Katzen heilen Menschen (Katzentherapie): Fakt oder Mythos?
Katzen sind nicht nur unsere geliebten Haustiere, die uns Freude und Zuneigung schenken, sondern gelten auch als wirksame Heiler bei vielen Beschwerden. Dieser unbewiesene Glaube stammt aus der Antike, als Katzen als heilige Tiere verehrt wurden. Können Katzen Menschen heilen?
Im alten Russland glaubte man, Katzen besäßen die Fähigkeit, auf ihnen unbekannte Weise die negative Energie eines Kranken in positive Energie umzuwandeln. Interessanterweise entstand die sogenannte Katzentherapie in Russland.
Später begannen nicht nur altägyptische Weise und tibetische Lamas, sondern auch Heiler in Amerika und Europa, die Heilkräfte flauschiger Tiere zu nutzen.
Inhalt
Mehrere Hypothesen darüber, warum Katzen Menschen heilen können
Wie nutzen verschiedene Kulturen Katzenheiler?
Heilung von Katzen in der östlichen Medizin
Interessanterweise haben moderne Praktiker der östlichen Medizin ein ganzes System zur Behandlung verschiedener Krankheiten mithilfe von Heilkatzen entwickelt. Man geht davon aus, dass alle menschlichen Krankheiten auf einem energetischen Ungleichgewicht im Körper beruhen. So gelten beispielsweise Nieren- und Herzinsuffizienz, niedriger Blutdruck und Arthritis, chronische Müdigkeit und Neurasthenie als „Yin“-Erkrankungen, die durch einen Energiemangel gekennzeichnet sind.
Yang-Krankheiten entstehen durch einen Energieüberschuss. Dazu gehören Osteochondrose, Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt. Experten der östlichen Medizin glauben, dass Heilkatzen dieses Ungleichgewicht und somit die Krankheit selbst heilen können, da die Schnurrhaarkatzen die Fähigkeit besitzen, negative Energie zu „absorbieren“.
Es gibt auch die Vermutung, dass Katzen einfach negative Energie brauchen.
Haben Sie sich zum Beispiel schon einmal gefragt, warum Katzen so gern auf Waschmaschinen, Laptops oder Fernsehern liegen? Es ist bekannt, dass diese Geräte negative elektromagnetische Wellen aussenden. Katzen absorbieren diese Wellen. Dasselbe gilt übrigens auch für Menschen.
Die Katze spürt, wo starke negative Energieschwankungen auftreten, und legt sich genau dort hin. Laut dieser Hypothese heilen Katzen nicht nur, indem sie die negative Energie des betroffenen Bereichs „absorbieren“, sondern auch, indem sie ihn mit ihren Pfoten massieren und Körperwärme zuführen.
Die Wissenschaft der Katzenheilung
Wenn wir die Katzentherapie aus wissenschaftlicher Sicht betrachten, ergeben sich mehrere sehr logische Punkte, warum Menschen Erleichterung erfahren, wenn sie mit ihrem schnurrbärtigen Haustier interagieren.
Erstens spielt das Schnurren einer Katze eine wichtige Rolle im Heilungsprozess. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Vibrationen dieses Geräusches die Regeneration des Körpers auf Zellebene beschleunigen können. Es wird auch angenommen, dass eine Katze auf diese Weise nicht nur einen Menschen, sondern auch sich selbst heilen kann. Wissenschaftler beschäftigen sich intensiv mit den energetischen Fähigkeiten von Katzen.
In London beispielsweise gelangte während einer Studie zur Behandlung von Krankheiten mit Niederfrequenzstrom versehentlich eine Katze ins Labor. Als das Tier sich dem Stromgenerator näherte, fiel das Gerät praktisch aus, da alle Sensoren außerhalb des Messbereichs lagen.
Wissenschaftler haben das elektromagnetische Feld einer Katze gemessen und festgestellt, dass es mehr Energie erzeugen kann als ihr Forschungsinstrument. Genau diese Energie wird zur Behandlung vieler Krankheiten eingesetzt. Natürlich handelt es sich dabei noch um Spekulationen, doch die Tatsache, dass Katzen auf elektromagnetischer Ebene heilen oder zumindest ihre Umgebung beeinflussen, ist unbestreitbar.
Auch westliche Wissenschaftler führten ein Experiment durch, das bestätigte, dass die gegenseitige Liebe zwischen Mensch und Katze die Gesundheit beider beeinflusst.
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Welche Krankheiten können Katzen verschiedener Rassen behandeln?
Langhaarige Katzen, darunter Perser und Sibirische Angorakatzen, gelten in der Neuropathologie als „Therapeuten“. Diese Katzen behandeln verschiedene neurologische Erkrankungen; so können sie beispielsweise Menschen helfen, Reizbarkeit und Depressionen zu überwinden. Perserkatzen werden zudem bei Gelenkerkrankungen eingesetzt.
Siamkatzen SphinxenUnd Cornish Rex Sie helfen bei der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen sowie Nieren- und Lebererkrankungen. Siamkatzen gelten als wahre „antiseptische“ Katzen. Es wurde beobachtet, dass ihre Besitzer selten an Erkältungen leiden.
Kurzhaarige und mittellange Katzen können Herz-Kreislauf-Erkrankungen ihrer Besitzer lindern. Katzen im Allgemeinen helfen bei Kopfschmerzen, senken den Blutdruck und wirken den Folgen eines Herzinfarkts entgegen. Sie fördern außerdem die schnelle Heilung von Knochenbrüchen und beschleunigen die Wundheilung.
Katzen und schwere Krankheiten beim Menschen
Amerikanische Wissenschaftler haben einen Zusammenhang entdeckt: Menschen, die eine Katze zu Hause halten, haben eine höhere Überlebenschance nach einem Herzinfarkt. Ironischerweise halten beispielsweise in Tunesien viele Hotels Katzen, um den Gästen Stress zu nehmen. Die Besitzer glauben, Katzen würden ihnen Ruhe und Geborgenheit schenken. Wissenschaftler in England und den USA haben in verschiedenen Kliniken Studien durchgeführt, die die erstaunlichen therapeutischen Eigenschaften von Katzen belegen.
Es wurde festgestellt, dass Katzen hervorragend zur Behandlung gynäkologischer Beschwerden geeignet sind. Eine Frau muss lediglich eine Katze auf ihren Unterbauch legen und sie 20 Minuten lang streicheln. Diese Anwendung sollte regelmäßig wiederholt werden. Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass Katzen bei der Behandlung von Alkoholismus, psychischen Erkrankungen, Herzkrankheiten und Hirnstörungen hilfreich sein können.
Und davon gibt es viele, also schätzt eure Schnurrbärte!
Video über die Heilung von Katzen
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