Katzenfutter der Economy-Klasse
Billiges Katzenfutter ist nach wie vor das beliebteste Tierfutterprodukt in unserem Land. Dieser Abschnitt unserer Website möchte die Gründe für dieses Phänomen beleuchten und mit den Mythen rund um billiges Tierfutter aufräumen. Die Hauptgründe für seine Beliebtheit sind die Verfügbarkeit in jedem Supermarkt, der günstige Preis und die attraktive Werbung, die Tierhalter davon überzeugt, dass diese angeblich wunderbare, ausgewogene Ernährung ideal für ihre Lieblinge sei. Stimmt das wirklich?
Katzenexperten und Tierärzte sind sich einig: Es gibt kein gutes, preiswertes Katzenfutter, da alle diese Produkte extrem schädlich für Haustiere sind. Wir gehen diesem Thema auf den Grund und finden heraus, warum solches Futter so gefährlich ist.
Was bedeutet „Economy Class“?
Es gibt eine in den USA verbreitete Skala zur Bewertung der Futterqualität, die sogenannte Fredalin-Methode. Nach dieser Methode wird für jede fragwürdige oder schädliche Zutat ein bestimmter Punkt von den anfänglichen 100 Punkten abgezogen und für das Vorhandensein verschiedener nützlicher Inhaltsstoffe ein Punkt hinzugefügt. Diese einfache Berechnung bestimmt die Qualitätsklasse des Futters einer bestimmten Marke. Ein Produkt mit 78 bis 85 Punkten (oder weniger) gilt als Katzenfutter der Economy-Klasse.
Wofür bezahlt der Käufer von Billigfutter?
Nach sorgfältigem Lesen der auf den Etiketten verschiedener Billigmarken aufgeführten Inhaltsstoffe lässt sich Folgendes darüber sagen:
- Der Fleischanteil beträgt höchstens 4-5 % (oft ist gar kein Fleisch enthalten);
- Hauptbestandteil sind minderwertige Getreidesorten;
- enthält Innereien (unbekannter Herkunft), Knochenmehl;
- hoher Zellulosegehalt, Nussschalen;
- Mangel an Vitaminen, essentiellen Aminosäuren;
- eine große Anzahl synthetischer Aromen, Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Konservierungsmittel (oft giftig für Katzen);
- Die sichtbare Geschmacksvielfalt wird nur durch den Einsatz verschiedener Farb- und Aromastoffe erreicht;