Neue Hunderassen
Heute gibt es über 400 künstlich gezüchtete Hunderassen, jede mit ihrem eigenen Zweck – sei es als Jagdhund, Militärhund, Zirkushund oder einfach als treuer Begleiter. Doch diese beeindruckende Zahl genügt den Züchtern nicht, die immer neue Rassen erschaffen, und die Ergebnisse ihrer Bemühungen rufen mitunter gemischte Gefühle hervor.
Inhalt
Ursprüngliche Hunderassen
Das Internet ist voll von Fotos ungewöhnlicher neuer Hunderassen, die sowohl lustig als auch interessant anzusehen sind. Popularität verwenden Sie die sogenannte MestizenSie entstehen durch die Kreuzung verschiedener Rassen – großer und kleiner, kurzhaariger und langhaariger, Kampf- und Zierhunde usw. Oft führen solche Experimente zu sehr kuriosen und amüsanten Ergebnissen.
Basset Pei
Die Vorfahren dieser neuen Rasse sind der Shar-Pei und der Basset Hound, daher der originelle Doppelname. Diese Hunde zeichnen sich durch ihr ruhiges, ausgeglichenes Wesen, ihre hohe Intelligenz und ihren ausgeprägten Geruchssinn aus. Trotz ihres ruhigen Aussehens sind Basset Peis sehr aktiv und lieben ausgiebiges Spielen und Spaziergänge. Ihre großen Ohren und die weichen, ziehharmonikaartigen Falten an ihrem Hals tragen zum Charme dieses gutmütigen Hundes bei.

Bullmops
Ein weiterer Vertreter der Mischlingsrasse, entstanden aus Kreuzungen Mops Und Englische BulldoggeWie ihre Eltern ist diese Rasse nicht besonders groß. Das durchschnittliche Gewicht ausgewachsener Tiere liegt bei 25 kg, die Widerristhöhe bei 35–40 cm. Bullmops zeichnen sich durch ihren quadratischen Körperbau aus, der sie mitunter etwas ungelenk und plump wirken lässt. Dies tut ihrem Charme jedoch keinen Abbruch. Mit ihren kurzen Beinen und flachen Schnauzen sind diese Hunde neugierig und verspielt, unermüdlich und sehr anhänglich.

Pitsky
Diese neue Rasse entstand aus der Kreuzung eines Pitbulls und eines Huskys. Das Ergebnis ist ein Hund mit einem sehr markanten Charakter, der den ausdrucksstarken, intelligenten Blick des Huskys und den robusten Körperbau des Pitbulls geerbt hat. Mit seinem kurzen Fell, der großen Nase und der ausgeprägten Muskulatur wirkt dieser kräftige Hund solide und zuverlässig. Sein Wesen hingegen lässt sich als eigensinnig, neugierig und unruhig beschreiben. Als treuer und anhänglicher Begleiter ist er der Liebling aller Familienmitglieder.

Pomsky
Husky-Pomeranian-Mix SpitzHeute zählt er weltweit zu den beliebtesten neuen Zwerghunderassen. Der Pomsky ist leicht an seinem klassischen „sibirischen“ Fell zu erkennen – einer schwarz-weißen Maske im Gesicht und markanten roten, braunen und grauen Abzeichen am Körper. Das Fell dieses Miniaturhundes zeichnet sich durch eine luxuriöse, dichte Unterwolle aus, die weich unter den Händen fließt und in der Sonne schimmert. Sein Temperament lässt sich mit zwei Worten beschreiben: ein kleiner Wirbelwind. Lebhaft, energiegeladen, fröhlich, anhänglich und … ArtDer Preis für Welpen liegt zwischen 2.500 und 3.500 US-Dollar.

Shorgi
Diese relativ neue Rasse ist eine Kreuzung aus Corgi und Sheltie. Ausgewachsene Hunde erreichen ein Gewicht von 13–15 kg und eine Schulterhöhe von bis zu 41 cm. Ihr Aussehen ist unwiderstehlich liebenswert und macht sie schnell zu einem Publikumsliebling. Sie sind sehr positiv und freundlich, stehen gern im Mittelpunkt und leiden unter Einsamkeit. Sie sind außergewöhnlich intelligent und sehr lernfähig.

Deutscher Shar-Pei
Das Experiment, einen Deutschen Schäferhund mit einem Shar-Pei zu kreuzen, kann als voller Erfolg gelten. Dieser stattliche Kerl mit seiner langen Schnauze, dem gedrungenen Hals und den Stehohren wird sicherlich niemanden kalt lassen. Er hat die besten Eigenschaften seiner Eltern geerbt: einen wachen Verstand, Intelligenz, Lernfähigkeit, Ausdauer und Energie. Auch seine Treue und Anhänglichkeit gegenüber Menschen sind beispielhaft und machen ihn zu einem wertvollen Begleiter.

Tolmatin
Ein Dackel mit Dalmatinerflecken – diese Kreuzung ist kaum zu übersehen. Kurze Beine, Hängeohren und ein antennenartiger Schwanz sind die charakteristischen Merkmale dieser Rasse. Obwohl dieser ausgewachsene Hund recht groß wird, bleibt er im Herzen ein halber Welpe. Neben seinem freundlichen und einfühlsamen Wesen hat der Dalmatiner von seinen Vorfahren auch eine gehörige Portion Sturheit und Eigenwilligkeit geerbt. Er ist schwer zu erziehen, da ihm außergewöhnliche Intelligenz fehlt.

Chauski
Ein flauschiger Welpe mit blauen Augen – so sieht die Mischung aus Husky und Chow-Chow aus. Diese neue experimentelle Rasse hat bereits zahlreiche positive Rückmeldungen von Hundeliebhabern erhalten und sich damit ihre Existenzberechtigung redlich verdient. Der größte Vorteil dieser pelzigen „Bären“ ist natürlich ihr langes, weiches Fell, das ihren ganzen Körper, ihre Beine und ihren Schwanz dicht bedeckt. Ihr Wesen zeichnet sich durch Sanftmut, Fröhlichkeit und Gutmütigkeit aus.

Frops
Die Grundlage dieser neuen Rasse bildeten die Französische Bulldogge und der Mops. Mit solch starken Elterntieren war ihm das „Erbe“ eines komischen, flachen Gesichts quasi vorprogrammiert. Durch gezielte Zucht verlor er jedoch sein langes Fell und wurde so zu einer kurzhaarigen Rasse. Er ist sehr anhänglich und mag es nicht, allein gelassen zu werden. Frops sind treue Begleiter für Kinder und spielen gerne mit ihnen.

ODIS
Das Akronym steht für etwas Faszinierendes: Odessa Domestic Ideal Dog. Die Rasse wurde vor über 25 Jahren entwickelt und weder 2016 noch 2017 offiziell registriert. Ziel der Züchter war es, einen kleinen, zierlichen Hund zu züchten, der sich auch in kleinen Wohnungen perfekt einfügt und ein fröhliches, unkompliziertes Wesen hat. Verschiedene Rassen wurden in die Zucht einbezogen: Foxterrier, Schoßhunde und Pudel. Diese frisch geborene, schneeweiße Schönheit wiegt etwa 3 kg und ist nur 25 cm groß. Besonders wichtig: Ihr Fell ist hypoallergen und somit ideal für Haushalte mit Allergikern.

Schakalhund
Die Entwicklung dieser neuen Hunderasse begann auf Anfrage von Aeroflot. Die Tiere sollten auf zivilen und militärischen Flughäfen nach Sprengstoffen suchen. Die Rasse entstand aus einer Kreuzung zwischen einem Kaukasischen Schakal und einem Sibirischen Husky, die beide über einen außergewöhnlichen Geruchssinn und hervorragende Ausdauer verfügen. Der offizielle Titel des daraus hervorgegangenen Hundes lautet „Biodetektionshund“. Sie bewähren sich bereits erfolgreich, nicht nur in Russland, sondern auch international.

Belarussischer Laufhund
Der Hunchak, die erste nationale Hunderasse von Belarus, wurde 2003 entwickelt. Dieser Jagdhund ist für die Jagd auf Großwild (Wildschweine, Rehe) gezüchtet. Sein Fell ist standardmäßig kupferrot mit roten und schwarzen Abzeichen, einem weißen Brustfleck und weißen Pfoten. Es ist kurz und rau, die Augen sind braun. Der Hunchak verfügt über einen klangvollen Ruf, der seinen Besitzer mit vielfältigen Tonvariationen auf die Anwesenheit von Beute aufmerksam macht. Ein weiterer unbestreitbarer Vorteil ist sein ausgezeichneter Geruchssinn, seine Ausdauer und Beharrlichkeit bei der Verfolgung von Wild. Ein ausgewachsener Rüde erreicht eine Widerristhöhe von 68–70 cm.

Welche Überraschungen die wissenschaftliche Hundezüchter noch für Hundeliebhaber bereithalten, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Langweilig wird es ganz bestimmt nicht.
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1 Kommentar
Oleg
Liguster. ho4iu sozdati novuiu porodu sobake
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