Pungsan - Hunderasse
Der Pungsan ist eine seltene Jagdhunderasse aus Nordkorea. Von Koreanern wegen seiner Kraft, Ausdauer und seines Mutes geschätzt, wird er hauptsächlich zur Jagd auf Großwild eingesetzt. Außerhalb Koreas ist er nicht weit verbreitet.

Inhalt
Ursprungsgeschichte
Über die Ursprünge der Pungsan-Hunderasse ist wenig bekannt. Kynologen vermuten, dass die Rasse seit mindestens fünf Jahrhunderten existiert und ihren Ursprung in der Joseon-Dynastie (1392–1897) hat. Wahrscheinlich entstand sie durch die Kreuzung einheimischer Hunde mit nordkoreanischen Wölfen.
Die Pungsan-Rasse wurde 1956 zum nationalen Symbol der DVRK erklärt und ist ein Naturschatz.Die Rasse entwickelte sich in der Provinz Yanggang in Nordkorea. Ihr Name leitet sich vom Pyungsan-Gebirge und dem gleichnamigen Dorf ab, dem heutigen Gimhungwon. Jahrhundertelang wurden diese weißen Hunde von Jägern gezüchtet. Sie halfen den Menschen in Notzeiten und waren stets für ihre außergewöhnliche Ausdauer, ihren Mut und ihre Stärke bekannt. Der Legende nach wurden sie nicht nur zur Jagd auf Wildschweine und Wölfe, sondern auch auf Amurtiger eingesetzt. Aufgrund ihrer langen Isolation blieb die Rasse nahezu unverändert.
Nordkoreanische Machthaber haben bereits zweimal Welpen der Rasse Pungsan an südkoreanische Politiker verschenkt.
Aussehen
Der Pungsan ist ein mittelgroßer, kräftig gebauter Hund mit dichtem, weißem Fell. Der Geschlechtsdimorphismus ist deutlich ausgeprägt. Sein Aussehen ähnelt dem einer anderen nordkoreanischen Hunderasse, dem Pungsan. Jindo (Jindo)Die
- Widerristhöhe: 45-55 cm.
- Gewicht: 14-25 kg.
Der Kopf ist proportional zum Körper, die Schnauze verjüngt sich leicht zur Spitze hin. Die Ohren sind spitz (im Welpenalter nach vorn gefaltet, mit zunehmendem Alter gleichmäßiger). Die Augen sind mandelförmig und oft braun. Das Gebiss ist vollständig und bildet ein regelmäßiges Scherengebiss. Schwarze Lefzen bilden das für viele asiatische Rassen charakteristische „Lächeln“, das auf dem Foto zu sehen ist. Rüden haben deutlich größere Köpfe. Der Körperbau ist kräftig. Die Rute ist über dem Rücken eingerollt und buschig. Die Beine sind sehr kräftig und gut bemuskelt.
Internationale Hundezuchtvereine betrachten den Pungsan als mehr als nur eine lokale Variante des sibirischen Huskys vom Spitztyp.
Das Fell ist sehr dicht und meist weiß, obwohl weizenfarbene Hunde seltener vorkommen. Die Unterwolle ist gut entwickelt, wodurch Pungsan-Hunde dem Klima der Bergregionen im Norden des Landes problemlos trotzen können.

Charakter und Verhalten
Pungsans sind stark, wendig und mutig. Bis heute werden sie zur Jagd auf Wildschweine und andere große Tiere eingesetzt. Koreanische Jäger beschreiben sie als äußerst zuverlässige, gehorsame und intelligente Begleiter in den Bergen. Sobald ein Pungsan ein Wildschwein oder ein anderes Beutetier entdeckt hat, setzt er alles daran, es festzuhalten und zwickt es sogar in die Beine, bis sein Besitzer zurückkehrt. Diese Hunde sind extrem loyal und beschützen ihre Besitzer bis zum letzten Atemzug. Alte koreanische Volkssagen erzählen oft von weißen Hunden, die den heutigen ähneln. Sie werden als intelligente und wendige Jäger beschrieben, die sogar den Amurtiger erlegen können.
In abgelegenen Dörfern Nordkoreas sind Pungsans nicht einfach nur Hunde, sie sind die Ernährer der Menschen.
Die Loyalität gegenüber Menschen und Kindern hängt maßgeblich von der Sozialisierung ab. Jäger berichten, dass ihre Hunde von den ersten Lebenswochen an eine sehr sorgfältige Erziehung und kompetente Ausbildung benötigen. Andernfalls können sie übermäßig anhänglich, aggressiv und unberechenbar werden.

Inhaltsmerkmale
In Nordkorea werden Pungsan-Hunde typischerweise in ländlichen Gebieten gehalten, da sie sehr unabhängig und aggressiv sind und sich nicht für das Stadtleben, insbesondere nicht für die Haltung in Wohnungen, eignen. Wie viele andere Jagdhunde können sie unter starkem Stress leiden, wenn sie nicht genügend Platz und Auslauf bekommen.
Von Natur aus sind sie Allesfresser und haben einen guten Appetit. Dennoch ist eine ausgewogene Ernährung ratsam, insbesondere in jungen Jahren. In Nordkorea wird empfohlen, neben Reis auch rohes Fleisch (Huhn, Schwein, Rind usw.) zu füttern, um ihre Jagdinstinkte zu erhalten. Menschen mit geringem Einkommen füttern ihre Tiere meist mit einer Mischung aus Küchenabfällen.

Gesundheit und Lebenserwartung
Phunsans werden als gesunde, kräftige und widerstandsfähige Hunde vermarktet. Es gibt nur wenige Studien zu Erbkrankheiten. Bekannt ist, dass einige Linien anfällig für Lungenkrebs sind. PeritonitisKatarakt. Die Lebenserwartung beträgt 12-14 Jahre.
Kauf eines Pungsan-Welpen, Preis
Außerhalb Nordkoreas sind Pungsans nicht weit verbreitet. Einige Züchter gibt es in Südkorea und den USA. In Nordkorea züchten zwar einige Jäger die Nationalrasse, aber fast keiner von ihnen verkauft Welpen ins Ausland, anders als die Züchter in Südkorea. Der Durchschnittspreis für einen Welpen in Südkorea liegt bei 70.000 Rubel.
Fotos und Videos
Weitere Fotos von Phungsan-Hunden finden Sie in der Galerie.
Video über die Pungsan-Hunderasse
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