Die älteste Hunderasse der Welt
Hunde leben seit der Steinzeit an der Seite des Menschen. Diese Tiere wurden als erste domestiziert und stammen von den weniger aggressiven Wölfen ab. DNA-Analysen haben die ältesten Hunderassen der Welt enthüllt. Desoxyribonukleinsäure (DNA) ist eine genetische Karte vergangener Generationen, daher können DNA-Marker verwendet werden, um den Genotyp, die Herkunft und das Alter einer Rasse zu bestimmen.

Inhalt
Die zehn ältesten Hunderassen
Laut einer 2004 von amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführten Studie zur Hunde-DNA wurden alle Rassen in vier Gruppen eingeteilt. Artengruppen mit den geringsten Unterschieden zum Genotyp des Wildwolfs und die sich daher am frühesten bildeten, wurden der Gruppe 1 zugeordnet.
- Auf Platz zehn der Liste der ältesten Hunderassen steht Shiba InuDies ist eine Jagdhunderasse, deren Heimat Japan, genauer gesagt die Insel Honshu, ist.
- Der nächste Vertreter sehr alter Hunderassen ist Tibetischer Terrier, oft als heiliger Hund Tibets bezeichnet, belegt den neunten Platz.
- Platz acht geht an den „Chrysanthemen-Hund“. Shih TzuSeine Heimat ist China.
- Auf Platz sieben folgt eine weitere tibetische Rasse – ein kleiner Begleithund. Lhasa ApsoDie
- Auf Platz sechs liegt ― Alaskan Malamute, das seit der Antike von den in Alaska lebenden Malemiut-Stämmen als Schlittenhund eingesetzt wird.
- Fünfter Platz in der Antike ― heiser, Hunde des nördlichen Inuit-Stammes.
- Der Samojede, der in Nordrussland und Sibirien beheimatet ist, belegt den vierten Platz.
- Der dritte Platz in Cluster #1 gehört zu BasenjiDie Region, aus der es stammt, ist Zentralafrika.
- Fast schon der Champion seiner Rasse im Alter – ein uralter japanischer Hund, legendär Akita InuEs handelt sich um ein großes Tier mit kräftigem Körperbau, das sich durch große Treue und Mut auszeichnet.
- Die älteste aller Hunderassen der Erde wird anhand von DNA-Forschungen identifiziert. SalukiDie ersten Abbildungen dieses Hundes datieren auf ein Alter von etwa 5.500 Jahren. Seine Ursprungsregion ist der Nahe Osten.
Körperliche Merkmale des Saluki
Laut der Fédération Cynologique Internationale (FCI) zählt der Saluki zu den Windhunden. Diese muskulösen Hunde mit geringem Körperfettanteil erreichen eine Schulterhöhe von 58–70 cm und ein Gewicht zwischen 15 und 25 kg. Ihre kräftige Muskulatur und ihr schlanker Körperbau ermöglichen ihnen Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h.
Vertreter dieser Rasse besitzen einen flachen, länglichen Kopf und einen massiven Kiefer mit kräftigen Zähnen. Die großen, hängenden Ohren liegen eng am Schädel an. Die Augen sind perfekt oval mit dunkelbraunen oder haselnussbraunen Iris. Der Hals ist lang, der Körper anmutig und der Bauch schlank und eingezogen. Die Pfoten sind massiv mit langen Zehen, wobei die dritte Zehe länger ist als die übrigen.

Der Körper des Salukis ist mit kurzem, seidigem Haar bedeckt, das an Ohren, Schenkeln und Beinen üppig befedert ist. Das Fell ist meist weiß, aber auch Grau, Rehbraun, Rot und Schecken sind zulässig. Ein seidiges, aber kürzeres Fell bedeckt auch den Rücken des tief angesetzten Schwanzes.
Charakteristische Merkmale, Inhaltsmerkmale
Salukis sind intelligent, Fremden gegenüber nicht aggressiv und haben ein ruhiges, zurückhaltendes Wesen. Sie bevorzugen ein gleichberechtigtes Zusammenleben mit ihren Besitzern, anstatt sich ihnen unterzuordnen, weshalb sie oft als ungesellig gelten.
Um ihren von Natur aus hervorragenden körperlichen Zustand zu erhalten, benötigt diese Rasse täglich lange Spaziergänge, um Übergewicht vorzubeugen. Das ideale Zuhause für einen Saluki ist ein Landhaus mit einem gut ausgestatteten, geräumigen Gehege. Dank ihres ruhigen und geselligen Wesens können mehrere Hunde dieser Rasse in einem einzigen Gehege gehalten werden.

Schlanke, drahtige Salukis trinken wenig Wasser und sind sehr wählerische Esser. Erfahrene Züchter bevorzugen daher eine ausgewogene, natürliche Ernährung für diese Hunde.
Der Saluki, der den Aufstieg und Fall vieler Zivilisationen überdauert hat, ohne sein Aussehen zu verändern, ist ein lebendes Relikt. Heute wird diese Rasse zur Jagd auf Hasen, Gazellen und anderes Kleinwild eingesetzt. Ausgeglichen, sanftmütig, unaufdringlich und würdevoll, ist der Saluki auch ein hervorragender Begleiter und schafft eine besondere Atmosphäre im Haus.
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1 Kommentar
Alena
Die Ergebnisse der Analyse brachten einige Überraschungen mit sich, insbesondere erwiesen sich mehrere Rassen als nicht so alt, wie man gemeinhin annimmt (Norwegischer Elchhund, Pharaonenhund, Podenco Ibizan Hound), und die Liste enthielt auch Rassen, die äußerlich sehr weit von ihrem Vorfahren - dem Wolf - entfernt sind (Shar Pei, Pekingese, Shih Tzu, Chow Chow).
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