Die Hunderasse aus dem Film Die Maske

Viele sahen die spritzige Komödie „Die Maske“. Und einer der beliebtesten Charaktere war der kluge und treue Hund, der treue Begleiter des Protagonisten. Die Zuschauer waren so begeistert von diesem charmanten Tier, dass viele nach dem Film beschlossen, sich einen Welpen dieser Rasse anzuschaffen. Wie hieß der Hund in „Die Maske“? Jim Carreys Figur, der Bankangestellte Stanley Ipkiss, der die Fähigkeit erlangte, sich in eine lustige Zeichentrickfigur zu verwandeln, gab seinem vierbeinigen Freund den ungewöhnlichen Namen Milo.

Schauspieler aus dem Film Die Maske

Was sollten Sie beachten, wenn Sie sich für einen solchen Welpen entscheiden? Welche Charaktereigenschaften hat diese Rasse und wie sollte sie erzogen werden? Diese und weitere Fragen beantworten wir in diesem Artikel.

Die Hunderasse aus dem Film "Die Maske"

Der unruhige Milo wurde von einem Jack Russell Terrier gespielt. Der erste Welpe wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in der englischen Stadt Devon geboren. Sein Vater war ein Pastor namens Jack Russell, nach dem die Rasse später benannt wurde. Das liebste Hobby des Pastors war die Hundezucht, insbesondere von Terriern. Zahlreiche kleine Hunde tollten in seinen Zwingern herum. Sie zeichneten sich durch ihre kräftigen Pfoten und ihren ausgezeichneten Jagdinstinkt aus, weshalb die Welpen für die Fuchs- und Dachsjagd sehr begehrt waren.

Jack Russell Terrier Welpe

Übrigens waren es genau diese Eigenschaften des Jack Russell Terriers, die zur Wahl des Hundes für die Rolle des Milo führten, da der Film einen robusten Hund erforderte. Doch zurück zur Geschichte. Als der Pastor seine Haustiere züchtete, sortierte er aggressive Tiere aus und kreuzte seine Terrier mit Greyhounds und Beagles, um die Eigenschaften der Rasse zu verbessern. Der Pastor hatte keine Zeit mehr, die so entstandene Rasse registrieren zu lassen; dies geschah erst nach seinem Tod. So erhielten Hundeliebhaber eine neue Rasse: den Jack Russell Terrier.

Rassemerkmale

Nachdem wir uns mit dem Namen der Hunderasse aus dem Film „Die Maske“ beschäftigt haben, wollen wir nun ihre Charaktereigenschaften kennenlernen. Der Jack Russell Terrier ist ein intelligenter, aktiver und freundlicher Hund mit einem schlanken Körper und kräftigen Beinen. Sein Fell ist gefleckt, mit roten, schwarzen oder braunen Flecken auf weißem Grund. Es ist drahtig, aber sehr glatt, fühlt sich angenehm an, ist leicht zu kämmen und haart nur wenig. Vertreter dieser Rasse sind klein (25–35 Zentimeter groß) und wiegen nicht mehr als 5–6 Kilogramm. Der Hund aus dem Film „Die Maske“ ist ein fröhliches und aktives Wesen, dem nie langweilig wird. Außerdem ist er ein außergewöhnlich treuer Begleiter, der seinem Besitzer stets zur Seite steht. Was sollten Sie beachten, wenn Sie sich für einen Jack Russell Terrier Welpen entscheiden?

  1. Diese Rasse ist sehr aktiv; sie ist ständig in Bewegung und kann nie stillsitzen. Daher eignet sie sich nicht für die Wohnungshaltung, da der Besitzer regelmäßig die Hinterlassenschaften entfernen muss. Dies sollte man bedenken.
  2. Da Jack Russell Terrier für ihre Unruhe und ihren unbändigen Energiefluss bekannt sind, ist es am besten, ihnen eine eigene Ecke, vorzugsweise im Garten, einzurichten. Dort hat dieser quirlige Hund ausreichend Zeit zum Rennen, Springen, Spielen und Austoben.
  3. Diese Rasse springt für ihr Leben gern hoch, was im Film „Die Maske“ deutlich zu sehen war. Erinnern Sie sich an die Szene, in der Hund Milo bis zum Zaun seines Besitzers sprang? Das war kein bloßer Stunt, sondern echt.
  4. Bevor Sie sich einen Jack Russell Terrier anschaffen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Garten nicht aus Erde besteht. Diese rastlosen Tiere lieben es, Löcher zu buddeln, und das tun sie blitzschnell. Ehe Sie sich versehen, ist Ihr Garten ein einziges Chaos.

Interessante Fakten über den Hund aus dem Film

Jim Carrey war so beeindruckt von seinem vierbeinigen Partner, dass er nach der Premiere Film Der Schauspieler hat sich einen Jack Russell Terrier zugelegt, verrät aber nicht den Namen seines Haustiers.

Jack Russell Terrier Welpe

Trotz ihres überaus aktiven Wesens sind Jack Russell Terrier unglaublich liebenswerte Tiere. Kein Wunder also, dass so viele Menschen an dieser Rasse interessiert sind. Es gibt viele interessante Fakten über diesen verspielten Hund, von denen wir Ihnen einige vorstellen möchten.

  • Der Hund, der in dem Film mitspielte, hieß Max und war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten erst 4 Jahre alt.
  • Nach „Die Maske“ wirkte er in vielen weiteren Filmen mit, und mit der Zeit doubelte sein Sohn Enzo Max bei dessen aufwendigen Stuntszenen. Der berühmte Hund starb im hohen Alter von 16 Jahren.
  • Durch einen unglaublichen Zufall hieß der Regisseur des Films „Die Maske“ Chuck... Russell!
  • Max, der Milo spielte, war am Set ein Liebling; alle, von den Schauspielern bis zu den Hausmeistern, liebten den Hund und verwöhnten ihn maßlos.
  • Max-Milo hat eine eigene Autobiografie, die den Titel „Mein Hundeleben“ trägt.

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