Wie man aus einer Wurstkugel einen Hotdog macht

Ballonmodellieren bezeichnet die Herstellung von Figuren aller Art aus Luftballons in verschiedenen Formen. Während man früher Künstler, die längliche Ballons zu kunstvollen Figuren formten, hauptsächlich in Vergnügungsparks oder Zirkussen sah, kann heute jeder an diesem faszinierenden Handwerk teilnehmen. Die Technik ist einfach, und die benötigten Materialien sind leicht erhältlich.

Hilfreiche Tipps

Für Modellierarbeiten werden längliche Ballons verwendet. Am einfachsten zu handhaben sind die Typen 260 oder 260-2, da sie elastisch und stabil sind und beim Aufblasen mit dem Mund nicht platzen.

Ein Junge hält einen Ballonhund

Um einen Hund aus einem Luftballon zu formen, muss man zunächst die Grundregeln beherrschen, ohne die es unmöglich ist, selbst die einfachsten Figuren zu biegen. Diese Empfehlungen sind besonders für diejenigen relevant, die dies zum ersten Mal versuchen:

  • Vor dem Aufblasen muss der Ballon an den Enden gezogen werden, damit er sich gleichmäßig aufbläht und während des Vorgangs nicht platzt.
  • Ballons sollten nur teilweise aufgeblasen werden, wobei das Ende unaufgeblasen bleibt, um mehr Blasen zu erzeugen. Die Anleitung gibt üblicherweise die benötigte Länge des Endes an.
  • Anfängern wird es leichter fallen, mit Gegenständen aus weicheren, elastischeren Materialien zu arbeiten.
  • Das Ende kann mit einem normalen Knoten verknotet werden.
  • Die Modellierung beginnt am Kopf des Ballons (dort, wo der Knoten gebunden wird), um im Bereich des Schwanzes freien Raum zu lassen, wo sich überschüssige Luft ansammeln kann.
  • Vor dem Drehen müssen Sie diese Stelle mehrmals mit der Hand zusammendrücken, um überschüssige Luft herauszudrücken.
  • Drehungen sollten nur in eine Richtung ausgeführt werden (z. B. nur zu sich hin oder umgekehrt von sich weg). Die Mindestdrehung beträgt 360 Grad.
  • Zum Aufblasen können Sie spezielle Handkompressoren verwenden oder alle Manipulationen mit dem Mund durchführen.

Gehen Sie nicht gleich zu komplizierten Formen über und versuchen Sie nicht, einen einzigartigen Blumenstrauß oder eine besondere Figur zu gestalten. Um die nötigen Fertigkeiten zu entwickeln und die Grundprinzipien zu verstehen, ist es am besten, klein anzufangen. Sie können zum Beispiel aus einer Wurstkugel einen Hund formen – eines der einfachsten und beliebtesten Drehmuster.

Erfahren Sie auf unserer Website auch mehr über: Wie man einen Filzhund herstellt mit eigenen Händen.

Anleitung zum Erstellen eines Hundes

Mit dieser Anleitung können Sie ganz einfach einen Hund basteln. Sie benötigen lediglich einen langen Modellierballon, eine Luftpumpe sowie etwas Zeit und Geduld. Für diese Figur wird kein Garn benötigt. Jeder Schritt wird detailliert beschrieben und mit Fotos veranschaulicht. Mithilfe der beigefügten Abbildung können Sie ganz einfach einen schönen Hund gestalten.

Schritt-für-Schritt-Diagramm

  • Blasen Sie den Ballon auf und lassen Sie dabei ein 8-10 cm langes Ende stehen.

Vorbereitung

  • Gehen Sie 7–9 Zentimeter vom Knoten zurück und drehen Sie ihn mehrmals, um eine wurstähnliche Form zu erzeugen. Dies wird die Schnauze des Hundes.

Eine Grimasse schneiden

  • Auf die gleiche Weise stellen wir eine weitere Blase her, die etwas kleiner ist (etwa 5 Zentimeter).

Die zweite Blase verdrehen

  • Biegen Sie anschließend die Kugel wie auf dem Foto gezeigt und verdrehen Sie die zweite „Wurst“ mit dem Rest des Körpers.

Verdrehen

  • Im nächsten Schritt wird der Hals geformt. Dazu muss eine Blase von 6-7 Zentimetern Länge erzeugt werden.

Halsbildung

  • Um die Pfoten zu erhalten, müssen Sie sie wie auf dem Foto gezeigt verdrehen.

Pfotenbildung

  • Durch Biegen der entstehenden Blasen formen wir die Vorderpfoten.

Ausbildung der Vorderbeine

  • Als nächstes heben wir den Körper selbst hervor und erzeugen so eine weitere lange Blase von etwa 10 cm Länge.

Entstehung des Körpers

  • Wir fertigen die Hinterbeine nach dem Vorbild der Vorderbeine an und achten darauf, dass sie die gleiche Größe haben.

Bildung der Hinterbeine

  • Der Dackel-Ballonhund ist fertig! Wer möchte, kann ihm mit einem Filzstift noch Augen aufmalen.

Die letzte Phase

Mit etwas Übung lassen sich verschiedene Körperteile hinzufügen und die Proportionen der Würstchen verändern. Beispielsweise kann man mit einem langen Körper und kurzen Beinen einen niedlichen Dackel formen. Und mit einem langen Hals erhält man eine Giraffe.

Eine weitere Art von Ballonhund:

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