Darf ich meinen Hund in der U-Bahn mitnehmen? Beförderungsregeln

Jede Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist für einen Hund stressig. Egal ob kurze oder lange Strecke, das Tier wird ängstlich sein. Die Gründe für Ausflüge sind vielfältig (Krankenhausbesuch, Besuch, Landurlaub), und am besten transportiert man sein Haustier mit dem Auto oder Taxi, aber das ist nicht immer möglich.

Gerade in Städten wie Moskau und St. Petersburg ist aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens die U-Bahn das schnellste Verkehrsmittel. Nur mit der U-Bahn erreicht man sein Ziel pünktlich und ohne Staus oder andere Hindernisse. Doch sofort stellt sich die Frage: Darf man einen Hund in der U-Bahn mitnehmen, und welche Regeln gelten für den Transport eines Hundes?

Ein Hund mit seinem Besitzer in der U-Bahn

Kleine Hunderassen

In der Moskauer Metro dürfen nur kleine Hunde mitfahren, und diese müssen in einer speziellen Transportbox befördert werden. Je nach Größe der Box kann eine Gebühr erhoben werden.

  • Wenn die Gesamtfläche des Käfigs 120 cm² nicht überschreitet, ist die Reise kostenlos.
  • Wenn das Volumen des Behälters zwischen 121 und 150 cm liegt, müssen Sie an der Kasse eine Eintrittskarte kaufen.
  • Gepäckstücke, die größer als 150 cm sind, dürfen nicht befördert werden.

Ähnliche Anforderungen bestehen auch in anderen großen russischen Städten: St. Petersburg, Ufa, Wolgograd, Samara und Krasnojarsk.

Einen Hund in der U-Bahn transportieren

Anforderungen an Transportbehälter

Die Grundregeln lauten wie folgt:

  • Der Hund sollte sich in der Transportbox so wohl wie möglich fühlen. Sie sollte groß genug sein, dass er darin stehen und liegen und sich voll ausstrecken kann.
  • Die Form der Transportbox sollte angenehm in der Hand liegen, ohne scharfe Ecken oder Kerben sowie ohne konvexe Formteile, an denen sich der Hund oder vorbeigehende Personen verletzen könnten.
  • Das verwendete Material muss verschleißfest und von hoher Qualität sein, und die Konstruktion selbst muss so langlebig und bedienerfreundlich wie möglich sein.
  • Um eine Schalldämmung zu gewährleisten, ist es notwendig, eine weiche Einstreu auf den Boden der Box zu legen.
  • Es ist darauf zu achten, dass die Lüftungsöffnungen stets geöffnet sind, um einen ungehinderten Zustrom von Frischluft zu gewährleisten.

Hundetransportbox

Große Hunderassen

Ist das Tier groß und passt nicht in einen separaten Käfig, wird es wahrscheinlich von der U-Bahn abgewiesen. Zumindest verbieten die offiziellen Vorschriften dies. U-Bahn-Mitarbeiter machen zwar oft Ausnahmen und drücken bei großen Hunden und ihren Besitzern ein Auge zu, aber nur unter bestimmten Bedingungen:

  • Das Haustier muss eingeschaltet sein Leine und in einem Maulkorb;
  • Die Reise wird außerhalb der Stoßzeiten unternommen, wenn der Personenverkehr ungehindert ist;
  • Es gibt einen triftigen Grund für die Reise – zum Beispiel findet in der Nähe eine Hundeausstellung statt.

Die größte Gefahr für Haustiere in der U-Bahn stellt die Rolltreppe dar. Kleine Hunde lassen sich zwar leicht hochheben, doch größere Tiere sind gefährdet. Während sich die Rolltreppe bewegt, können die Pfoten oder der Schwanz eines Hundes von den Zähnen der Rolltreppe verletzt werden, was schwerwiegende Folgen haben kann. Aus diesem Grund verweigern viele Fahrkartenkontrolleure Hundehaltern die Mitfahrt in der U-Bahn. Sollten sie ihren Hund dennoch mitnehmen dürfen, trägt der Halter die alleinige Verantwortung für dessen Leben und Sicherheit.

Ein Hund betritt die U-Bahn

Ausnahmen

Die Regeln für die Mitnahme von Hunden in der U-Bahn gelten nicht nur für Blindenhunde, die Menschen mit Behinderungen begleiten. Diese Tiere werden speziell für ihren Einsatz in der U-Bahn ausgebildet. Nach ihrer Ausbildung können sie Drehkreuze passieren, Rolltreppen benutzen und sind auch während der Stoßzeiten gut an ihre Umgebung angepasst. Passanten sollten bedenken, dass sie den Hund während seiner Tätigkeit nicht ablenken dürfen – das Leben und das Wohlbefinden der Hilfsbedürftigen hängen direkt von ihm ab.

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1 Kommentar

  • In der U-Bahn streiten, stehlen und toben die Leute viel häufiger, schreien und sind sogar bereit, sich gegenseitig zu fressen – aber sie werden nicht in die U-Bahn gelassen. Und das ist wirklich schade. Ich vertraue Hunden mehr als...

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