligent, schlagfertig und relativ leicht zu erziehen. Von klein auf sollten Welpen liebevoll betreut und mit viel Aufmerksamkeit behandelt werden; alle Familienmitglieder sollten in die Erziehung und Sozialisierung einbezogen werden, damit sie ein gutes Sozialverhalten entwickeln.

Der Schipperke ist in Bezug auf Erziehung und Training ein recht anspruchsvoller Hund für unerfahrene Besitzer. Die Beratung oder Unterstützung durch einen professionellen Hundetrainer kann daher notwendig sein.

Die Welpenerziehung beginnt buchstäblich mit dem Einzug ins neue Zuhause. Der Besitzer sollte konsequent und bestimmt, aber niemals hart sein. Der Welpe wird für gutes Benehmen und richtige Reaktionen gelobt und für Ungehorsam und Unfug sanft getadelt. Schon ab einem Alter von zwei Monaten können dem Hund grundlegende Kommandos beigebracht werden.mir„Sitz“, „Bleib“. Mit sechs Monaten werden unerzogene Welpen sehr stur, und es wird sehr schwierig, ihr Verhalten zu korrigieren. Die Trainingseinheiten sollten kurz und abwechslungsreich sein und auf positiver Verstärkung basieren.

Schipperkes sind sehr agil und wendig, spielen gern und verbringen viel Zeit mit ihren Besitzern. Dadurch eignen sie sich ideal für verschiedene Hundesportarten wie Agility, Obedience, Flyball und Freestyle. Dies ist auch eine hervorragende Möglichkeit, die psychischen und physischen Bedürfnisse des Hundes zu befriedigen.

Schipperkes müssen Grundkommandos beigebracht bekommen. Die beste Option wäre OKD-KursDas Training absolviert der Hund gemeinsam mit seinem Besitzer. Gemeinsame Trainingseinheiten stärken die Bindung zwischen Tier und Halter, ermöglichen dem Hund, seine überschüssige Energie zu kanalisieren und helfen ihm, sich an die Arbeit in einer sozialen Umgebung zu gewöhnen.

Schipperke über Agilität

Inhaltsmerkmale

Schipperkes fühlen sich in einem Haus mit Garten pudelwohl. Der Garten sollte gut eingezäunt sein. Sie überwinden mühelos und mit Begeisterung diverse Hindernisse, buddeln für ihr Leben gern und selbst der im Westen beliebte Elektrozaun hält sie nicht von ihren Erkundungen ab. Schipperkes können auch in Wohnungen gehalten werden, sofern sie ausreichend Auslauf bekommen. Frost vertragen sie gut, extreme Hitze hingegen nicht so gut. Daher ist es wichtig, im Sommer alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um einen Hitzschlag zu vermeiden. Schipperkes sind sehr robust und können den Winter in einer Voliere verbringen, aber aufgrund ihres Temperaments fühlen sie sich im Freien allein nicht wohl.

Schipperkes sind sehr verspielt und energiegeladen und benötigen täglich etwa zweistündige Spaziergänge. Spaziergänge allein reichen ihnen nicht; sie brauchen die Möglichkeit zum Toben, und aktive Spiele und Aktivitäten sind sehr zu empfehlen. Dieser kleine Hund kann sogar ein idealer Joggingbegleiter sein. Ein gelangweilter Schipperke entwickelt schlechte Angewohnheiten, die sich in zwanghaftem und destruktivem Verhalten äußern. Seien Sie beim Spaziergang auf ihre Neugier und ihren ausgeprägten Jagdinstinkt gefasst, der sie dazu verleitet, Nachbarskatzen, Eichhörnchen, andere Kleintiere und Vögel zu jagen.

Pflege

Schipperkes benötigen keine aufwendige Fellpflege. Während des Fellwechsels sollte man ihr Fell täglich bürsten, um Unterwolle und Deckhaare zu entfernen. Im restlichen Jahr reicht einmal wöchentliches Bürsten aus. Baden ist nur nötig, wenn der Hund stark verschmutzt ist, vor einer Ausstellung oder alle drei bis vier Monate.

Es ist wichtig, einem selbstständigen Schipperke schon früh beizubringen, dass Hygienemaßnahmen zum normalen Leben dazugehören und toleriert werden sollten. Der Besitzer sollte dabei eine positive Einstellung bewahren und kein Aufhebens darum machen.

Zu den weiteren obligatorischen Hygienemaßnahmen gehören: Nägel schneiden, Ohren reinigen und ZähneDie Krallen werden regelmäßig gekürzt. Die Ohren werden wöchentlich auf Rötungen und Geruch untersucht und gegebenenfalls von Ohrenschmalz und Staub befreit.

Ernährung

Schipperkes sind oft wählerische Esser, wenn sie von klein auf verwöhnt werden und eine abwechslungsreiche Ernährung erhalten. Besitzer sollten sich daher im Voraus überlegen, was sie ihrem Hund füttern möchten. Dies kann natürliches Futter, Fertigfutter (Trocken- und Nassfutter) oder eine Rohfütterung nach dem BARF-Prinzip umfassen. Wichtig ist in jedem Fall eine umsichtige Fütterung mit Fokus auf die Kalorienzufuhr und einen regelmäßigen Fütterungsplan.

Es ist nicht ratsam, einen so aktiven Hund unmittelbar vor einem Spaziergang oder Training zu füttern; nach dem Fressen sollte er sich ausruhen.

Was kostet ein Schipperke?

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Schipperke ist ein robuster kleiner Hund, der sich guter Gesundheit erfreut, sehr anpassungsfähig ist und bis ins hohe Alter aktiv bleibt. Obwohl selten, können bei Mitgliedern dieser Rasse erbliche Gesundheitsprobleme auftreten:

  • Augenkrankheiten (Katarakt, progressive Netzhautatrophie);
  • Schilddrüsenunterfunktion;
  • Morbus Perthes;
  • Hüftdysplasie;
  • Mukopolysaccharidose Typ IIIb.
  • Im Erwachsenenalter können verschiedene altersbedingte Krankheiten auftreten: Arthritis, Arthrose, bösartige und gutartige Tumore, Magen-Darm-Probleme und andere.

Um Ihren Schipperke gesund und aktiv zu halten, benötigen Sie: ausreichend Bewegung, regelmäßige Fellpflege, eine ausgewogene Ernährung und tierärztliche Vorsorgemaßnahmen (rechtzeitige Impfungen, Behandlung gegen äußere und innere Parasiten sowie eine jährliche medizinische Untersuchung).

Auswahl eines Schipperke-Welpen

Der Schipperke ist eine seltene Hunderasse, aber in den meisten europäischen Ländern gibt es einige Züchter. In Russland findet man sie hauptsächlich in Großstädten. Welpen müssen oft im Voraus reserviert werden, und man muss warten, bis sie geboren sind und aufwachsen. Verfügbare Welpen zu finden, ist sehr selten. Ein Hund sollte von einem seriösen Züchter erworben werden, der die Gesundheit seiner Hunde überwacht, die Zuchtpaare sorgfältig auswählt und die Jungtiere artgerecht aufzieht. Ein solcher Züchter kann einen passenden Welpen empfehlen und während der Aufzucht Unterstützung bieten. Die Elterntiere sollten eine gute Abstammung haben, und Gentests auf rassetypische Krankheiten sind empfehlenswert. Welpen sollten eine Tätowierung, eine Welpenkarte und einen EU-Heimtierausweis mit Impfnachweisen und Informationen zu weiteren Vorsorgemaßnahmen erhalten.

Es ist ratsam, einen Welpen frühestens mit 10 Wochen in sein neues Zuhause zu bringen. Zum Zeitpunkt der Untersuchung sollte der Welpe aktiv, neugierig und kerngesund sein und keinerlei Anzeichen von Angst oder Aggression zeigen. Bei artgerechter Erziehung gibt es innerhalb der Rasse keine nennenswerten Geschlechtsunterschiede. Was den Standard und die Zukunftsaussichten betrifft, fällt es selbst einem Experten schwer, in einem kleinen Welpen einen zukünftigen Champion zu erkennen. Während der Wachstumsphase kann eine Ausstellungskarriere durch viele Kleinigkeiten vorzeitig beendet werden. Daher sollte der Hund vor allem als vollwertiges Familienmitglied aufgenommen werden. BegleiterDie

Preis

Der Preis eines Schipperke-Welpen hängt von vielen Faktoren ab. In seltenen Fällen werden Hunde mit offensichtlichen Zuchtfehlern, wie z. B. abnormaler Fellfarbe, Vorbiss oder Kryptorchismus bei Rüden, relativ günstig ab 20.000 Rubel angeboten. Für vielversprechende Ausstellungshunde, die sowohl für Ausstellungen als auch für die Zucht geeignet sind, beginnt der Preis üblicherweise bei 80.000 Rubel.

Fotos

Die Fotos in der Galerie zeigen, wie ausgewachsene Schipperke-Hunde und Welpen aussehen.

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