Welche Art von Müsli kann man Katzen geben?
Die körperliche Aktivität und die Widerstandsfähigkeit einer Hauskatze hängen maßgeblich von einer ausgewogenen Ernährung ab. Ob man sein Haustier mit Nassfutter, Trockenfutter oder selbst zubereiteten Mahlzeiten füttert oder welches Getreide man verwendet – all das entscheidet der Besitzer je nach Vorlieben und Budget. In jedem Fall sollte die Ernährung einer Katze ausgewogen sein und alle notwendigen Nährstoffe enthalten.
Inhalt
Warum sind Getreide gut für Katzen?
Bei der Zusammenstellung der Katzenernährung zu Hause sind Fleisch und Fisch die Quellen für Fette und Proteine, und die Hauptlieferanten von Kohlenhydraten und Mineralstoffen, Faser und Vitamine sind Getreide.
Getreide enthält Vitamine, Mikro- und Makroelemente, darunter seltene Mineralstoffe wie Molybdän, Selen und Strontium. Diese reichhaltige Nährstoffvielfalt stärkt das Immunsystem, das Herz-Kreislauf-System und den Bewegungsapparat. Zudem wird Getreide langsam verdaut und sorgt so für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.
Katzen sind Fleischfresser, daher sollte Getreide nur in relativ geringen Mengen, maximal 20 % ihrer täglichen Futtermenge, in ihrer Ernährung enthalten sein. Katzenexperten sind der Ansicht, dass Kann man einer Katze Haferbrei geben? nicht öfter als 2-3 Mal pro Woche.

Ab welchem Alter und in welcher Form können Katzen Getreide gefüttert werden?
Getreide sollte frühestens im Alter von 1,5 bis 2 Monaten in die Katzennahrung eingeführt werden. Um dem Magen des Kätzchens die Umstellung auf das neue Futter zu erleichtern, sollte das Getreide in mit Wasser verdünnter Milch gekocht werden.
Ausgewachsene Katzen sollten Getreide in Gemüse-, Fleisch- oder Fischbrühe gekocht bekommen. Milchbrei wird nicht empfohlen, da er Blähungen oder Durchfall verursachen kann. Milchprodukte sind besonders bei Sphynx-Katzen verbreitet. Wenn Ihr Tier jedoch seit seiner Kindheit an Milchprodukte gewöhnt ist, MilchWenn keine Laktoseintoleranz vorliegt, ist es nicht notwendig, Laktose vom Speiseplan auszuschließen.
Das Getreide sollte unmittelbar vor dem Füttern zubereitet werden, am besten noch warm. Nicht verzehrte Portionen sollten entsorgt werden: Milchprodukte verderben sehr schnell und bieten einen idealen Nährboden für Krankheitserreger.
Instant-Cerealien sind für Katzen nicht empfehlenswert. Diese Produkte enthalten zwar nur wenige Nährstoffe, aber auch schädliches Salz und Zucker, Aromastoffe, Konservierungsmittel und Palmöl.
Zulässige Getreidesorten
Nicht alle Getreidesorten sind für Hauskatzen geeignet; nur vier davon sind erlaubt.
Haferflocken
Haferkörner enthalten:
- bis zu 15 % Kohlenhydrate;
- Makro- und Mikroelemente Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink;
- Vitamine A, E, H, PP, fast alle B-Vitamine;
- Antioxidantien, die die Widerstandsfähigkeit des Körpers erhöhen.

Haferflocken sind leicht verdaulich, wirken beruhigend und entzündungshemmend und haben eine positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Daher sind sie ein empfehlenswertes Nahrungsergänzungsmittel für Katzen mit empfindlicher Verdauung, Kätzchen und ältere Tiere.
Reis
Reis ist ein natürliches Absorptionsmittel, hervorragend geeignet zur Darmreinigung und Stabilisierung der Verdauung. Mehr als die Hälfte seines Inhalts besteht aus Kohlenhydraten; außerdem enthält er zehn verschiedene Makro- und Mikronährstoffe, Vitamin C und fünf B-Vitamine.
Für die Zubereitung von Katzenfutter eignet sich am besten unpolierter Reis (er enthält mehr Nährstoffe). Fisch, Fleisch und gekochtes Gemüse können dem für Ihre Katze zubereiteten Reisbrei beigemischt werden.

Buchweizen
Wie andere Getreidesorten ist auch Buchweizen reich an Kohlenhydraten. Er enthält außerdem sechs verschiedene B-Vitamine sowie die Vitamine A, C, D, E, H, K und PP. Buchweizen enthält 19 Mineralstoffe. Buchweizenbrei für Katzen kann in Wasser oder Brühe gekocht, mit Pflanzenöl oder tierischem Fett gewürzt und mit fein gehacktem Fleisch verfeinert werden.

Perlgraupen
Gerste enthält die typischen Vitamine und Mineralstoffe, die in Getreide vorkommen. Gerstenbrei ist kalorienarm, wird langsam verdaut und reinigt den Magen-Darm-Trakt gut, wodurch er sich besonders für übergewichtige Katzen eignet. Perlgraupen oder Gerstenbrei schmecken am besten, wenn sie mit Fleisch- oder Fischstücken zubereitet werden. Um die Kochzeit zu verkürzen, empfiehlt es sich, die Gerste vor dem Kochen einige Stunden einzuweichen.

Für Katzen verbotene Getreidesorten
Katzen sollten kein Getreide aus Körnern wie Grieß, Hirse oder Mais erhalten. Die Gründe für diese Einschränkungen sind je nach Getreideart unterschiedlich:
- Grieß Es ist kalorienreich, aber nährstoffarm. Häufiger Verzehr dieser Hirseart kann bei Katzen zu Übergewicht, Vitamin- und Mineralstoffmangel und sogar Diabetes führen.
- In Körnern Hirse Hirsebrei enthält zu viele grobe Ballaststoffe und ist schwer verdaulich, was zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Ein weiterer Nachteil dieses Getreides ist sein hoher Glutengehalt, der bei Katzen häufig anhaltende Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Verdauungsstörungen verursacht.
- Maisbrei Es ist sehr schwer verdaulich. Zwar erzeugt es ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl, liefert dem Katzenkörper aber praktisch keine Nährstoffe. Dieses Produkt sollte Katzen nur auf Anraten eines Tierarztes verabreicht werden, wenn der Darm des Tieres einer gründlichen Reinigung bedarf.

Tierärzte raten davon ab, Katzen Getreideprodukte gleichzeitig mit Trocken- oder Nassfutter zu füttern. Dies überlastet den Verdauungstrakt des Tieres und führt zu einem Ungleichgewicht der Vitamine und Mineralstoffe. Es wird empfohlen, zwischen den Mahlzeiten mit Fertigfutter und selbst zubereitetem Futter mindestens sechs Stunden Pause einzulegen.
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