Wie man einem Hund den Befehl "Stirb" beibringt
Der Befehl „Sterben“ ist in Standard-Trainingsprogrammen nicht enthalten. Es ist jedoch faszinierend zu beobachten, wie Tiere auf den bloßen Fingerschnipp ihres Besitzers hinfallen und regungslos liegen bleiben. Erfahren Sie, wie Sie Ihrem Hund den Befehl „Sterben“ beibringen und wo diese Fähigkeit nützlich sein kann.
Inhalt
In welchen Situationen ist dieser Befehl nützlich?
Auf das Kommando „Stirb!“ muss der Hund sich auf die Seite legen (oder auf den Rücken rollen) und regungslos liegen bleiben, bis er weitere Anweisungen vom Besitzer erhält. Dieses Kommando ähnelt dem Kommando „Platz“, kann aber bei manchen Tieren recht lustig wirken. „Stirb!“ eignet sich nicht nur für lustige Videos, sondern auch für den Alltag.

Erstens erhält der Besitzer mehr Kontrolle über das Verhalten seines Haustieres. Zweitens kann er seinen Hund buchstäblich überallhin mitnehmen. Denn in jeder Situation kann der Besitzer sicher sein, dass sich das Tier schnell beruhigt und nicht übermäßig viel Aufmerksamkeit verlangt. Diese Fähigkeit erweist sich auch bei Besuchen beim Tierarzt und Hundefriseur als äußerst nützlich. Der Hund versteht schnell, dass er sich nicht nur hinlegen, sondern auch auf die Seite drehen und stillhalten soll. Dieses Verhalten erleichtert die Arbeit der Tierpfleger erheblich.
Was Sie vor Beginn des Trainings wissen müssen
Bevor Sie mit Ihrem Haustier arbeiten, müssen Sie sich gründlich vorbereiten. Wenn Sie planen, Schulung durchführen Wenn Sie sich im Freien aufhalten, ist es am besten, vorher einen abgelegenen Ort auszuwählen, an dem das Tier nicht durch Außengeräusche abgelenkt wird.
Sie sollten auch Leckerlis und das Lieblingsspielzeug Ihres Haustiers bereithalten. Übliche Futterreste sind für Ihr Tier möglicherweise nicht interessant. Besser geeignet sind Käsestückchen, spezielle Vitaminpräparate aus dem Tierfachhandel oder Cracker. Vermeiden Sie jedoch raffinierten Zucker, salzige Cracker und geräucherte Lebensmittel. Hunde freuen sich zwar über solche Leckerlis, aber sie können später zu Zahn- und Magenproblemen führen und Ihnen Kosten verursachen.
Tipp! Am besten trainiert man tagsüber oder vor der abendlichen Fütterung. Ein gut genährtes Tier lässt sich schwerer motivieren.
Es ist wichtig, im Voraus ein System von Signalen zu entwickeln. Ein Hund versteht schneller, was Sie von ihm wollen, wenn er eine eindeutige Geste erkennt. Das Kommando „Platz“ wird beispielsweise üblicherweise von einer schnellen Handbewegung begleitet (einem Winken mit der Handfläche nach unten). Würde man das Kommando „Sterben“ mit einer ähnlichen Geste verbinden, wäre der Hund verwirrt. Manche Trainer raten, dem Tier zuerst das Kommando „Platz“ zu geben und es dann auf die Seite oder den Rücken rollen zu lassen. Viel lustiger und unterhaltsamer ist es jedoch, wenn das Tier plötzlich auf die Seite fällt. Um dies zu erreichen, benötigen Sie eine eindeutige Geste: zum Beispiel die Hand zur Faust ballen und plötzlich alle Finger strecken. Wichtig ist, dass jede Geste nur mit einer einzigen Aktion verknüpft ist. Andernfalls wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Hund beim Kommando „Platz“ anfängt, sich auf dem Boden zu wälzen.
Lesen Sie auch, welche Kommandos ein Hund kennen sollte, damit Sie problemlos mit Ihrem Tier kommunizieren und interagieren können.

Trainiere deinen Hund auf jede erdenkliche Weise Tricks Bestrafung ist verboten. Tiere verstehen nur die einfachsten Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge (eine Handlung kann entweder eine Belohnung oder eine Bestrafung nach sich ziehen). Wenn ein Hund auf das Kommando „Stirb!“ reagiert, sich abwendet und der Besitzer ihn schimpft, verbindet das Tier dieses Wort und diese Geste nach einer Weile mit negativen Folgen. Anstatt die gewünschte Pose einzunehmen, versteckt es sich dann.
Entwicklung eines Reflexes
Es gibt verschiedene Methoden, einem Hund das Kommando „Platz“ beizubringen. Am einfachsten trainiert man ein Tier, das das Kommando bereits kennt. Man fügt einfach ein weiteres Signal hinzu. Nachdem der Hund sich hingelegt hat, rollt man ihn sanft auf die Seite und sagt dabei das Kommando. Alternativ kann man ihn auch auf den Rücken rollen und, um den Reflex zu verstärken, den Bauch kraulen, anstatt ein Leckerli zu geben.
Sie können auch laut mit den Fingern schnippen, bevor Sie Ihr Haustier auf den Rücken rollen. Ihr Hund wird das Schnippen mit dem Rollen verbinden. Das Rollen führt dann zur gewünschten Belohnung.
Wenn der Hund das Kommando „Platz“ nicht kennt und der Besitzer ihm nur das Kommando „Sterben“ beibringen will, kann der Trainingsprozess etwas vereinfacht werden.
- Weisen Sie das Tier an, sich hinzusetzen.
- Halten Sie ein Leckerli in der Hand und führen Sie es vorsichtig von der Nase Ihres Haustiers zum Boden. Ihr Haustier wird sich nicht sofort hinlegen, aber es wird sich bestimmt nach vorne beugen, um das Leckerli zu schnappen. Wenn Sie das Leckerli 10–15 Zentimeter von Ihrem Haustier entfernt platzieren, wird es sich wahrscheinlich hinlegen.
- In dem Moment, in dem Ihr Haustier fast in Reichweite des begehrten Leckerbissens ist, müssen Sie laut „Stirb!“ sagen und das Tier auf den Rücken drehen.
Dieses Training sollte am besten auf einem weichen Untergrund stattfinden, damit der Hund nicht versehentlich auf einen harten Boden fällt. Wenn der Hund versteht, dass es sich um ein Spiel handelt, wird er keine Angst vor den plötzlichen Bewegungen Ihres Besitzers haben. Deshalb ist es wichtig, ausschließlich positive Töne zu verwenden, Ihren Hund häufig zu streicheln und Ihre Zufriedenheit mit dem Training auf jede erdenkliche Weise auszudrücken.
Festigung der Fertigkeit
Sobald der Hund nach dem Kommando „Platz“ sofort die gewünschte Position einnimmt, ist es Zeit, diese Übung zu festigen. Erklären Sie dem Tier zunächst, dass es nach dem Einnehmen der Position eine Weile still liegen bleiben muss. Streicheln Sie dazu kurz seinen Bauch oder seine Seite. Schon bald wird sich der Hund daran erinnern, still zu liegen und auf eine Belohnung zu warten. Um den Hund zum Aufstehen zu bewegen, klopfen Sie ihm auf die Knie und rufen Sie laut „Komm“.
Sie müssen die Leckerlis nach und nach durch verbale Belohnungen ersetzen, und schon bald wird Ihr Haustier sich amüsanterweise nur noch hinlegen, um seinem Besitzer zu gefallen.
Da das Kommando „sterben“ nicht zu den Standard-Trainingsprogrammen gehört, müssen Sie Ihrem Hund diesen lustigen Trick selbst beibringen. Mit der richtigen Herangehensweise wird es Ihnen aber bestimmt viel Spaß machen.
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