Die Einstellung des Hundes gegenüber dem Besitzer

Jeder Hundebesitzer träumt davon, die Gefühle seines Vierbeiners zu verstehen. Neue wissenschaftliche Studien amerikanischer und japanischer Forscher haben gezeigt, dass Hunde Liebe und Treue auf bestimmte Weise ausdrücken. Manchmal sind diese Signale so subtil, dass Besitzer sie kaum erkennen. Im Folgenden gehen wir näher darauf ein.

Der Hund blickt dir voller Hingabe in die Augen.

Der renommierte Hundepsychologe Brian Hare erklärt dies. Er glaubt, dass der Körper eines Hundes beim Blickkontakt mit seinem Besitzer das Liebeshormon Oxytocin ausschüttet. Dieses Hormon stärkt die Bindung zwischen Mutter und Neugeborenem. Wenn Sie Blickkontakt mit Ihrem Hund herstellen möchten, tun Sie dies am besten beim Spielen. Zwingen Sie Ihren Hund niemals dazu, Ihnen in die Augen zu schauen. Das könnte ihn verärgern.

Der Hund schaut direkt in die Augen

Der Hund gähnt zusammen mit seinem Besitzer

Gähnen kann extrem ansteckend sein. Wir gähnen oft mit Menschen, die wir mögen. Auch Hunde können gemeinsam gähnen. Indem sie mit ihren Besitzern gähnen, drücken diese treuen Tiere Mitgefühl und Zuneigung aus.

Der Hund gähnt zusammen mit seinem Besitzer

Der Hund kuschelt sich an seinen Besitzer

Ein Hund betrachtet den Menschen als verlässlichen Freund und Beschützer. Deshalb sucht er in Momenten der Angst die Nähe seines geliebten Besitzers.

Der Hund kuschelt sich an seinen Besitzer

Der Hund kuschelt nach dem Fressen.

Jeder wohlgenährte Hund träumt davon, gestreichelt und gekrault zu werden. Gregory Burns' wunderbares Buch „Wie Hunde uns lieben“ beschreibt das Verhalten unserer vierbeinigen Freunde nach dem Fressen.

Beim Hundetraining werden oft verschiedene Leckerlis als Belohnung eingesetzt. Hunde brauchen aber auch eine liebevolle Beziehung zu ihren Besitzern. Wenn ein Hund nach dem Fressen zu Ihnen kommt, um Streicheleinheiten zu bekommen, ist das ein Zeichen von Liebe und Zuneigung.

Der Hund kuschelt nach dem Fressen.

Der Hund bewegt aktiv seine Augenbrauen und Ohren.

Viele glauben, die Rute eines Hundes sei ein Stimmungsbarometer. In den USA wurde sogar ein Gerät entwickelt, das anhand der Rutenbewegungen den emotionalen Zustand eines Hundes bestimmen kann. Die meisten Emotionen lassen sich jedoch im Gesichtsausdruck eines Hundes ablesen. Japanische Wissenschaftler führten kürzlich ein faszinierendes Experiment durch. Sie wollten herausfinden, wie unsere treuen Begleiter auf vertraute und fremde Menschen, andere Hunde und verschiedene Objekte reagieren.

Die Hunde zuckten mit den Augenbrauen, sobald sie ihren Besitzer oder einen anderen Hund sahen. Die linke Augenbraue war dabei am auffälligsten. Fremden gegenüber blieben die Hunde ruhig und unbeeindruckt.

Anschließend wurden den Hunden verschiedene Gegenstände gezeigt. Der Hund legte sein linkes Ohr an, sobald er sein Halsband mit Leine oder eine warme Decke erblickte. Diese Gegenstände werden mit einem Spaziergang im Freien in Verbindung gebracht.

Laut Forschern reagieren Hunde mit Gesichtsausdrücken auf Dinge, die sie schätzen. Dies ist eines der wichtigsten Anzeichen für die Zuneigung eines Hundes zu seinem Besitzer.

Der Hund zieht die Augenbrauen hoch.

Der Hund wartet ruhig und treu zu Hause auf dich.

Manche Hundebesitzer sind felsenfest davon überzeugt: Ein Hund, der es hasst, allein zu Hause zu sein, liebt seinen Besitzer aufrichtig. Laut Burns irren sich solche Menschen gewaltig. In diesem Fall wird der Hund weniger von Zuneigung zu seinem Besitzer angetrieben als vielmehr von Trennungsangst. Und Liebe drückt sich durch Vertrauen aus. Ein Hund vertraut seinem Besitzer, wenn er ruhig auf seinem Körbchen oder an einem anderen gemütlichen Platz im Haus auf dessen Rückkehr wartet.

Der Hund wartet auf seinen Besitzer

Der Hund begrüßt dich freudig.

Und wenn wir nach Hause kommen, freuen sich unsere vierbeinigen Freunde freudig über unsere Ankunft. Sie wedeln mit dem Schwanz, jauchzen vor Freude, umschwärmen ihr geliebtes Herrchen oder Frauchen, betteln darum, hochgenommen zu werden, und lecken uns das Gesicht. So drücken Hunde ihre wahre Liebe, Treue und Zuneigung aus.

Der Hund begrüßt seine Besitzer freudig.

Der Hund schläft gerne neben seinem Besitzer.

Ein Hund jeder Rasse ist ein Rudeltier. Daher strebt er stets danach, in der Nähe seines Besitzers zu sein, den er als Rudelführer betrachtet, und möchte sogar mit ihm im Bett schlafen.

Für viele Hunde, insbesondere für große, ist das Bett des Besitzers jedoch ein Tabu, da nicht jeder Besitzer erfreut sein wird, Hundehaare auf seinen Decken und Kissen zu sehen.

Der Hund schläft gerne bei seinem Besitzer.

Der Hund bringt dir sein Spielzeug.

Ein Haustier bringt Ihnen sein Spielzeug nicht immer aus Lust zu spielen. Es möchte es einfach mit einem geliebten Menschen teilen. Es glaubt, dass sein Quietschspielzeug oder Kauknochen für Sie genauso wichtig ist wie für es selbst.

Der Hund bringt seinem Besitzer Spielzeug.

Der Hund spürt unsere Liebe

Ein Hund liebt seinen Besitzer aufrichtig, mit all seinen Stärken und Schwächen. Gleichzeitig ist es laut Dr. Burns aber wichtig, dass der Hund viel Aufmerksamkeit und Fürsorge von seinem Besitzer erhält. Eine distanzierte Haltung gegenüber dem Vierbeiner wird kaum Zuneigung in dem Tier wecken. Wie man so schön sagt: Liebe muss auf Gegenseitigkeit beruhen.

Jeder Hund zeigt Zuneigung und Zärtlichkeit seinem Besitzer auf seine Weise. Wie macht es Ihr Haustier? Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren.

Der Hund spürt unsere Liebe

Übersetzung von O. V. Ryndina

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