Kanaani (Canaani): Katzen und Katzen

Kanaanit oder Kanaanit Die Libysche Katze ist eine junge, experimentelle Katzenrasse. An ihrer Entwicklung waren mehrere Rassen beteiligt, die Grundlage bildete jedoch die Kreuzung einer Hauskatze mit einer wilden Libyschen Katze. Dies beeinflusste zweifellos ihr Aussehen und bis zu einem gewissen Grad auch ihren Charakter. Einige Katzenexperten vermuten Israel als Ursprung der Rasse, andere Deutschland – beide Ansichten haben ihre Berechtigung.

Entstehungsgeschichte der Rasse

Die Entstehungsgeschichte dieser Rasse ist sehr kurz. Sie wurde von der in Israel lebenden Doris Polachek entwickelt und gibt den Israelis einen weiteren Grund zum Stolz. Die Canaani-Katze ist eine der wenigen Rassen, die die Blutlinien von Haus- und Wildkatzen, insbesondere der Libyschen Katze, vereint.

Doris hatte drei Katzen zu Hause, alle kastriert. Daher kann man nicht behaupten, dass sie von Zucht geträumt hätte. Doch eines Tages begegnete sie einer wilden Libyschen Katze, deren Aussehen sie sofort faszinierte. Allerdings war das Wesen der Katze wild, was sie beunruhigte. Daraufhin beschloss sie, ihre Kitten zu nehmen, in der Hoffnung, dass sie genauso schön, aber auch anhänglich, zahm und zutraulich sein würden.

Ihr Experiment war ein Erfolg, doch die Kätzchen enttäuschten sie mit ihrem Charakter – sie glichen genau dem ihres Vaters. Daher setzte Doris die Zucht professionell fort. Sie las unzählige Bücher und versuchte, ihren Kater und die ausgewachsenen Mischlinge mit Katzen anderer Rassen zu kreuzen.

Bengalkatzen, Abessinier und Orientalen waren ebenfalls an der Zucht beteiligt. Kreuzungen waren bis 2008 erlaubt. Die neue Rasse Canaani mit „experimentellem“ Status wurde im Jahr 2000 beim WCF registriert. Ein Rassestandard wurde entwickelt. In Israel und Deutschland gilt die Canaani als recht selten, außerhalb dieser Länder ist sie praktisch nicht zu finden. Doris, eine deutsche Staatsbürgerin mit einer Wohnung, lebte und arbeitete lange Zeit in ihrem eigenen Atelier und ihrer Werkstatt in Jerusalem. Daher rührt die „doppelte Staatsbürgerschaft“ der Canaani, und die erste Zuchtstätte dieser Rasse erhielt den Namen „Ha Jeruschalmi“.

Erscheinungsbild und Standards

Canaani vermittelt den Eindruck einer unabhängigen und agilen Katze, die sie tatsächlich ist. Ihre leicht gestreckte Gestalt und die langen Beine verleihen ihr eine ungewöhnlich elegante Erscheinung, während ihre Fellfarbe und der Ausdruck ihrer grünen Augen auf ihre wilde Abstammung hindeuten. Ganz nach Doris' Wunsch wurde Canaani zu einer Miniaturausgabe der Libyschen Katze mit einem sanfteren Wesen.

Kopf und Schnauze

Der Kopf des Canaani ist ein breites Dreieck auf einem schlanken, langen Hals. Die Stirn ist leicht gewölbt, mit ausgeprägten Wangenknochen und einem kräftigen Kinn. Zwischen den Ohren ist der Schädel flach, ebenso die Schnauze. Die Ohren des Canaani sind an der Basis breit, groß und nach oben gerichtet, mit sichtbaren Haarbüscheln an den Spitzen. Der Abstand zwischen den Ohren sollte der Ohrbreite entsprechen. Die Augen stehen weit auseinander und sind mandelförmig mit einem sehr ausdrucksvollen Blick.

Bei ausgewachsenen Katzen ist die Augenfarbe nur grün oder gelbgrün zulässig.

Körper, Pfoten, Schwanz

Der Körperbau ist mittelgroß bis groß, athletisch, muskulös, elegant und kräftig. In seinen Bewegungen ähnelt der Canaani stark seinem Vorfahren, der Wildkatze. Seine Gliedmaßen sind schlank und relativ lang, was ihm beeindruckende Sprünge und große Höhen ermöglicht. Seine Pfoten sind oval, klein und anmutig. Sein langer Schwanz endet in einer Spitze.

Fell und Farbe

Das kurze, anliegende Fell hat eine grobe Textur. Die Unterwolle ist spärlich. Die Haare sollten einen ringförmigen Ticking-Effekt aufweisen, der jedoch nicht zu stark ausgeprägt sein sollte, damit das Tupfermuster gleichmäßig bleibt.

Die Canaani-Katze hat ihre Fellfarbe von ihren wilden Vorfahren geerbt – einen hellbeigen oder zimtfarbenen Grundton mit braunen oder kaffeebraunen Flecken. Ihr Fell ist einzigartig und vereint ein geflecktes und getupftes Muster.

Der Standard erkennt zwei Arten von Tabby-Farben an:

  • Marmor
  • gesichtet.

Die Flecken können diagonal oder horizontal verlaufen. Ein charakteristisches Merkmal ist der Kragen um den Hals. Kehle und Kinn des Canaani sind weiß oder cremefarben, der Bauch ist auf beigem Grund gefleckt. Die Schwanzspitze weist mehrere Bänder auf.

Der Charakter von Katzen und männlichen Katzen

Die Persönlichkeit der Canaani-Katze vereint Eigenschaften von Hauskatzen und ihren wilden Vorfahren. Sie ist freiheitsliebend, selbstständig und unabhängig. Sie fühlt sich in Häusern wohl, passt sich aber jeder Familie gut an und behandelt alle Mitglieder gleich.

Wenn eine Canaani-Katze gut gelaunt ist, spielt und kuschelt sie gern und schnurrt dabei laut. Das Zusammenleben mit anderen Tieren hängt stark von der Persönlichkeit des Nachbarn ab und ist daher sehr schwer vorherzusagen.

Die Kanaan-Katze eignet sich für Menschen, die oft lange Zeit außer Haus sind. Sie ist auch die ideale Katze für alle, die Unabhängigkeit und einen wilden Charakter schätzen. Trotz ihrer anfangs distanzierten und selbstbewussten Art gegenüber ihrer Familie, mit der sie ihre Position klarstellt, sind sie im Grunde friedliche und tolerante Tiere. Schlechtes Benehmen dulden sie jedoch ganz sicher nicht.

Canaani-Katzen sind intelligent und verstehen schnell, was man von ihnen will. Wenn Sie glauben, Ihrem Haustier zeigen zu müssen, wer der Chef ist, ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Diese Tiere sind eher eigensinnig und wehren sich aus Trotz gegen alles, was ihnen nicht gefällt. Wenn Sie Ihrer Canaani also beibringen möchten, Katzentoilette oder Kratzbaum zu benutzen, wenden Sie keine Gewalt an. Versuchen Sie es stattdessen mit einem entspannten, spielerischen Ansatz. Loben und belohnen Sie Ihre Katze für jedes gute Verhalten. Mit dieser Herangehensweise wird Ihre Katze in der Regel bereit sein, Ihren Anweisungen zu folgen.

Doch nicht immer läuft alles so reibungslos. Manchmal braucht es Geduld, um gegenseitiges Verständnis zu erreichen. Wenn Sie sich also für eine Canaani-Katze entschieden haben, seien Sie auf einen kleinen Kampf um das Herz der Wildkatze gefasst. Doch wenn Sie gewinnen, erwartet Sie ein zuverlässiger, liebevoller und unendlich treuer Freund.

Einer der wichtigsten Aspekte bei der Aufzucht eines Kanaaniter-Katzen ist die frühe Sozialisierung. Klären Sie diesen Punkt daher unbedingt mit dem Züchter, bevor Sie sich für ein Haustier entscheiden. Andernfalls riskieren Sie, ein ungeselliges und scheues Tier zu erwerben, das sich ständig vor Menschen versteckt.

Wartung und Pflege

Kanaan-Katzen sind groß und aktiv, daher ist die Haltung in einer kleinen Wohnung nichts für sie. Sie brauchen viel Platz und lieben es, Höhen zu erklimmen, was ihnen dank ihrer kräftigen Pfoten mühelos gelingt. Am liebsten verbringen sie einen Teil ihrer Freizeit im Freien, wo sie frei herumstreifen und ihren Jagdinstinkt ausleben können. Kanaan-Katzen lieben die Freiheit – das sollte man nicht vergessen!

Der Canaani eignet sich am besten für eine Familie mit eigenem Haus, da diese Tiere ihren wilden Instinkt am besten im Freien ausleben. In städtischen Gebieten fühlen sie sich möglicherweise unwohl, aber das lässt sich durch regelmäßige Spaziergänge beheben.

Wenn Sie sich für einen Canaaner entschieden haben und mit ihm spazieren gehen möchten, nur zu! Seien Sie sich aber bewusst, dass sein wildes Wesen nach Freiheit dürstet. Daher gilt die wichtigste Regel: Führen Sie ihn immer an der Leine. Sonst läuft er weg und Sie finden ihn vielleicht nie wieder.

Diese Rasse benötigt keine besondere Fellpflege. Sie ist sehr selbstständig und muss nicht gebadet werden. Um das Aussehen und die Qualität ihres Fells zu verbessern, wird jedoch empfohlen, es mindestens einmal wöchentlich zu bürsten. Augen und Ohren sollten nur bei Bedarf gereinigt werden.

Es ist nicht einfach, beim Baden die richtige Balance zu finden. Einerseits brauchen Canaani-Katzen Auslauf im Freien und werden schnell schmutzig, andererseits wird ihr natürliches Schutzfell, das sie vor Infektionen bewahrt, abgewaschen. Experten empfehlen, Canaani-Katzen nur dann zu baden, wenn sie wirklich schmutzig sind. Wichtig ist dabei, den dreimonatigen Badeintervall einzuhalten, unabhängig vom Verschmutzungsgrad.

Ernährung und Gesundheit

Sie sind nicht wählerisch, aber eine vollwertige, hochwertige oder ganzheitliche Ernährung für aktive Katzen ist optimal. Kätzchen bis zu einem Jahr werden dreimal täglich gefüttert, wobei das Futter ihrem Alter angepasst wird. Ab 8–9 Jahren können sie auf Seniorenfutter umgestellt werden. Kanaan-Katzen neigen nicht zu Übergewicht und sind sehr aktiv, daher ist die Fütterung zur freien Verfügung in Ordnung.

Es liegen keine Daten zu rassespezifischen Krankheiten oder potenziellen Gesundheitsproblemen vor. Dies ist auf das sehr junge Alter der Rasse zurückzuführen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Tier nicht an einer Vielzahl anderer infektiöser und nicht infektiöser Krankheiten leiden kann, wenn es nicht artgerecht gehalten und gefüttert wird. Die Lebenserwartung beträgt 13-15 Jahre.

Auswahl eines Kätzchens und Preis

Die Kanaan-Katze ist eine sehr seltene Rasse. Einige wenige Zuchtstätten in Deutschland, den USA und Israel widmen sich ihrer Weiterentwicklung. Leider sieht man Vertreter dieser Rasse selbst auf internationalen Ausstellungen nur selten. Sie ist außer beim WCF bei keiner größeren internationalen Organisation mehr registriert. Kätzchen können bis zu 1.000 Euro kosten.

Fotos

Fotos von Kanaani-Katzen (Canaani):

Kanaanitische Katzen

Beschreibung der Kanaan-Katzenrasse

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