Kann man trockenes Katzenfutter einweichen?

Auf die Frage „Kann ich trockenes Katzenfutter einweichen?“ sprechen Experten nichts gegen diese Fütterungsmethode. Sie schadet der Katze zwar nicht, ist aber nicht für jede Katze geeignet. Manche Katzen rühren eingeweichtes Futter einfach nicht an, doch in bestimmten Fällen ist diese Fütterungsmethode die einzig mögliche Lösung, sofern die Empfehlungen befolgt werden.

Schüssel mit Trockenfutter

Wann einweichen?

In bestimmten Situationen muss selbst das vitaminreichste und ausgewogenste Trockenfutter eingeweicht werden. Dazu gehören:

  • Katzen trinken oft zu wenig Flüssigkeit, wodurch sich die trockenen Bestandteile im Magen nicht vollständig auflösen und es zu Verdauungsstörungen kommt. Dies kann Verstopfung und Vergiftungen zur Folge haben. Um eine optimale Verdauung des Trockenfutters zu gewährleisten, empfehlen Experten daher, Katzen nicht nur nach, sondern auch während der Mahlzeiten Wasser anzubieten.
  • Das Auftreten von Zahnproblemen während Phasen des Zahnwechsels oder aufgrund altersbedingter Veränderungen, die es dem Hund nicht ermöglichen, trockenes Granulat gründlich zu zerkauen.
  • Das schnelle Herunterschlingen von Nahrungsmitteln ohne Kauen kann zu Verletzungen der Wände des Magen-Darm-Trakts durch große Nahrungspartikel führen, was die Entstehung von Gastritis, Geschwüren und anderen Verdauungskrankheiten zur Folge haben kann.
  • Das Auftreten von Erbrechen Fast unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme, wenn ganze Futterstücke im Erbrochenen zu finden sind, deutet dies darauf hin, dass der Körper des Tieres nicht ausreichend mit Wasser versorgt wird oder dass das Futter schlichtweg ungeeignet für ihn ist.

Es gibt Situationen, in denen die Fütterung einer Katze ohne Einweichen des Trockenfutters schwierig oder unmöglich wird. Wenn ein Haustier beispielsweise aufgrund von Alter oder anderen objektiven Gründen kein Trockenfutter oder feste Nahrung zu sich nehmen kann, bedeutet dies nicht, dass ihm Fleischprodukte, pflanzliche Ballaststoffe, Getreide und andere für seine normale Funktion notwendige Nährstoffe vorenthalten werden sollten.

Eine Katze an einem Futternapf

Um mögliche Schäden und Beschwerden für den Körper in den oben genannten Situationen zu minimieren, sollte Trockenfutter eingeweicht werden, und dies muss auf korrekte Weise erfolgen.

Hinweis! Manche Katzenbesitzer halten es für inakzeptabel, Trockenfutter einzuweichen. Sie begründen dies damit, dass die harten Partikel die Katzen daran gewöhnen, … saubere ZähneSie helfen zwar bei der Zahnsteinentfernung, berücksichtigen aber nicht, dass die meisten Zähne bei dieser Ernährungsweise ungenutzt bleiben (z. B. die Eckzähne). Ein kompetenter Tierarzt wird dies bestätigen. Zahnstein Die Zunahme erfolgt bei Fütterung mit Trockenfutter in gleicher Weise wie bei Fütterung mit Nassfutter.

Richtiges Einweichen und Aufbewahren

Um ein optimales Auflösen zu gewährleisten, verwenden Sie abgekochtes, gereinigtes Wasser mit einer Temperatur von maximal 50–60 °C. Heißes Wasser zerstört die wertvollen Inhaltsstoffe des Futters und macht es unwirksam. Auch kaltes Wasser ist nicht empfehlenswert, da sich die harten Kroketten nur langsam auflösen. Das Einweichen des Futters in warmer Milch, wie es manchmal bei Katzenwelpen praktiziert wird, ist ebenfalls nicht ratsam, da die Inhaltsstoffe der Milch mit den Zutaten des Trockenfutters reagieren und dessen Nährwert beeinträchtigen können.

Um eine Portion Trockenfutter einzuweichen, geben Sie so viel Wasser in die Schüssel, dass die Futterbrocken bedeckt sind, und lassen Sie die Mischung abgedeckt 10–15 Minuten quellen. Dadurch quellen die Kroketten auf und sind servierfertig.

Ein Kätzchen an einem Napf Futter

Eingeweichte Lebensmittel verderben schnell, daher wird empfohlen, sie nicht lange (maximal 30–60 Minuten) aufzubewahren, insbesondere nicht in warmen Räumen. Der Verzehr verdorbener Lebensmittel kann Krankheiten verursachen. VergiftungDies kann zu Erbrechen, Durchfall und Fieber führen. Um die Gesundheit Ihres Haustieres nicht ernsthaft zu gefährden, sollten Sie nicht gefressenes Futter sofort nach der Fütterung entsorgen. Weichen Sie daher am besten nur so viel Futter ein, wie Ihre Katze auf einmal fressen kann. Beachten Sie dabei die Fütterungsempfehlungen des Herstellers, die auf Alter und Gewicht Ihres Tieres basieren.

Lesen Sie auch:



Einen Kommentar hinzufügen

Katzentraining

Hundetraining