Hautpigmentierung bei Tieren

Hautpigmentierung tritt sowohl bei Menschen als auch bei Tieren auf. Was ist das? Ist dieses Phänomen bei Tieren normal oder pathologisch? Stellt es gesundheitliche oder gar lebensbedrohliche Risiken dar? Und wodurch wird Hautpigmentierung verursacht?

Ursachen der Hautpigmentierung bei Tieren

Menschen haben Muttermale, und auch bei Tieren verursachen Pigmente verschiedene dunkle Flecken auf der Haut. Man denke nur an kleine Welpen oder Kätzchen mit dunklen Flecken auf ihren rosa Bäuchen. Die Ursache ist Hyperpigmentierung.

Untersuchen Sie Ihr Haustier, um keinen Vogel zu übersehen.

Natürliche Ursachen

Lentigo (auch bekannt als Fleckenmelanose) ist eine genetisch bedingte Pigmentstörung. Sie ist völlig harmlos und bedarf keiner Behandlung. Außerdem ist sie bei Tieren extrem selten (Möpse haben oft dunkle Flecken am Bauch).

Es gibt auch die primäre Acanthosis nigricans. Sie betrifft am häufigsten Dackel. Bei jungen Welpen fallen die hyperpigmentierten Hautstellen besonders in der Achselhöhle auf. Problematisch ist, dass diese Erkrankung oft zu einer Verdickung der Haut und anschließend zu Seborrhö führt. Doch das ist noch nicht alles. Häufig folgt auf die Acanthosis nigricans eine bakterielle oder Pilzinfektion.

Hyperpigmentierung der Haut aufgrund einer Erkrankung

Die Liste ist ziemlich lang: Allergien, Endokrinopathie, Hyperthyreose, Melanom, Basaliom, VaskulitisHautentzündungen und andere Erkrankungen können zu einer erhöhten Pigmentierung führen. Tumorhypermelanose und sekundäre Acanthosis nigricans sind Folgen der oben genannten Pathologien. Melanotrichie ist ein Zustand, bei dem sich vermehrt Pigmente in den Haaren ablagern.

Hypopigmentierung

Manchmal fehlt es bestimmten Hautpartien (oder Haaren) an Pigmenten. Dieser Zustand wird als Hypopigmentierung bezeichnet. Albinismus und Vitiligo sind Beispiele dafür.

Was tun bei Pigmentierungsstörungen bei Tieren?

Albino ist eine genetische Störung.

Eine Behandlung der Pigmentierung erfolgt nur, wenn diese „erworben“ ist, also nach Verletzungen auftritt. Verbrennungen und andere Hautschäden, beispielsweise nach bakteriellen oder Pilzinfektionen der Haut. Sobald die zugrunde liegende Ursache behandelt ist, verschwindet das Pigmentierungsproblem. Alles normalisiert sich wieder.

Für Menschen ist die Sache etwas einfacher, selbst bei einer angeborenen Störung. Tiere mit einer genetischen Pigmentstörung können nicht behandelt werden, und ihre Verwendung zur Zucht ist verboten. Menschen hingegen können eine Klinik zur Pigmententfernung aufsuchen und fallen dabei nicht auf.

Generell gilt: Wenn Ihr Haustier, insbesondere haarlose, kurzhaarige oder auch kurzhaarige Tiere, plötzlich verdächtige Flecken entwickelt (ungewöhnlich geformt, sehr dunkel oder rot, entzündet oder schnell größer werdend), sollten Sie sich umgehend an Ihren Tierarzt wenden. Solche stark verfärbten Stellen sind oft ein Anzeichen für Hautkrebs oder eine andere, ebenso ernste Erkrankung.

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