Hundeleckerlis

Wenn Sie Ihr Haustier verwöhnen oder für das Ausführen eines Kommandos belohnen möchten, brauchen Sie unbedingt Hundeleckerlis. Aber welche Art von Leckerlis ist geeignet, um die Gesundheit Ihres Tieres nicht zu gefährden? Gibt es welche, die sowohl gesund als auch lecker sind? Wie kann man Hundeleckerlis selbst herstellen?

Was sind Hundeleckerlis?

Hundeleckerlis sind eine Belohnung, ein Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit; für manche Hunde sind sie sogar ein Symbol der Liebe ihres Besitzers. Sie eignen sich ideal, um Hunden beizubringen, ein bestimmtes Kommando zu befolgen oder um schwer zu verabreichende Medikamente zu verbergen.

Wenn Sie Ihrem Haustier Leckerlis geben, achten Sie darauf, es nicht zu verwöhnen oder ihm den Appetit zu verderben, indem Sie ihm zwischen den Mahlzeiten welche geben. Sie eignen sich perfekt für alle, die ihrem Haustier etwas Gutes tun möchten, aber sich der gesundheitlichen Risiken von herkömmlichen Süßigkeiten bewusst sind. Doch wo findet man wirklich gesunde und gleichzeitig leckere Hundeleckerlis?

Wie man Hunden richtig Leckerlis gibt

Es kommt nicht nur darauf an, was man seinem Haustier gibt, sondern auch, wie man es gibt.

  1. Zunächst einmal ist die Größe des Leckerlis wichtig. Es sollte nicht größer als Ihr Fingernagel sein (welcher Fingernagel das ist, hängt von der Größe Ihres Hundes ab). Zu große Leckerlis sättigen Ihren Hund schnell, und ist er erst einmal satt, bewegt er sich weniger und sein Appetit ist dahin.
  2. Verstecke Leckerlis in einer Tüte an einem Ort, wo dein Hund sie nicht mit seiner neugierigen Nase finden kann, während du abgelenkt bist. Vor dem Training solltest du ihm aber unbedingt zeigen, dass du genügend Leckerlis hast. Gib ihm eine kleine Kostprobe, damit er sie probiert und mehr möchte. Nur dann wird er den Kommandos folgen, um ein weiteres Leckerli zu bekommen.
  3. Belohnen Sie jede korrekte Handlung. Die Befolgung eines Befehls sollte niemals unbemerkt bleiben.
  4. Hundeleckerlis sollten gesund sein: Sie sollten nicht kalorienreich oder fettreich sein und keine für Hunde verbotenen Lebensmittel enthalten (Schokolade, Zucker, Schweinefleisch, Zwiebeln, Knoblauch usw.).
  5. Wenn Sie Ihrem Welpen Leckerlis zum Training geben möchten, beginnen Sie mit kleinen Portionen, um sicherzustellen, dass Ihr Kleiner keine Allergie entwickelt.

Nun zur eigentlichen Technik des Leckerli-Verabreichens. Schließlich kann ein Tier einen versehentlich beißen, wenn es sich freudig ein Leckerli schnappt (besonders Welpen, die von ihren Gefühlen überwältigt sind).

  • Aus einer offenen Handfläche. Legen Sie das Leckerli auf die Handfläche. Nicht auf die Finger, nicht zwischen die Finger, sondern direkt auf die Handfläche. Trotzdem gelingt es manchen Hunden, ihre Besitzer auch mit dieser Methode versehentlich zu beißen.
  • Mit erhobener Hand. Diese Methode eignet sich am besten für erwachsene, gut erzogene Tiere, die Leckerlis sanft aus der Hand ihres Besitzers annehmen können. Halten Sie Ihre Hand nicht zu hoch. Sie sollte nur so hoch sein, dass der Hund sich auf die Hinterbeine stellen und sich mit den Vorderbeinen leicht vom Boden abstoßen kann.
  • Für „professionelle“ Hunde mit eiserner Selbstbeherrschung gibt es eine Methode, sie mit einem Trainingsleckerli zu belohnen. auf die Nase oder direkt in den Mund. In diesem Moment sollte das Tier sitzen oder stehen bleiben (sich nicht bewegen).

Wie man eigene Hundeleckerlis herstellt

Die Herstellung eigener Hundeleckerlis ist nicht aufwendig. Am schwierigsten ist es, das perfekte Leckerli zu finden.

Käse

Manche Hunde lieben Käse, aber man sollte es nicht übertreiben, da er fettreich ist und Allergien oder Verdauungsstörungen verursachen kann; außerdem steigert er den Durst.

Huhn

Andere Tiere lieben gekochte Hühnerbrust oder deren Nebenprodukte (zum Beispiel Hühnermägen oder -herzen). Der große Vorteil ist, dass diese Produkte gesund und kalorienarm sind. Der Nachteil ist vielleicht, dass dieser Leckerbissen krümelig ist und sehr sättigend. Es kann daher äußerst schwierig sein, den Hund später damit zu füttern.

Würstchen, Hotdogs

Manche Menschen belohnen ihre Hunde gerne mit Wurststückchen oder Hotdogs. Obwohl Hunde so etwas selten ablehnen, handelt es sich dabei nicht um vollwertiges Hundefutter. Diese Produkte enthalten Gewürze, Stärke, Aromen und verschiedene Konservierungsstoffe, die schädlich sein können. Sie können Ihre eigenen Hühnerwürstchen zubereiten. Dazu zerkleinern Sie Hühnerbrustfilets im Fleischwolf. Sie können auch rohe Karotten oder anderes gesundes (und hundefreundliches) Gemüse fein hacken. Formen Sie die Würstchen mithilfe von Frischhaltefolie zu kleinen Würstchen und rollen Sie sie fest ein, damit das Fleisch beim Kochen nicht herausfällt. Anschließend kochen Sie Ihre selbstgemachten, gesunden Würstchen in kochendem Wasser.

Cracker

Sie können auch Ihre eigenen Roggencroutons zubereiten. Trocknen Sie das Brot dazu ohne Öl im Ofen oder an der Luft, nachdem Sie es in kleine Würfel geschnitten haben.

Trockenfrüchte und Gemüse

Getrocknete Äpfel und Karotten zum Beispiel. Entfernen Sie vorher unbedingt die Kerne aus den Äpfeln. Achten Sie auch auf die Größe der einzelnen Stücke. Füttern Sie Ihr Haustier nicht zu viel, sonst verderben Sie ihm mit solchen Süßigkeiten den Appetit.

Getrocknetes Fleisch und Innereien

Getrocknete Schwänze, Ohren und Wirbel (am besten Rindfleisch, aber Schweinefleisch kann gelegentlich verwendet werden). Man kann die Stücke auch im Backofen trocknen. Fleisch, Leber (vorgekocht, in Streifen oder Würfel geschnitten).

Plätzchen

Sie können Hundeleckerlis, wie zum Beispiel Kekse, selbst backen. Verwenden Sie Hackfleisch, Hühnereier und Roggenmehl. Gewürze sind nicht nötig. Hunde fressen natürliche Zutaten mit Begeisterung. Formen Sie die Kekse und backen Sie sie im Ofen.

Was wählen: handgefertigt oder gekauft?

Hier muss der Besitzer selbst entscheiden: Fertigleckerli kaufen oder selbst zubereiten und dabei alle Zutaten kennen. Entscheidet man sich für ein Fertigleckerli, sollte man es unbedingt in einem Fachgeschäft für Tierbedarf kaufen. Achten Sie auf die Lagerbedingungen und die Inhaltsstoffe. Welpen freuen sich über „Spielzeug“ aus Sehnen, die in Form von Schuhen, Knoten, Knochen oder sogar Bällen erhältlich sind. Achten Sie dabei unbedingt auf die Farbe des Welpenleckerlis. Je heller es ist, desto gesünder ist es (diese Leckerlis haben meist eine schmutzig-graubraune Farbe, ähnlich wie Waschmittel).

Außerdem gibt es spezielle Kekse, Plätzchen und sogar Biskuitkuchen als Belohnung für Haustiere im Angebot.

Es gibt auch spezielle Tabletten in Pappschachteln. Diese sollten jedoch mit Vorsicht verwendet werden (bitte die Inhaltsstoffe lesen). Ich möchte meinem Hund keine Chemikalien verabreichen.

Vermeiden Sie Trockenfutter für Hunde, das Knochenmehl enthält. Es kann die Schleimhäute von Maul und Verdauungsorganen (Speiseröhre, Magen und Darm) schädigen. Verletzt ein Knochenfragment das Zahnfleisch, kann dies zu einer Stomatitis führen.

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