Wie man Tiere Schritt für Schritt zeichnet
Kinder interessieren sich schon früh fürs Zeichnen. Die meisten Kinderzeichnungen zeigen Tiere. Damit das Bild, das ein junger Künstler auf Papier erschafft, auch seinen Vorstellungen entspricht, muss ihm Schritt für Schritt gezeigt und beigebracht werden, wie man Tiere zeichnet.

Inhalt
Tiere zeichnen – Schritt für Schritt: Ein paar Tipps
Wenn Sie Ihrem Kind die Grundlagen des Tierzeichnens beibringen, sollten Sie drei wichtige Punkte beachten:
- Erkläre ihm, aus welchen Formen das ausgewählte Tier bestehen wird. Meistens ist es ein Kreis, ein Oval oder ein Rechteck.
- Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man Skizzen anfertigt, die später mit Details gefüllt werden.
- Beginnen Sie Ihr Training mit dem Erlernen der einfachsten Themen. Erst wenn Sie die Technik beherrschen, sollten Sie sich komplexeren Objekten zuwenden.
Für einfache Zeichnungen benötigen Sie Papier, einen mittelharten Bleistift und einen weichen Radiergummi sowie einen Satz Buntstifte zum Ausmalen des fertigen Bildes.
Tiere aus Kreisen
Am einfachsten bringt man Kindern das Zeichnen von Haus- und Wildtieren bei, indem man einfache Kreise als Grundlage verwendet. Diese Methode eignet sich sogar perfekt für Kinder im Vorschulalter.
Seht nur, wie einfach alles ist! Jede Zeichnung beginnt mit einem einfachen Kreis. Die Aufgabe des jungen Künstlers besteht darin, die einzelnen Schritte genau zu befolgen.
Beginnen Sie mit den einfachsten Figuren – einem Welpen und einem Goldfisch oder einer zusammengerollten Katze und einer niedlichen Eule.

Möchten Sie einen Waldbewohner darstellen? Zeichnen Sie doch das Gesicht eines freundlichen Bärenjungen! Beachten Sie, dass die Grundlage der Zeichnung lediglich aus einigen Kreisen mit unterschiedlichen Durchmessern besteht.
Wie wäre es mit dieser Schnecke mit einem Haus auf dem Rücken? Um sie zu gestalten, müssen Sie nur sechs einfache Schritte befolgen: Zeichnen Sie tropfenförmige Formen für den Körper, fügen Sie Augen und einen Mund hinzu und gestalten Sie die spiralförmige Gestalt des Hauses.

Das Zeichnen der Unterwasserwesen ist nicht besonders schwierig. Man muss dem runden Körper nur einen Kopf und Gliedmaßen hinzufügen.

Die Idee hinter diesen Designs ist simpel: Aus einem Kreis „wachsen“ Ohren, Nasen, Augen, Pfoten und Schwänze. Mit dieser einfachen Technik lassen sich nicht nur Tiere, sondern auch beliebte Zeichentrickfiguren wie Smeshariki leicht darstellen.
Lass uns einen Waschbären zeichnen.
Manche Tiere verblüffen mit ihrem ungewöhnlichen Aussehen und ihren lustigen Angewohnheiten. Die wunderschönen Waschbären gehören dazu. Diese liebenswerten Geschöpfe faszinieren durch ihre gekonnte Darstellung von Emotionen. Wir bieten zwei Möglichkeiten, diese Tiere zu zeichnen.
Zeichentrickfigur
Diese einfach umzusetzende Version ist sowohl für Anfänger als auch für junge Kreative leicht zu erlernen.

Wir werden die Arbeit mit einem einfachen Bleistift erledigen und kleinere Fehler mit einem weichen Radiergummi korrigieren, der keine Spuren auf dem Papier hinterlässt.
- Zeichnen wir zunächst den Körper. Dazu zeichnen wir in der unteren Hälfte des Blattes, näher zur Mitte, eine vertikal gestreckte ovale Kontur.
- Markieren wir die Position des Kopfes. Anfangs hat er die Form eines Ovals, das sich leicht horizontal verlängert. Seine Größe im Verhältnis zum Körper beträgt 2/3.
- Wir definieren den Kopf und heben dabei die Schnauze hervor. Ihre Form ähnelt großen Lippen. Die seitlichen Konturen des Oberkopfes formen wir konkav. Das Ergebnis sollte einer Kappe ähneln. Die anfänglichen ovalen Konturen radieren wir aus.
- Zeichne das Ohr des Waschbären oben auf dem Kopf, leicht seitlich versetzt. Zeichne zuerst die äußere Kontur der Ohrmuschel, dann die innere.
- Wir geben dem Körper des Tieres die richtige Kontur. Zeichne die linke Seite als gebogene Linie, die sich leicht zur Mitte hin verjüngt. Zeichne die rechte Seite nach demselben Prinzip. Beide Linien sollten symmetrisch sein.
- Zeichne das zweite Ohr des Tieres im gleichen Winkel. Radiere vorsichtig das Oval aus, das ursprünglich den Körper markierte.
- Beginnen wir mit dem Zeichnen der Gliedmaßen. Zeichne die linke Pfote, am Ellbogen angewinkelt und an den Körper anliegend. Zeichne anschließend eine dünne innere Linie, deren Kontur der äußeren entspricht.
- Die innere Linie stellt die Kontur des Waschbärfells dar. Sie sollte in einem Wellen- oder Zickzackmuster gezeichnet werden.
- Jetzt gestalten wir das Gesicht des Waschbären. Um einen Farbkontrast zu erzeugen, umranden wir die Augenpartie mit zwei tropfenförmigen Formen. In diese Formen zeichnen wir runde Augen. Darunter setzen wir eine ovale Nase und einen lächelnden Mund. Die Wangen umranden wir mit zackigen Linien, die Fellsträhnen imitieren.
- Zeichne die unteren Pfoten des Waschbären. Sie ähneln in ihrer Form menschlichen Pfoten, sind aber viel kleiner. Zeichne sie als nach außen gedrehte Füße. Zeichne die Hand der oberen Pfote als geballte Faust.
- Der Waschbär hat einen langen, buschigen Schwanz wie ein Eichhörnchen. Sein auffälligstes Merkmal ist sein buntes Fell. Zum Schluss zeichnet man die rechte Pfote. Sie ist freundlich nach oben erhoben.
Die Zeichnung ist fast fertig. Du musst nur noch überflüssige Linien entfernen, kleine Details hinzufügen und sie mit Schwarz, Weiß und Grautönen ausmalen. Wenn du magst, kannst du den Waschbären sogar dem beliebten Charakter Rocket aus Guardians of the Galaxy ähneln lassen.
Realistisches Bild
Möchten Sie einen echten Waldbewohner darstellen? Folgen Sie der unten stehenden Anleitung, die Schritt für Schritt erklärt, wie man Tiere zeichnet.
Zuerst markieren wir die Positionen der wichtigsten Elemente auf dem Blatt. Wir umreißen den Baumstamm und den Ast, auf dem der Waschbär sitzt.
Skizzieren wir die Proportionen der Tierfigur. Zeichnen Sie den Körper als Oval und Oberschenkel und Kopf als Kreise. Skizzieren Sie mithilfe des Kreises die Schnauze, die sich nach unten verbreitert. Platzieren Sie Augen und Nase in der Mitte des Ovals.

Wir zeichnen die Körperkonturen nach und verwenden dabei gestrichelte Linien, um das Fell zu simulieren. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, sollten diese dicht beieinander liegen und der Wuchsrichtung des Fells folgen. Mit ähnlichen Linien zeichnen wir die Vorder- und Hinterbeine sowie den herabhängenden Schwanz nach.
Beginnen wir mit dem Zeichnen des Gesichts. Die einzelnen Schritte sind im Schritt-für-Schritt-Diagramm klar dargestellt.
Im letzten Schritt muss nur noch das Fell auf den restlichen Körper gezeichnet und die Finger mit winzigen Krallen hervorgehoben werden.

Zum Schluss verleihen Sie dem Baumstamm noch etwas Struktur. Vervollständigen Sie das Bild mit blühendem Laub und flatternden Schmetterlingen.
Der Löwe ist der König der Tiere.
Katzenartige lassen selten jemanden kalt. Diese anmutigen Tiere erfreuen auch als Haustiere Kinder und leisten ihnen beim Spielen Gesellschaft. Wahre Freude aber bietet die wahrhaft königliche Katze – der Löwe. Warum also nicht Ihr Kind bitten, einen zu zeichnen?
Niedliches Löwenjunges

Es ist überhaupt nicht schwierig, ein bezauberndes Löwenjunges zu zeichnen:
- Zeichne zuerst den Kopf des Tieres oben auf das Blatt, möglichst nahe der Mitte. Er ist kreisförmig. Um die Symmetrie zu wahren, teile den Kreis mit zwei senkrecht zueinander stehenden Linien in vier Abschnitte. Da das Löwenjunge schräg steht, sollten die Linien gebogen und leicht nach links versetzt sein.
- Zeichne den Körper neben den Kopf als leicht gebogenes Oval. Beachte, dass das Oval oben etwas schmaler und unten breiter ist. Zeichne einen kleineren Kreis in der Nähe der unteren Quadranten des Kopfes. Dieser bildet die Grundlage für die spätere Schnauze.
- Am unteren Rand des Ovals zeichnen wir den Bereich der Hinterbeine, am oberen Rand die aufrecht stehenden Vorderbeine. Alle Beine liegen eng am Körper an. Zeichne den Schwanz mit zwei parallelen, gebogenen Linien.
- Zeichnen wir nun die Details des Gesichts. Dazu zeichnen wir die Konturen der Augen näher am Schnittpunkt der Linien und etwas tiefer die herzförmige Nase. Zeichnen Sie den Unterkiefer entlang des Kopfkreises, zuerst die äußere, dann die innere Kontur – die Unterlippe. Um die Nase herum, bis zum Unterkiefer, skizzieren wir die Wangenpartie. Die Wangen sollten symmetrisch sein.
- Was wäre ein Löwe ohne Mähne? Um den zotteligen Kopf hervorzuheben, zeichne einen weiteren Kreis mit etwas größerem Durchmesser, 2–3 cm vom Umriss entfernt. Gib ihm eine zackige Form.
- Im letzten Schritt werden die Hilfslinien entfernt. Anschließend zeichnet man die Schwanzquaste, malt die Pupillen schwarz aus und schärft die Hauptkonturen.
Lass uns einen ausgewachsenen Löwen zeichnen.
Sobald Ihr Kind die grundlegenden Zeichenfertigkeiten beherrscht, ist es an der Zeit, eine komplexere, aber dennoch realistische Figur des Königs der Tiere zu zeichnen.

Teile das Blatt zunächst in zwei Hälften: links und rechts. Zeichne auf der linken Seite den Umriss eines großen, senkrechten Ovals. Dies wird der Kopf des Tieres, umrahmt von einer prächtigen Mähne. Zeichne links im oberen Bereich des Ovals einen Kreis – die Schnauze des Tieres. Markiere direkt unterhalb des Ovals die Position der Vorderpfote.
Zeichne rechts einen Kreis, der zwei Drittel so groß ist wie das Oval. Dies stellt den Beckenbereich dar. Zwei miteinander verbundene Ovale erstrecken sich von diesem Kreis nach unten – das ist das angewinkelte Hinterbein.

Wir verbinden die Hauptelemente der Figur mit fließenden Linien. Wir vollenden die Zeichnung des Hinterbeins und des langen, gebogenen Schwanzes. Wir fügen jeder Pfote ein Oval hinzu – den Fuß.

Wir formen den Kopf des Tieres. Wir betonen die spitze Nase und zeichnen eine gerade Linie zu den Augenbrauenwülsten. Die üppige Mähne erhält eine schöne, sanfte Kurve. Das Ohr zeichnen wir knapp über den Augenbrauenwülsten.
Wir skizzieren das zweite Vorderbein. Wir zeichnen die Kontur des Oberschenkelbereichs deutlicher nach und verbinden ihn mit dem Schienbein.

Wir skizzieren die Position von Augen und Mund und schärfen die Nase. Wir betonen den Übergang vom Nacken zum Rücken. Mit einer geschwungenen Linie heben wir die entwickelte Brust hervor. Wir zeichnen die Details der Gliedmaßen: Wir heben die Kniegelenke und die Zehen hervor.

Wir definieren die Löwenmähne und erzeugen schärfere, lebendigere Linien. Parallele, geschwungene Linien erzeugen einen volleren Effekt.

Die Zeichnung ist fast fertig. Es fehlt nur noch die Schattierung. Dadurch wirkt das Bild plastischer und lebendiger.
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn die ersten Zeichnungen nicht Ihren Erwartungen entsprechen. Wichtig ist, Ihrem Kind beizubringen, die einzelnen Schritte zu befolgen und Vorlagen wie Linien und geometrische Formen zu verwenden. Das hilft, die Proportionen einzuhalten und größere Fehler beim Zeichnen der Tiermerkmale zu vermeiden.
Videotipps
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