Flauschige Katzen: Eine Liste der Rassen in alphabetischer Reihenfolge
Nur wenige ausgewählte Katzenrassen genießen offizielle Anerkennung nach den Standards internationaler Organisationen. Unsere Auswahl, ergänzt durch kurze Beschreibungen der Rassemerkmale und farbenfrohe Fotos, hilft Ihnen bei der Wahl der richtigen Rassekatze. Nur diese Katzen dürfen von Züchtern weitergezüchtet und an nationalen und internationalen Katzenausstellungen teilgenommen werden.
Inhalt
- 1 Die 20 flauschigsten Katzen
- 1.1 01 Amerikanische Locken, langes Haar
- 1.2 02 Balinesisch
- 1.3 03 Burmesisch
- 1.4 04 Britisch Langhaar
- 1,5 05 Himalayan
- 1.6 06 Munchkin
- 1.7 07 Maine Coon
- 1.8 08. Newski-Maskenball
- 1.9 09 Nibelung
- 1.10 10 Norwegische Waldkatze
- 1.11 11 Orientalisches Langhaar
- 1.12 12 blaue Augen
- 1.13 13 Persisch
- 1.14 14 Ragamuffin
- 1.15 15 Ragdoll
- 1.16 16 Sibirisch
- 1.17 17 Somali
- 1.18 18 Türkisch Angora
- 1.19 19 Chantilly-Tiffany
- 1.20 20 japanische Bobtails
- 2 Welche Haustiere gelten als flauschig?
Die 20 flauschigsten Katzen
Diese Liste enthält Beschreibungen und Fotos der flauschigsten Katzen, alphabetisch geordnet mit ihren ursprünglichen Namen. Alle aufgeführten Arten sind von einem, zwei oder drei internationalen Verbänden offiziell anerkannt.
01 Amerikanische Locken, langes Haar
Reinrassige Katzen mit einem besonderen Merkmal: nach hinten eingerollten Ohren. Diese beginnen sich 3–10 Tage nach der Geburt einzurollen. Der Standardwinkel liegt zwischen 90 und 180°. Sie sind freundlich, vertragen sich gut mit anderen Katzen und spielen gern mit Hunden.

02 Balinesisch
Die Hauskatze stammt von der Siamkatze ab. Sie zeichnet sich durch ihr drahtiges, halblanges, farblich abgegrenztes Fell und ihre leuchtend blauen Augen aus. Durch die eng anliegenden Deckhaare wirkt das Fell kürzer als es tatsächlich ist. Der Schwanz hat das längste Fell. Diese geselligen Haustiere, die nicht gern allein sind, spielen gern mit Kindern.

03 Burmesisch
Eine weitere Vorfahrin der klassischen Siamkatze mit schneeweißen Pfoten. Ihr Kopf ist rundlich und ihr Fell seidig. Kätzchen im Alter von 1–2 Monaten behalten ihr schneeweißes Fell, das sich mit zunehmendem Alter verdunkelt. Sie sind sehr anhänglich, manchmal sogar etwas klammernd. Ihre Neugier kann übermäßig sein.

04 Britisch Langhaar
Mit ihrem plüschigen, dichten Fell und den ausdrucksvollen Wangen gelten sie zu Recht als die ruhigsten Katzenrassen und neigen zu Übergewicht. Cremefarbene und pfirsichfarbene Exemplare sind am häufigsten, Züchter bieten aber auch leuchtend rote Katzen an. Sie vertragen längere Abwesenheiten von ihren Besitzern problemlos.

05 Himalayan
Sie ähneln Perserkatzen in Wesen und Aussehen, haben aber leuchtend blaue Augen, die sich von ihrem Point-Fell abheben. Sie sind sehr gemütlich, lieben es, auf weichen Kissen zu liegen und Stress zu vermeiden. Lieber ziehen sie sich in einen anderen Raum zurück, als ihre Krallen zu zeigen und sich in einen Konflikt zu verwickeln.

06 Munchkin
Das ungewöhnliche Aussehen der Munchkinkatze liegt in ihren kleinen Pfoten, die zwei- bis dreimal kürzer sind als die anderer Katzenarten. Ein weiteres Merkmal der Munchkinkatze ist ihre Angewohnheit, wie ein Murmeltier auf einem Ast zu sitzen. Diese freundlichen, verspielten Haustiere mit ihrem aufgeschlossenen Wesen und ihrem liebenswerten Gesicht können allzu aufdringliche Bewunderer ihres Aussehens entschieden abweisen.

07 Maine Coon
Diese großen, streng wirkenden Tiere mit ihren Luchsohren sind eigentlich sehr anhänglich. Ihr zotteliges Fell ist besonders dicht an Bauch und Hinterteil. Sie zeichnen sich durch ihre treue Zuneigung und Verspieltheit aus. Ab dem fünften Lebensjahr nimmt ihre Aktivität jedoch deutlich ab, und Maine Coons werden sehr träge.

08. Newski-Maskenball
Diese Nachfahren der Sibirischen Katze zeichnen sich durch ein charakteristisches Point-Muster und blaue Augen aus, was ihren Gesichtszügen einen besonders gelassenen Ausdruck verleiht. Sie benötigen viel Aufmerksamkeit und spielen gern mit Kindern. Im Umgang mit Kindern sind sie sanft und behalten ihre Krallen auch beim wilden Spielen. Fremden gegenüber sind sie jedoch misstrauisch und können aggressiv reagieren.

09 Nibelung
Der Hals des Nibelungenkaters ist mit einer zotteligen Halskrause geschmückt, die ihn gedrungener wirken lässt und seine Statur optisch verkürzt. Das Fell an seinen Hinterbeinen bildet eine prächtige Hose, die harmonisch mit seinem buschigen Schwanz verschmilzt. Neugeborene Kätzchen haben gelbe Augen, die sich nach vier bis acht Monaten grün färben. Phlegmatische Tiere dulden keine Übergriffe auf ihren persönlichen Bereich.

10 Norwegische Waldkatze
Das Foto zeigt deutlich, dass das Fell dieser großen Katze ungepflegt wirkt. Halsband und Hose sowie das dichte Fell an Rücken und Bauch erwecken den Eindruck, als seien sie durch die schützende Ölschicht, die die Norwegische Waldkatze vor Regen und Schnee bewahrt, zerzaust. Sie fühlen sich nur in einem Landhaus mit freiem Zugang ins Freie wohl.

11 Orientalisches Langhaar
Vertreter dieser alten orientalischen Rasse haben ein getigertes Fell. Sie sind bekannt für ihr freundliches und zutrauliches Wesen. Einsamkeit vertragen sie schlecht, und sie tun sich schwer, sich an Fremde zu gewöhnen. Einmal adoptiert, sollte ein Orientalisch Kurzhaar nicht an neue Besitzer weitergegeben werden, da das Tier die Sehnsucht nach seinem vorherigen Besitzer möglicherweise nicht verkraftet.

12 blaue Augen
Das cremefarbene Fell harmoniert perfekt mit den tiefblauen, mandelförmigen Augen. Aus dem Spanischen übersetzt wird die Rasse sogar als „Blauaugenkatze“ bezeichnet. Diese Katzen sind hochintelligent und leicht zu erziehen. Sie schließen schnell Freundschaft mit Familien und entwickeln eine gute Bindung zu Kindern. Aggressives Verhalten ist nur in Situationen realer Gefahr möglich.

13 Persisch
Es ist bekannt, dass Perserkatzen das längste Fell haben, das bis zu 15–20 cm lang werden kann. Die Perserkatze zählt außerdem zu den beliebtesten Katzenrassen und ist daher ein ideales Familienhaustier. Sie sind nicht aggressiv und freundlich zu Erwachsenen und Kindern.

14 Ragamuffin
Diese Rasse entstand durch die Kreuzung von Mischlingskatzen mit Ragdolls, Himalaya-Katzen und Perserkatzen. Die Ragamuffin zeichnet sich durch unglaublich sanfte Augen, ein kaninchenartiges Fell und einen weichen Bauch mit einer angenehmen Fettschicht aus. Gezüchtet für ein behagliches Zuhause, sind diese Haustiere nicht für ein Leben im Freien geeignet – sie sind zu zutraulich und hilflos.

15 Ragdoll
Die Fähigkeit der Ragdoll, ihre Skelettmuskulatur so stark zu entspannen, ist so ausgeprägt, dass diese Katzenart zum Gegenstand urkomischer Videos, Bilder und Memes geworden ist. Möglicherweise verdanken wir ihr sogar den weitverbreiteten Glauben, Katzen seien flüssig. In Ihren Armen sackt das bis zu 12 kg schwere Tier wie eine weiche Stoffpuppe zusammen. Ragdolls sind unglaublich anhänglich, meiden Konflikte und können Trennungen nur schwer ertragen.

16 Sibirisch
Die älteste Rasse, bekannt für ihre Langlebigkeit und robuste sibirische Gesundheit. Viele Exemplare erreichen ein Alter von 20 Jahren und mehr. Ihr Fell neigt aufgrund angeborener Merkmale zu starkem Haarausfall. In der Sommerhitze verschwindet die Unterwolle fast vollständig, sodass nur der Schwanz buschig bleibt. Im Winter erreicht die Unterwolle wieder ihr volles Volumen. Bis zum Alter von 2,5 Jahren verhalten sie sich wie Kätzchen – sie lieben aktives Spielen und Jagen.

17 Somali
Mit ihrem rötlichen Fell ähneln Somali-Katzen Fuchswelpen. Ihre feinen Deckhaare bilden einen üppigen Kragen um ihren Hals. Ihre Lebensweise ähnelt der ihrer abessinischen Vorfahren – sie haben keine Angst vor Wasser, schwimmen mühelos und können stundenlang in einem Bach spielen oder dessen Strömung bewundern.

18 Türkisch Angora
Schneeweißes, sehr dichtes und weiches Fell gilt als klassisch. Cremefarbene, gestreifte, rote, braune und rauchfarbene Varianten sind ebenfalls zulässig. Zu den charakteristischen Merkmalen gehören ein eigenwilliges Wesen, die Vorliebe für Spaziergänge und ein ausgeprägter Jagdinstinkt. Sie sind hochintelligent – sie lernen schnell, Kühlschränke und Türen zu öffnen sowie das Licht einzuschalten.

19 Chantilly-Tiffany
Seltene schokoladenbraune Katzen mit stechend bernsteinfarbenen Augen. Sie sind so gelassen wie Perserkatzen und so anhänglich wie Orientalen. Ihr Fell ist an Pfoten und Brust am dichtesten. Sie lieben es, auf dem Schoß zu sitzen und sind sehr kinderlieb.

20 japanische Bobtails
Eine verspielte, große Katze mit kurzem, pomponartigem Schwanz. Sie wurde speziell für die Wohnungshaltung gezüchtet, ist menschenfreundlich und genießt soziale Kontakte. Zu ihren besonderen Merkmalen gehört ihre einzigartige Sitzhaltung mit erhobener Vorderpfote.
Die Liste der pelzigen Geschöpfe ist unvollständig – es gibt Rassen, die von keiner internationalen Organisation anerkannt werden, und die Liste wächst ständig. Katzenliebhaber sind sich jedoch einig: Es gibt keine Hauskatzen; jede ist einzigartig.

Welche Haustiere gelten als flauschig?
Das Fell einer Katze besteht aus zwei Haararten: der Unterwolle und dem Deckhaar. Das Deckhaar ist für die Fellfarbe verantwortlich und schützt den Körper vor Verletzungen; daher wächst es länger und drahtiger. Die Unterwolle ähnelt in ihrer Struktur Daunen: Ihre Haare sind kürzer als die Deckhaare und viel weicher und feiner. Sie hilft außerdem bei der Temperaturregulierung, weshalb langhaarige und halblanghaarige Katzen Kälte und Hitze besser vertragen als kurzhaarige oder haarlose Katzen. Je länger und dichter die Unterwolle, desto flauschiger wirkt das Fell der Katze.
Weltweit gibt es zahlreiche Katzenrassen, darunter viele wunderschöne, flauschige Tiere. Allerdings sind nicht alle von internationalen Organisationen anerkannt. Offizielle Status werden neu entwickelten Rassen wie FIFe, WCF und CFA verliehen. Statistiken zufolge wurden seit der Gründung katzenkundlicher Organisationen folgende Rassen offiziell anerkannt:
- FIFe hat insgesamt 42 Sorten;
- WCF etwa 70;
- CFA – etwa 40 Typen.
Eine Reihe von Rassen sind in den offiziellen Listen aller Organisationen aufgeführt, obwohl ihre Namen geändert wurden. Nur 31 Varietäten sind für Ausstellungen und Zucht zugelassen.
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