Die schönsten Katzen der Welt

Es gibt über 250 Katzenrassen weltweit, und jede ist auf ihre Weise einzigartig. Freiheitsliebend und ruhig, eigensinnig und geduldig, anhänglich und flauschig, groß und klein – sie unterscheiden sich so stark in Aussehen und Charakter, dass ein Vergleich unmöglich ist. Doch am wichtigsten ist: Für ihre Besitzer sind sie die intelligentesten, schönsten und beliebtesten Haustiere. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl der interessantesten Katzenrassen, die niemanden kalt lassen werden.

Munchkin

Diese außergewöhnlichen Katzen verdienen den Titel „wunderschönste“ wahrlich. Ihr auffälligstes Merkmal sind ihre kurzen Beine, die sie an Dackel erinnern. Die Rasse entstand um 1930 durch eine spontane Mutation. Munchkins tauchten nach 2001 in den GUS-Staaten auf. Diese Katzen sind sehr aktiv, gesprächig, intelligent und lernfähig. Mit der richtigen Herangehensweise und Geduld ihrer Besitzer können sie sogar verbale Kommandos befolgen.

Munchkin-Kätzchen

Türkisches Angora

Sie gelten als eine der ältesten Langhaarkatzenrassen und ähneln optisch Perserkatzen, sind aber deutlich kompakter, schlanker und agiler im Temperament.

Sie haben oft verschiedenfarbige Augen – eines ist typischerweise blau, das andere grün oder bernsteinfarben. Sie sind sehr gesellig und loyal und passen sich schnell an neue Umgebungen an. Reinrassige Angorakatzen sind in der ehemaligen Sowjetunion aufgrund unkontrollierter Kreuzungen mit anderen Rassen selten.

Türkisches Angora

Amerikanischer Curl

American Curls zählen aufgrund ihrer ungewöhnlichen, nach innen gestülpten Ohren zu den schönsten Katzen der Welt. Ein Foto der Katze Sulamith ging einst um die Welt, und 1983 wurde die Rasse in den USA offiziell anerkannt. Bemerkenswerterweise beginnen sich die „Hörner“ neugeborener Kätzchen erst nach etwa zehn Lebenstagen zu kräuseln. Diese Katzen sind lebhaft, neugierig und sehr aktiv. Sie sind im Allgemeinen gesund und relativ pflegeleicht.

Amerikanischer Curl

Mekong-Bobtail

Die Bobtail-Rasse spaltete sich von der Siamkatze ab und tauchte etwa zur gleichen Zeit – zwischen 1884 und 1890 – in Europa und Amerika auf. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Bobtails nach Russland eingeführt und verbreiteten sich anschließend in der gesamten ehemaligen Sowjetunion. Obwohl sie von der Katzenkunde noch nicht als eigenständige Rasse anerkannt ist, wird sie aktiv gezüchtet, indem man sie mit aus Vietnam, China, Laos und anderen südostasiatischen Ländern importierten Tieren kreuzt. Diese Katzen zeichnen sich durch ihr lebhaftes Wesen, ihre Neugier, ihre Fruchtbarkeit und ihre Langlebigkeit aus. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie 20 bis 25 Jahre alt werden und sogar im hohen Alter noch Nachkommen zeugen.

Mekong-Bobtail

Singapura-Katze

Das Herkunftsland dieser Katze lässt sich leicht erraten – der Name der Rasse verrät es schon. Sie wurde nach 1976 in die USA eingeführt, wo ein Rassestandard für sie entwickelt wurde. Die Katze selbst zählt zu den Kurzhaarkatzen und ist recht klein. Ihr durchschnittliches Gewicht liegt zwischen 2 und 3 kg. Ihr Fell ist weich und seidig, dicht und meist weiß. Diese anmutige, aktive und fröhliche Katze ist bei Kindern sehr beliebt und unterstützt sie bei all ihren Spielaktivitäten. Singapura-Kätzchen gelten aufgrund ihres bezaubernden Aussehens als die schönsten aller Kurzhaarkatzen.

Singapura-Katze

Russisch Blau

Die Russisch Blau zählt zu den bekanntesten und schönsten Katzenrassen der Welt und ist besonders in europäischen Ländern (Norwegen, Italien, Tschechien und Schweden) beliebt. Ihre Ursprünge liegen in der ältesten einheimischen Katze Russlands, die bis in die vorslawische Zeit der Antes zurückreicht. Bereits im 16. Jahrhundert finden sich Erwähnungen der Russisch Blau in Chroniken, unter anderem in solchen, die das Leben Peters des Großen beschreiben, der Katzen dieser Rasse an seinem Hof ​​hielt. Katharina die Große setzte später die Begeisterung für diese anmutigen Tiere fort und beschenkte ausländische Gäste mit reinrassigen Kätzchen.

Russisch Blau

Bengalkatze

Die Bengalkatze entstand durch die Kreuzung der Asiatischen Leopardkatze mit verschiedenen anderen Rassen, darunter Burma, Amerikanische Kurzhaar, Abessinier und weitere. Das Ergebnis ist eine intelligente, robuste und aktive Katze, die sich trotz ihrer beachtlichen Größe (bis zu 8 kg) in einem häuslichen Umfeld wohlfühlt. Bengalkatzen sind ihren Besitzern treu ergeben, nicht aggressiv und vertragen Einsamkeit schlecht. Sie zählen nicht nur zu den intelligentesten, sondern auch zu den schönsten Katzenrassen. Bengalkatzen lernen schnell, Innen- und Außentüren zu öffnen, das Licht ein- und auszuschalten und sogar die Toilette zu spülen.

Bengalkatze

Cymric

Die Cymric wurde in den USA aus der kurzhaarigen Manx-Katze gezüchtet. Ihre Ursprünge lassen sich vermutlich bis ins Jahr 1960 zurückverfolgen. Ihr unverwechselbares Aussehen verdankt sie dem fehlenden Schwanz, den markanten Wangenknochen und den großen, runden Augen. Viele schöne Fotos dieser Katzen in verschiedenen Farben – von Weiß und Creme bis hin zu Silber-Rauchgrau und Schwarz – sind online zu finden. Cymric-Katzen sind sehr sanftmütig, verspielt und schwimmen gern. Dank ihrer kräftigen Hinterbeine können sie mühelos jede Höhe erklimmen und besitzen ein ausgezeichnetes Sprungvermögen.

Cymric

Toyger

Die „Tigerkatze“ ist eine Designerkatze, die in Amerika entwickelt wurde. Ihr Aussehen und Verhalten ähneln denen eines wilden Raubtiers, doch sie besitzt auch ein sanftes Wesen und ist treu. Die Rasse erlangte erst 2007 offizielle Anerkennung und konnte anschließend an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Spielzeug Die Toyger-Katze hat ein geflecktes oder gestreiftes Fell, das sich weich anfühlt und im hellen Licht golden schimmert. Kein Wunder, dass diese Rasse zu den schönsten Katzen der Welt zählt. Heute widmen sich nur noch wenige Züchter in den USA, Australien, Kanada und Großbritannien der Zucht von Toyger-Katzen.

Toyger

Maine Coon

Maine Coon Die Maine Coon ist eine der wenigen Katzenrassen, die nicht künstlich gezüchtet wurden. Erstmals erwähnt wurde sie 1861. Die Vorfahren der Hauskatzen leben noch heute in Nordamerika. Das raue Klima trug dazu bei, dass diese Katzen ein dichtes Fell, einen buschigen Schwanz und einen robusten, widerstandsfähigen Körper entwickelten. Ausgewachsene Tiere wiegen durchschnittlich 8–10 kg. Trotz ihrer Größe und ihres raubtierhaften, luchsähnlichen Aussehens entpuppt sich die Maine Coon bei näherem Hinsehen als gutmütiges, taktvoll und anhängliches Tier. Sie versteht sich gut mit anderen Hunden, hat keine Angst vor Wasser, spielt gerne und ist auch Fremden im Haus gegenüber aufgeschlossen.

Maine Coon

Ragdoll

Die Ragdoll, die wohl gemütlichste Katzenrasse, wurde Anfang der 1960er-Jahre von kalifornischen Züchtern entwickelt. Wörtlich übersetzt bedeutet der Name „Stoffpuppe“, und Ragdolls machen ihrem Namen alle Ehre. Optisch ähneln sie ihren nächsten Verwandten, den Perserkatzen, mit ihrem langen, seidigen Fell, das an Kaninchenfell erinnert. Ragdolls sind sehr gelassen, sanftmütig und gutmütig. Sie vertragen sich gut mit anderen Haustieren und benötigen nicht viel Aufmerksamkeit. Kinder sehen sie als Spielzeug und lassen ihnen freie Hand.

Ragdoll-Kätzchen

Norwegische Waldkatze

Die offizielle Hunderasse Norwegens, die 1977 Anerkennung fanden. Erwähnungen dieser Katzen finden sich in Chroniken. norwegisch Ein Epos aus dem 18. Jahrhundert. Diese Tiere zeichnen sich durch ihren flexiblen und kräftigen Körperbau, ihr langes Fell mit wasserabweisender Unterwolle, ihre starken Pfoten und langen Beine aus. Ein ausgewachsenes Männchen kann bis zu 7 kg wiegen, und sein voluminöses Fell lässt es noch massiger wirken. Norwegische Straßenhunde sind sehr freiheitsliebend und bleiben trotz ihrer Domestizierung im Herzen wilde Jäger. Sie spielen gern aktiv und erkunden freudig neue Orte im Haus oder Garten.

Norwegische Waldkatze

Scottish Fold

Schottische Falte Die Scottish Fold ist das Ergebnis einer natürlichen Mutation und erfreut sich großer Beliebtheit bei vielen Katzenliebhabern. Ihre Ursprünge reichen bis ins Jahr 1961 zurück, als auf einem schottischen Bauernhof eine ungewöhnliche Katze mit kleinen, flach am Kopf anliegenden Faltohren geboren wurde. Heute sind Scottish Folds weltweit unglaublich beliebt und erobern die Herzen der Katzen durch ihr gutmütiges und ausgeglichenes Wesen, ihre Verträglichkeit mit anderen Haustieren und ihre Pflegeleichtigkeit.

Scottish Fold

Die Wahl einer Rasse ist eine rein persönliche Entscheidung. Es ist wichtig, Ihrem Haustier die bestmögliche Pflege und Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und dabei das bekannte Sprichwort zu beherzigen: „Wir sind verantwortlich für das, was wir zähmen.“

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