Der richtige Futternapf für eine Katze: Wie sollte er aussehen?

Wenn ein Haustier seine Futterportion nicht vollständig frisst, kann dies nicht nur an persönlichen Vorlieben oder der Futterqualität liegen, sondern auch an ungeeigneten Futternäpfen. Manchmal lässt sich das Problem durch den Kauf des richtigen Futternapfs für Ihre Katze lösen. Welche Form, Größe und welches Material sollte der Napf haben, damit jede Mahlzeit zum Genuss wird und Stress vermieden wird?

Materialauswahl

Folgende Materialien werden häufig zur Herstellung von Katzennäpfen verwendet:

  • Plastik. Plastik ist eines der gängigsten und preiswertesten Materialien, aber auch zerbrechlich. Billige Plastiknäpfe verformen sich schnell, reißen, können unangenehm riechen und geben giftige Substanzen ab (besonders beim Erhitzen). Auch teurere, hochwertige Varianten leiden unter der porösen Struktur des Materials und Mikrorissen: Gerüche werden schnell aufgenommen und sind schwer zu entfernen, wodurch ein idealer Nährboden für krankheitserregende Bakterien entsteht. Zudem kann sich Plastik statisch aufladen, was langhaarigen Katzen ganz sicher nicht gefällt.
  • Edelstahl. Zu den Vorteilen von Metallgeschirr zählen die hygienische Unbedenklichkeit, die einfache Reinigung und (in den meisten Fällen) ein rutschfester Gummiboden. Allerdings sind solche Produkte oft teuer. Ein kleiner Nachteil ist die höhere Geräuschentwicklung: Trockenes Futter raschelt beim Füttern am Metall, was das Haustier stören kann, und der Behälter selbst erzeugt Geräusche, wenn er bewegt wird oder mit anderen Gegenständen (z. B. einem daneben stehenden Napf) in Berührung kommt.
  • Keramik, Glas, Porzellan. Hochwertige Materialien sind porenfrei, leicht zu reinigen, hypoallergen, mikrowellengeeignet und unbedenklich für Haustiere. Allerdings sind diese Geschirrteile (anders als Metall oder Kunststoff) bruchgefährdet und verfügen selten über rutschfeste Füße oder Unterseiten. Zudem sind sie oft teurer als Geschirr aus anderen Materialien. Sie können jedoch Geld sparen, indem Sie eine passende Untertasse oder einen Teller aus Ihrem normalen Haushaltsgeschirr wählen.

Der richtige Napf für eine Katze

Form und Größe

Form und Größe des Futternapfs sind sogar wichtiger als das Material. Ein ovaler oder runder Napf, der der Größe des Haustiers angepasst ist, ist ideal. Ungewöhnliche Formen (wie ein Fisch, ein Katzenkopf usw.) gefallen den Besitzern zwar besser, können aber für Katzen unbequem sein, da sich das Futter in engen Ecken verfängt und schwer zu erreichen ist.

Ihr Haustier sollte mindestens zwei Näpfe haben: einen für Futter und einen für Wasser. Wenn Sie sowohl Trocken- als auch Nassfutter füttern, empfiehlt es sich, für jedes Futter separate Näpfe zu verwenden.

Doppelschüsseln sind unpraktisch. Erstens landet das Futter im nahegelegenen Wasser, sodass es immer... Zweitens: Wenn Sie ein Fach reinigen müssen, müssen Sie auch das andere leeren. Eine Alternative sind zwei herausnehmbare Behälter auf einem gemeinsamen Ständer, die sich bei Bedarf leicht separat reinigen lassen.

Doppelter Katzennapf auf Ständer

Bei der Auswahl des besten Futternapfs für Ihre Katze sollten Sie auch die folgenden Parameter berücksichtigen:

  • Breite (Durchmesser). Haustiere empfinden Unbehagen, wenn sich ihre Schnurrhaare beim Fressen am Futternapf verbiegen. Die Tastorgane von Katzen sind besonders empfindlich, daher kann häufiges Anfassen Reizungen und sogar Stress verursachen. Um die optimale Größe zu wählen, empfiehlt es sich, die Spannweite der Schnurrhaare Ihres Tieres zu messen – der richtige Napf sollte mindestens so breit sein. Für Tiere mit besonders langen Schnurrhaaren eignen sich breite, rechteckige Näpfe am besten.
  • Tiefe. Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung der Futterart: Ein Napf mit niedrigem Rand eignet sich für natürliches oder Nassfutter für Katzen, während ein tieferer Behälter besser für Trockenfutter und Wasser geeignet ist.

Bei der Wahl der Napftiefe sollten Sie auch die individuellen Bedürfnisse Ihres Haustieres berücksichtigen. Für Tiere, die lieber liegend fressen, ist ein Napf mit hohem Rand unbequem. Diese Option ist auch für Rassen mit flacher Schnauze (Perser, Exoten usw.) ungeeignet.

Weitere Details

Für zusätzlichen Komfort Ihres Haustieres und manchmal auch seines Besitzers können die folgenden Eigenschaften hilfreich sein:

  • Stand. Diese Vorrichtungen wurden ursprünglich für Hunde entwickelt, die beim Fressen vom Boden Rückenprobleme bekommen könnten. Dank ihrer größeren Flexibilität stellen sie für die meisten Katzen kein Problem dar. Eine Ausnahme bilden größere Rassen (Maine Coon, Savannah usw.) und Tiere mit Gelenkproblemen. In diesen Fällen empfiehlt sich eine stabilere Konstruktion. Am besten eignet sich eine Art Podest mit vertieften Nischen, in die das Futter eingelassen wird.
  • Teppich. Eine Unterlage unter dem Napf verhindert, dass dieser auf dem Boden verrutscht. Katzen kippen manchmal Näpfe um oder nehmen einzelne Futterportionen heraus und fressen sie in der Nähe auf dem Boden. In diesem Fall schützt eine Matte den Boden vor Verschmutzungen und erleichtert die Reinigung von Futterresten. Herkömmliche Tischsets aus Kunststoff, die für den menschlichen Gebrauch bestimmt sind, eignen sich ebenfalls dafür.

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