Erkältungen bei Katzen: Symptome und Behandlung

Jedes Warmblütertier kann sich erkälten oder krank werden. Fast alle Haustiere sind anfällig für Erkältungen: Hunde, Katzen, Nagetiere und Vögel. Die Krankheit rechtzeitig zu erkennen, ist jedoch nicht immer möglich. Eine harmlose Erkrankung kann sich zu Komplikationen entwickeln. Und statt nur einer laufenden Nase und Niesen muss Ihr Haustier möglicherweise wegen Bronchitis oder Lungenentzündung behandelt werden. Wie äußert sich eine Erkältung bei Katzen und warum entsteht sie?

Warum kann sich eine Katze erkälten?

  • Die häufigste Ursache ist Unterkühlung. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass sich das Haustier im Zug befindet (obwohl dies oft die Ursache ist). laufende Nase (und Tränenfluss beim Tier). Eine Katze kann nach aktivem Spielen, nach dem Aufenthalt in einem warmen Raum oder nach dem Baden niedrigen Temperaturen ausgesetzt sein (schon ein Temperaturabfall von wenigen Grad kann zur Entstehung einer Erkältung bei einer Katze beitragen).
  • Auch das Schwimmen in kaltem Wasser wird nicht unbemerkt bleiben. Seien Sie darauf vorbereitet, dass das Tier jederzeit damit beginnen könnte. wird anfangen zu niesenDas Gleiche gilt für das Halten Ihres Haustieres im Freien bei schlechtem Wetter: Regen, Schnee, starkem kaltem Wind, Frost.

  • Vergessen Sie nicht das Immunsystem Ihrer Katze. Je schwächer es ist, desto schneller wird sie krank. Deshalb ist es wichtig, die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen einzuhalten, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und Ihre Katze regelmäßig zum Tierarzt zu bringen (Vorsorgeuntersuchungen, um sicherzustellen, dass sie rundum gesund ist).
  • Ein erschöpftes und geschwächtes Tier erkältet sich viel schneller als ein gut genährtes Artgenosse.
  • Die Felldichte spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie werden mir sicher zustimmen, dass beispielsweise Sphynx-Katzen anfälliger für Erkältungen sind, da ihre Haut nicht durch Fell geschützt ist.

Erkältungssymptome bei Katzen

Die Hauptsymptome einer Erkältung bei Katzen sind Schnupfen, Niesen, tränende Augen, Husten und leichte Beschwerden. Anstieg der KörpertemperaturLethargie, Appetitlosigkeit.

Solche klinischen Anzeichen sind jedoch auch charakteristisch für andere Erkrankungen. Viele Infektionskrankheiten können auf ähnliche Weise beginnen. Es besteht leicht die Möglichkeit einer Verwechslung mit Rhinotracheitis, Panleukopenie, Calicivirus-Infektion und Lungenentzündung. MykoplasmoseInfektiöse Bauchfellentzündung und andere „Infektionen“ können die Ursache sein. Die Behandlung dieser „Infektionen“ ist völlig anders, da sie lebensbedrohlich sein können. Unterschätzen Sie daher die Erkrankung Ihres Haustieres nicht und halten Sie sie nicht für eine Erkältung. Es ist ratsam, Ihren Tierarzt aufzusuchen, um sicherzustellen, dass sich keine ernstere Erkrankung entwickelt.

Darüber hinaus muss selbst eine einfache Erkältung bei Katzen zu Hause behandelt werden, da ein hohes Risiko für Komplikationen besteht. Haustiere können, genau wie Menschen, erkranken. Bronchitis, Tracheitis, Pharyngitis, LungenentzündungDie Behandlung dieser Erkrankungen ist deutlich aufwendiger und komplexer als bei einer einfachen Erkältung. Auch eine Sekundärinfektion (bakteriell oder viral) ist möglich, da das Immunsystem geschwächt ist und Krankheitserreger nicht vollständig bekämpfen kann.

Eine Katze mit Erkältung behandeln

Die Behandlung einer Erkältung bei Katzen sollte nur von einem Tierarzt verschrieben werden, da viele Medikamente für Menschen für die Gesundheit und das Leben des Tieres gefährlich sind.

Die Grundprinzipien sind jedoch dieselben wie für Menschen:

  1. Ruhen Sie sich aus, schlafen Sie mehr. Katzen sind bekannt dafür, lange zu schlafen, daher müssen Sie ihnen lediglich einen warmen und gemütlichen Schlafplatz bieten, der vor Zugluft und Kälte geschützt ist.
  2. Wärme ist wichtig. Lassen Sie eine erkältete Katze nicht auf einem kalten Boden liegen (Fliesen, Linoleum oder andere zugige Oberflächen). Legen Sie eine Wärmematte in die Nähe, decken Sie die Katze mit einer Decke zu und streicheln Sie sie (wenn sie es zulässt, massieren Sie ihre Gliedmaßen, um die Durchblutung anzuregen). Geben Sie ihr ausreichend warmes Futter. Katzen trinken natürlich kein warmes Wasser. Haustiere sollten generell keine Milch trinken (nur fermentierte Milchprodukte, die nicht erwärmt werden dürfen). Achten Sie daher darauf, dass Futter und Wasser mindestens Zimmertemperatur haben. Das Futter sollte leicht verdaulich sein und alle Kriterien erfüllen.
  3. Stärkung des Immunsystems. Vitamine und Mineralstoffe sind unerlässlich, um das Immunsystem schneller zu stärken.
  4. Wischen Sie Ihre Augen und Nase (insbesondere wenn Ausfluss vorhanden ist) mit einem sauberen, in abgekochtem, warmem Wasser getränkten Wattestäbchen ab.
  5. Wenn Sie sich fragen, wie man eine Erkältung bei einer Katze behandelt, denken Sie daran, dass Medikamente nur nach einer persönlichen Untersuchung durch einen Tierarzt verschrieben werden sollten. In den meisten Fällen ist keine medikamentöse Behandlung nötig; eine Verbesserung der Haltungsbedingungen und der Fütterung reicht in der Regel aus.

Keine Sorge, Erkältungen von Katzen sind nicht auf Menschen übertragbar. Sollte die Erkrankung des Tieres jedoch durch eine Infektionskrankheit verursacht sein, besteht ein Ansteckungsrisiko (es gibt viele Zoonosen). Vor der Erkältung selbst besteht für Menschen aber keine Gefahr.

Erkältungen bei Katzen vorbeugen

Erkältungen vorzubeugen ist gar nicht so schwer.

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Haustier nicht unterkühlt; schützen Sie es vor Wind und Zugluft.
  • Das Liegen auf dem kalten Boden ist nicht gestattet.

  • Lassen Sie Ihre Katze nach dem Baden mit nassem Fell nicht spazieren gehen (auch nicht in der Wohnung). Trocknen Sie das Fell gründlich ab (und wickeln Sie die Katze in dasselbe Handtuch).
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Ergänzen Sie Ihre Ernährung mit mehr Vitaminen und Mineralstoffen.
  • Vernachlässigen Sie nicht die Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung. Entwurmen Sie Ihr Haustier mindestens alle drei Monate. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Impfungen auf dem neuesten Stand sind.

Wie man eine Erkältung von einer Infektion der oberen Atemwege unterscheidet (Versteckte Ursachen)
Eine laufende Nase und Niesen sind unspezifische Symptome. Zu den schwerwiegenderen Erregern, die ähnliche Symptome hervorrufen, gehören:
• Katzenherpesvirus (FHV-1) – verursacht häufig ulzerative Keratitis, Krusten an Nase und Augen, Rückfälle bei Stress;
• Calicivirus (FCV) - verursacht am häufigsten Mundgeschwüre, Lahmheit und Fieber;
• Bordetella bronchiseptica und Chlamydophila felis sind Bakterien, die bei beengten Haltungsbedingungen eher entkommen können;
• Sekundäre bakterielle Infektion - verschlimmert den Zustand 3-5 Tage nach Beginn.

Wenn die Symptome nicht auf Niesen und eine laufende Nase beschränkt sind (Atembeschwerden, Krämpfe, Appetitlosigkeit, extreme Lethargie oder grüner Ausfluss aus den Augen), handelt es sich wahrscheinlich nicht um eine "Erkältung", sondern um eine bakterielle oder virale Infektion, die eine Diagnose und Behandlung erfordert.

Welche Tests werden in einer Tierklinik durchgeführt, um die Ursache zu ermitteln?

Die Klinik empfiehlt üblicherweise eine Kombination von Tests:

  • Abstrichkultur aus Nase/Rachen und PCR-Diagnostik (Nachweis von FHV-1, FCV, Bordetella usw.);
  • Zytologie von Sekreten (Beurteilung des Vorhandenseins von Bakterien und Entzündungszellen);
  • allgemeiner klinischer Bluttest (Beurteilung der Leukozytenformel, Anzeichen einer systemischen Entzündung);
  • Röntgenaufnahme des Brustkorbs – bei Verdacht auf Lungenentzündung;
  • Ophthalmoskopie und Fluoreszeintest – bei Problemen mit der Hornhaut;
  • bei chronischen Erkrankungen - Endoskopie/CT der Nasengänge und Biopsie (zum Ausschluss von Polypen, chronischer Rhinosinusitis).

Ohne diese Tests kann die Behandlung lediglich die Symptome lindern und die Ursache nicht beseitigen.

Unterstützungs- und Behandlungsplan – Was in der Klinik getan wird und was sicher zu Hause durchgeführt werden kann

Der tierärztliche Ansatz basiert auf dem Algorithmus „Diagnose – Erregerspezifische Behandlung – Unterstützung“. Die Klinik kann antivirale Medikamente (bei bestätigtem Herpes), Antibiotika bei bakteriellen Superinfektionen, lokale Spülungen und Tropfen (falls indiziert), Flüssigkeitstherapie bei Dehydratation und Sauerstoff bei Atemnot verschreiben. Nachfolgend finden Sie eine Liste von Maßnahmen, die Sie vor dem Besuch zu Hause sicher beginnen können (jedoch ohne Selbstverabreichung von Antibiotika):

  • Luftfeuchtigkeit: Installieren Sie einen Luftbefeuchter oder eine Dampfkammer (nicht direkt über der Katze) - dies hilft, das Sekret zu verdünnen;
  • „warme, ruhige Ecke“: Stress reduzieren und Energie sparen;
  • Verbesserte Ernährung: kalorienreiche, leicht verdauliche, erwärmte Nahrung – Geruch und Wärme regen den Appetit an;
  • Inhalation mit Kochsalzlösung (nicht medizinisch) - 5-10 Minuten in einem geschlossenen Raum 1-2 Mal täglich;
  • Abwischen der geschlossenen Augen und Nasengänge mit einem warmen, feuchten Tuch;
  • Achten Sie auf Ihre Körpertemperatur – ist sie erhöht (>39,5 °C), sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Wichtig: Antibiotika, Tropfen oder antivirale Medikamente dürfen nur mit tierärztlicher Verschreibung verabreicht werden. Die falsche Medikation oder Dosierung verschlimmert die Situation.

Vorbeugung von Rückfällen und Stärkung des Immunsystems

Manche Katzen entwickeln chronische Atemwegsinfektionen (häufig wiederkehrende Infektionen). Was hilft, die Anzahl der Episoden zu reduzieren?

  • Impfung gemäß Impfplan (Impfstoffe gegen FHV-1 und FCV verringern die Häufigkeit und Schwere von Ausbrüchen);
  • Stressreduzierung: Bei einem Umzug, einem Besuch beim Hundefriseur oder der Anschaffung eines neuen Haustiers sollte man sich Zeit zur Eingewöhnung nehmen;
  • Nährstoffqualität: Protein, Omega-3-Fettsäuren, Mikroelemente unterstützen das Immunsystem;
  • regelmäßige Reinigung des Hauses und Pflege der Katzentoilette/Einstreu;
  • Seien Sie vorsichtig im Umgang mit Straßenkatzen und auf Ausstellungen.

Besondere Risikogruppen und was sie wissen müssen

• Kätzchen: haben es oft schwer, verlieren schnell Wärme und Appetit - benötigen sofortige Hilfe;
• ältere und chronisch kranke Katzen: Die Immunität ist geschwächt, das Risiko einer Lungenentzündung und von Komplikationen ist höher;
• subtile/chronische Nasensymptome: können Polypen, Zahnprobleme oder Fremdkörper verbergen – weitere Diagnostik erforderlich.

Tabelle – Wann Sie sofort einen Tierarzt kontaktieren sollten

Zeichen Warum ist das wichtig? Handlung des Eigentümers
Atembeschwerden, gedämpfte Atmung Risiko von Sauerstoffmangel und Lungenentzündung Bringen Sie es in die Klinik – Sauerstoff könnte erforderlich sein.
Nahrungs-/Trinkverweigerung >24 Stunden (Kätzchen - >12 Stunden) Risiko von Dehydration und Hypoglykämie Dringende Untersuchung, Infusionstherapie möglich
Hohe Temperatur >39,5 °C Schwere Entzündung/Infektion Gehen Sie dringend in die Klinik.
Dickflüssiger grünlich-gelber Ausfluss aus Augen/Nase Bakterielle Infektion Ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum ist erforderlich.
Krämpfe, schwere Lethargie, Kollaps Systemische Schädigung, Vergiftung Notfallhilfe

Haben Sie noch Fragen? Unser Tierarzt wird sie so schnell wie möglich in den Kommentaren unten beantworten.

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28 Kommentare

  • Bitte helfen Sie mir. Ich habe zwei Britisch Kurzhaar-Katzen, beide sieben Monate alt. Da sie plötzlich sehr apathisch waren, bin ich vorsichtshalber mit ihnen zum Tierarzt gegangen. Dort wurde eine Erkältung diagnostiziert und sie wurden geimpft (sie sind reine Wohnungskatzen und gehen nicht nach draußen). Das Fieber ist zwar gesunken, aber ihre Zungen sind durch das Fieber stark angeschwollen und bluten. Sie können weder fressen noch trinken, weil ihre Zungen geschwollen sind und bluten. Was kann ich tun, um dieses Problem zu beheben und wie kann ich es behandeln?

    • Hallo! Wurden die Kätzchen zuvor gegen Virusinfektionen geimpft? Ich habe noch nie davon gehört, dass Zungen aufgrund von Fieber platzen. Gab es während der Erkrankung Geschwüre oder Bläschen im Maul oder am Zahnfleisch? Welche anderen Symptome traten auf? Wurde eine Calicivirus-Infektion ausgeschlossen? Es wäre ratsam, Medikamente gegen Zahnungsbeschwerden oder Stomatitis zu besorgen, um die Schmerzen zu lindern. Geben Sie ihnen Vitaminspritzen, Antibiotika und Virostatika. Vitamin A und E in Ölform sind besonders wichtig, um die Heilung der Schleimhäute zu beschleunigen.

  • Hallo, mein Kätzchen (2 Monate alt) hat Schnupfen, Fieber (40 °C) und ist entweder nass und kalt oder trocken und heiß. Es zittert ständig und schläft viel. Was soll ich tun? Vielen Dank im Voraus.

    • Hallo! Wurde die Mutter des Kätzchens gegen Infektionskrankheiten geimpft? Wurde das Kätzchen selbst geimpft? Darf es nach draußen und Kontakt zu anderen Tieren haben? Wie sieht der Nasenausfluss aus: klar und flüssig oder eitrig? Gibt es Augenausfluss? Hustet es? Idealerweise sollten Sie das Kätzchen untersuchen und Infektionskrankheiten (meist infektiöse Rhinotracheitis) ausschließen. Es ist aber auch wichtig festzustellen, ob das Kätzchen einfach nur eine Erkältung hat. In einem Fall werden Antibiotika, Virostatika, ein spezielles Serum, Immunstimulanzien, Vitamine und symptomatische Medikamente (Nasen- und Augentropfen) empfohlen. In einem anderen Fall reichen Antibiotika, Nasenspülungen, Augentropfen und ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) aus (da dieses auch fiebersenkend wirkt).

  • Hallo, mein 15-jähriger Sibirischer Kater ist apathisch, ein Auge tränt und hat klares Sekret, seine Nase ist heiß und trocken, seine Ohren sind mäßig warm und er hat Durchfall. Sein Appetit ist normal. Wir können ihn nicht zum Tierarzt bringen, da er Fremden gegenüber scheu und sehr aggressiv ist. Eine Narkose oder andere Behandlungen könnten in seinem Alter schädlich für ihn sein. Welche Medikamente oder andere Behandlungsmethoden können wir ihm geben?
    Im Alter von 3 Jahren litt ich an Harnsteinen, wurde operiert, es traten keine Komplikationen auf.

    • Hallo! Falls Sie ihn nicht zum Tierarzt bringen können, rufen Sie einen Hausbesuch. Wie soll man denn wissen, was man dem Tier geben soll, wenn keine Diagnose vorliegt? Es könnte eine Infektionskrankheit sein (dann wären vielleicht Virostatika oder Antibiotika nötig, eventuell sogar spezielle Seren), es könnten Parasiten sein (und die Tränen könnten eine allergische Reaktion auf Darmparasiten sein). Es könnte sich auch einfach um ein Zusammentreffen von Vergiftung (oder einer Magen-Darm-Erkrankung wie Enteritis, Pankreatitis und vielen anderen) und Bindehautentzündung handeln. Es liegen keine Informationen über Fütterung, Haltung, Impfungen, Entwurmung oder die Dauer der Beschwerden vor.

  • Hallo, meine Britisch Kurzhaar Katze hat tränende Augen, niest und hat keinen Appetit. Aus ihrer Nase läuft eitriger Ausfluss. Könnten Sie mir bitte sagen, wie ich sie behandeln kann?

    • Hallo! Wie steht es um den Impfstatus Ihrer Katze? Sind alle Impfungen aktuell? Wie hoch ist ihre Temperatur? Der Verdacht auf infektiöse Rhinotracheitis wird immer seltener (die Katze ist in einem anfälligen Alter, und das erste Anzeichen ist eitriger Schnupfen). Daher ist es ratsam, Ihre Katze von einem Tierarzt untersuchen zu lassen. Dieser wird ein spezielles Serum gegen Infektionskrankheiten, Antibiotika (zur Unterdrückung krankheitserregender Mikroorganismen), Immunstimulanzien, Virostatika und symptomatische Medikamente verschreiben (Augentropfen bei anhaltender eitriger Bindehautentzündung, Nasentropfen und Reinigung von Augen und Nase, mindestens mit Furazilin).

  • Hallo. Meine Katze (keine Rassekatze) hat gestern angefangen zu niesen. Heute niest sie schon wieder und sitzt mit offenem Maul und schief gelegtem Kopf da. Könnte sie erkältet sein? Danke für die Antwort.

    • Hallo! Nein, das klingt nicht normal. Ist die Nase Ihrer Katze so verstopft, dass ihr Maul offen steht? Auch die schiefe Kopfhaltung ist ungewöhnlich. Sie ist höchstwahrscheinlich infiziert. Antibiotika und antivirale Medikamente (möglicherweise auch spezifische Seren mit fertigen Antikörpern) sind notwendig, zusammen mit einer symptomatischen Behandlung (Nasentropfen und gegebenenfalls Augentropfen bei Anzeichen einer Bindehautentzündung). Messen Sie ihre Temperatur. Hören Sie ihre Atmung ab (Auskultation).

  • Hallo, meine Katze niest und atmet durch den Mund. Wir haben den Tierarzt angerufen, und er hat Tylosomicol verschrieben. Ist das richtig?

    • Hallo! Ihnen wurde Tylosintartrat, ein Standardantibiotikum der ersten Wahl, verschrieben. Wurde das Tier untersucht? Wurden Infektionskrankheiten ausgeschlossen? Gibt es Ausfluss aus Augen oder Nase? Ist die Körpertemperatur normal? Wurde das Tier geimpft? Sollte ich zusätzlich antibiotische Nasentropfen, z. B. Anandmin/Maxidin oder ähnliche Präparate, verabreichen? Haben Sie die Atmung des Tieres abgehört? Besteht der Verdacht auf Bronchitis/Lungenentzündung? Oder hat das Tier nur Schnupfen?

  • Meine Katze ist krank, ihre Nase ist heiß, ihre Augen tränen, und ich kann gerade nicht zum Tierarzt. Welche Medikamente kann ich ihr geben? Ich habe eine Hausapotheke.

    • Hallo! Fühlen Sie nicht an der Nase, sondern messen Sie die Temperatur. Es könnte sich nur um eine Erkältung handeln, aber auch um eine Infektion, die eine spezielle Behandlung (Seren, Antibiotika) und symptomatische Therapie erfordert. Da die Augen tränen, könnte es sich um eine Bindehautentzündung handeln. Wie soll man anhand nur eines Symptoms entscheiden, was zu behandeln ist? Stellen Sie sich vor, Sie rufen in der Tierarztpraxis an und sagen: „Meine Augen tränen und meine Stirn ist heiß. Ich kann nicht zum Arzt gehen. Was soll ich tun?“ Was würden sie Ihnen empfehlen? Ein fiebersenkendes Mittel geben (und was Sie in Ihrer Hausapotheke haben, ist wahrscheinlich nicht für Ihre Katze geeignet, da Aspirin/Acetylsalicylsäure und Paracetamol für Katzen strengstens verboten sind) und Augentropfen anwenden. Dies lindert jedoch nur das Symptom, nicht die Ursache. Im Laufe der Zeit werden neue Symptome auftreten. Erzählen Sie uns mehr über die Symptome Ihres Tieres: Wann haben sie begonnen? Wie hoch ist die Temperatur? Welche Impfungen hat es?

  • Wir haben in der Kälte ein Kätzchen gefunden. Sein Nickhautdrüsenlid lässt sich nicht ganz öffnen, seine Augen tränen, seine Nase läuft, und es frisst kaum von selbst. Nur wenn man ihm etwas direkt unter die Nase hält, frisst es ein bisschen. Vielleicht spürt es die laufende Nase nicht... es hustet oder niest nicht. Was könnte das sein?

    • Hallo! Es könnte sich um alles Mögliche handeln, von einer Erkältung bis hin zu einer schweren Infektionskrankheit. Deshalb sollten Sie Ihr Haustier unbedingt zum Tierarzt bringen. Es ist wichtig, eine infektiöse Rhinotracheitis und andere Viruserkrankungen auszuschließen, die häufig bei ungeimpften Streunern (meist Kätzchen) auftreten. In manchen Fällen reichen Antibiotika, Stärkungsmittel und eine symptomatische Therapie aus; in anderen Fällen können zusätzlich Virostatika, Immunstimulanzien/-modulatoren oder sogar therapeutische Seren eingesetzt werden. Wird eine Viruserkrankung nicht umgehend behandelt, stirbt das Kätzchen (die Sterblichkeitsrate kann bis zu 70 % betragen). Für eine Heilung ist eine genaue Diagnose erforderlich, die auf einer persönlichen Untersuchung und Testergebnissen basiert.

  • Hallo, wir haben eine Katze in warmem Wasser gekauft, und am nächsten Tag war sie ganz apathisch. Was könnte das sein? Sie hat einen Bärenhunger.

    • Hallo! Falls Sie vermuten, dass Ihr Haustier krank ist, bringen Sie es bitte zum Tierarzt. Ich gehe davon aus, dass Sie es nach einem warmen Bad nicht richtig abgetrocknet und direkt danach wieder ins Zimmer gelassen haben, was die Erkältung verursacht haben könnte. Da keine weiteren Informationen zu seiner Krankengeschichte vorliegen, ist eine Diagnose ohne Untersuchung des Tieres und Kenntnis seiner Vorgeschichte unmöglich. Messen Sie seine Temperatur, erhöhen Sie seine Futtermenge und geben Sie ihm gegebenenfalls Vitamine, falls es gut frisst. Beobachten Sie es gut. Sollte sich sein Zustand verschlechtern oder weitere Symptome auftreten, konsultieren Sie bitte einen Tierarzt.

  • Hallo, mein 1,5 Jahre alter (geimpfter) Kater sabbert ständig. Wir waren mit ihm beim Tierarzt, und es wurde keine Erkrankung im Maul festgestellt. Er frisst, hat aber den ganzen Tag Schmerzen. Ich habe gelesen, dass es eine Allergie oder Würmer sein könnten. Könnten Sie mir bitte sagen, was ich tun soll?

    • Hallo! Bitte lassen Sie ein komplettes Blutbild und ein biochemisches Profil erstellen. Ohne diese Daten lässt sich nicht feststellen, ob etwas nicht stimmt. „Konstant“ – seit wann? Wann hat es angefangen? Einen Monat, sechs Monate, seit der Geburt? Was füttern Sie ihn? Hat er Zahnstein? Könnte es ein Problem mit seinem Biss geben? Frisst und trinkt er normal? Verschluckt er sich? Ist sein Schluckreflex intakt? Genauere Angaben wären hilfreich.

  • Hallo, meine Katze lebt derzeit in der Datscha, und seit zwei Tagen schließt sich das Nickhautlid an beiden Augen nicht mehr vollständig; es bleiben etwa 5–7 Millimeter offen. Ihre Augen tränen. Sie niest auch. Sie frisst gut und ist ansonsten gut gelaunt. Könnte es eine Erkältung sein? Oder etwas Ernsteres?

    • Hallo! Sie sollten Ihr Tier untersuchen lassen. Es könnte sich um eine Allergie handeln (zum Beispiel gegen bestimmte Pflanzen oder Insektenstiche). Es könnte aber auch ansteckend sein (da das Tier frei herumläuft und wahrscheinlich nicht geimpft ist). Ohne das Tier zu sehen, ist eine Diagnose unmöglich. Eine Untersuchung und weitere Tests sind notwendig (zunächst ein komplettes Blutbild und eine Blutchemieanalyse). Versuchen Sie, die Katze ein paar Tage lang nicht ins Freie zu lassen, geben Sie ihr eine Viertel Tablette Suprastin. Wenn es ihr nach ein paar Stunden besser geht, handelt es sich wahrscheinlich um eine Allergie.

  • Hallo, meine Katze niest und atmet mehr durch den Mund als durch die Nase. Ich habe ihre Temperatur nicht gemessen, ihr Appetit ist unverändert, und sie riecht unangenehm aus dem Maul. Was soll ich tun? Vielen Dank.

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    • Hallo! Messen Sie die Temperatur Ihres Haustieres und beurteilen Sie seinen Allgemeinzustand. Ist es geimpft? Hat es Zugang ins Freie? Wie lange bestehen diese Symptome schon? Gibt es eitrigen oder anderen Ausfluss aus Augen oder Nase? Mundgeruch muss nicht unbedingt mit den oben beschriebenen Symptomen zusammenhängen (es könnte sich auch um Zahnstein, Mandelentzündung, Mundschleimhautentzündung, Gastritis und vieles mehr handeln). Niesen und eine verstopfte Nase können sowohl Anzeichen einer Erkältung als auch einer ernsthaften Infektionskrankheit sein. Nehmen Sie Ihr Haustier unter den Arm und lassen Sie es von einem Tierarzt untersuchen (insbesondere, wenn es Fieber hat und nicht geimpft ist).

  • Die Katze frisst und trinkt nicht, deshalb gebe ich ihr Wasser mit einem Löffel. Sie hustet ab und zu, aber es fühlt sich an, als ob etwas ihre Atmung blockiert. Sie liegt da und will sich nicht bewegen. Ihre Augen tränen, sie hat keine laufende Nase und noch kein Fieber. Ihre Atmung beträgt 39 Atemzüge pro Minute und ist unregelmäßig. Was soll ich tun? Bitte helfen Sie mir. Vielen Dank.

    • Hallo! Eine Atemfrequenz bis zu 40 ist normal. Wie haben Sie die Temperatur gemessen? Mit einem Thermometer oder durch Berührung der Nase (wie die meisten Tierhalter fälschlicherweise annehmen, dass eine feuchte und kalte Nase normale Temperatur bedeutet)? Bringen Sie Ihr Tier bitte für eine persönliche Untersuchung zum Tierarzt. Lassen Sie den Tierarzt die Lunge abhören. Hatte Ihr Tier schon länger keinen Wurmbefall? Würmer nisten sich oft in den Atemwegen ein (aufgrund der Besonderheiten ihres Entwicklungszyklus und der Wanderung der Larven). Könnte es sich um einen Fremdkörper handeln? Bedenken Sie, dass ohne Untersuchung und Tests nicht genau festgestellt werden kann, was Ihrem Tier fehlt. Es könnte notfallmedizinische Versorgung benötigen.

  • Hallo! Meine Britisch Kurzhaar Katze ist 4 Jahre alt und war etwa einen Tag lang der Kälte ausgesetzt. Jetzt niest sie und ihre Nase ist feucht und kalt. Sie frisst normal. Könnten Sie mir bitte sagen, wie ich sie behandeln soll?

    • Hallo! Es ist dasselbe wie beim Menschen. Wärmen Sie die Katze und geben Sie ihr viel Flüssigkeit (warme Brühe oder warmer Kräutertee eignen sich statt Wasser). Vitamine können dem Futter in Tropfenform oder per Injektion beigemischt werden. Immunmodulatoren (z. B. Immunofan oder Ribotan, 0,3–0,4 ml alle 2–3 Tage; 4–5 Injektionen können erforderlich sein) können ebenfalls helfen. Sollte sich der Zustand Ihrer Katze verschlechtern, suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf. Beobachten Sie Husten und Atmung (um Atemnot und Lungenentzündung durch Unterkühlung zu vermeiden). Bei Bronchitis oder Lungenentzündung ist eine Antibiotikabehandlung notwendig.

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