Wie man einem Hund das Kommando „Sitz“ beibringt

Wir setzen das Thema der richtigen Erziehung von Welpen und erwachsenen Haustieren zu Hause fort und werden uns heute detailliert damit befassen, wie man einem Hund das Kommando „Sitz“ beibringt und worauf man dabei besonders achten sollte.

Abfolge der Lernbefehle

„Sitz“ ist ein grundlegendes Kommando im Grundtraining und wird von Hunden in der Regel leicht verstanden, sodass man sowohl einem Welpen ab einem Alter von 3 Monaten als auch einem erwachsenen Hund beibringen kann, auf Kommando zu sitzen.

Das Kommando "Sitz" im Freien ausführen

Das Training des Kommandos „Sitz“ beginnt in der Regel erst, nachdem das Haustier die grundlegenden und wichtigsten Kommandos beherrscht:

  • "Fu" (Handlungsverbot);
  • "Komm zu mir" (Anruf beim Eigentümer);
  • "Platz" (zum Bett gehen).

Wichtig! Lernen Sie die Befehle!Lüge" Und "Stand" Sie beginnen immer erst, nachdem der Hund den grundlegenden Sprachbefehl „Sitz“ gelernt hat.

Das Kommando „Sitz“ ist im Alltag nicht nur für Assistenzhunde, sondern auch für kleine Haustiere nützlich. Gehorsamstraining ist besonders für aktive Jagdhunde wie Jack Russell Terrier oder Dackel empfehlenswert, aber auch für kleine Begleithunde wie Yorkshire Terrier, Pomeranians und Chihuahuas.

Wichtige Tipps

Besitzer von Assistenzhunden, die mit ihren Tieren einen allgemeinen Trainingskurs unter Anleitung erfahrener Hundetrainer absolvieren, lernen, wie sie ihren Hunden bedingungslosen Gehorsam beibringen. Wenn Sie jedoch selbstständig zu Hause üben möchten, bedenken Sie, dass die vom Trainer empfohlenen Schritte allein nicht ausreichen, um Ihrem Hund das Kommando „Sitz“ beizubringen. Es ist entscheidend, Fehler zu vermeiden, die zu einer Reihe unerwünschter Folgen führen können, von Ungehorsam bis hin zur völligen Verweigerung der Teilnahme am Training.

Beachten Sie vom ersten Trainingstag an diese Tipps erfahrener Hundetrainer:

  1. Vor dem Training sollten Sie mit Ihrem Hund einen ausgiebigen Spaziergang machen, damit er seine angestaute Energie abbauen kann.
  2. In der Anfangsphase sollten die Kurse in einer ruhigen Umgebung ohne Ablenkungen stattfinden.
  3. Eine Belohnung gibt es nur bei korrekt ausgeführtem Befehl.
  4. Unterbrechen Sie die Lektion nicht, wenn Ihr Haustier abgelenkt ist oder den Befehlen nicht folgen will. Achten Sie stets auf die Einhaltung der Anweisungen und beenden Sie die Lektion nicht, wenn der Hund es wünscht.
  5. Gehen Sie erst dann von der ersten Stufe zur nächsten über, wenn Sie die Fertigkeit vollständig beherrschen.
  6. Zwingen Sie Ihren Hund nicht, auf einer schmutzigen oder kalten Oberfläche zu sitzen.
  7. Das Tier darf nicht beschimpft oder mit Gewalt behandelt werden.

Wie man das Kommando „Sitz“ beibringt

Laut Standard muss ein Hund auf das erste Kommando hin, egal wo er sich befindet, auf die Hinterbeine setzen. Das Kommando kann verbal oder durch Gesten (aus 15 Metern Entfernung) gegeben werden. Der sitzende Hund muss bis zu 15 Sekunden lang an Ort und Stelle bleiben (nicht aufstehen, sich bewegen oder die Position verändern).

Der Befehl „Sitz“ ist Standard.

Für alle, die wissen möchten, wie man einem Hund jeden Alters und jeder Rasse das Kommando „Sitz“ beibringt, gibt es hier einen universellen Trainingsalgorithmus, der aus vier Stufen besteht:

Schritt 1. Den Hund auf Kommando hinsetzen

Bei der Erziehung eines Welpen oder eines erwachsenen Hundes in diesem Stadium ist es notwendig, Folgendes zu kombinieren: Zwang (in Form von sanftem Druck mit der Hand auf die Kruppe) und Ermutigung (in Form eines Leckerlis, wenn der Hund die Aufgabe korrekt ausgeführt hat).

Handlungsablauf:

  1. Rufen Sie Ihr Haustier und wecken Sie sein Interesse mit einem Leckerli.
  2. Geben Sie das Kommando „Sitz“ und üben Sie leichten Druck auf die Kruppe aus, während Sie das Leckerli über den Kopf des Hundes heben, sodass sich der Hund automatisch hinsetzt.
  3. Loben Sie sie und verwöhnen Sie sie mit etwas Leckerem.

Schrittweises Training des Kommandos „Sitz“.

Erfahrene Hundetrainer, die wissen, wie man jedem Welpen das Kommando „Sitz“ beibringt, versichern, dass Ihr Haustier nach nur wenigen Wiederholungen problemlos sitzen wird und auf ein Leckerli wartet.

Schon bei den ersten Trainingseinheiten ist es wichtig, Ihrem Haustier beizubringen, richtig zu sitzen, ohne zur Seite zu fallen.

Phase 2. Ausdauertraining

Einem Hund das Sitzen beizubringen ist eigentlich recht einfach. Anfängliche Schwierigkeiten treten wahrscheinlich nur bei älteren Hunden mit starkem Charakter auf. Geduld hingegen fällt vielen Hunden schwerer. Viele aktive, unruhige Hunde stürzen sich sofort auf ein Leckerli, sobald sie ruhig sitzen.

Während der Ausdauertrainingsphase erhält der Hund nach der Ausführung eines Kommandos keine Leckerlis mehr, sondern macht eine kurze Pause von anfangs 3–5 Sekunden. Springt der Hund auf, weil er die Pause nicht durchhält, wird das Leckerli vorenthalten und das Training beginnt von neuem, um Gehorsam aufzubauen und anschließend zu belohnen.

Verlängern Sie die Wartezeit schrittweise. Standardmäßig sind es 15 Sekunden, aber um den Gehorsam zu verbessern, können Sie Ihrem Haustier beibringen, 1-2 Minuten auf ein Leckerli zu warten, ohne seine Position zu verändern.

Phase 3. Ausführung eines Befehls unter beliebigen Bedingungen und aus verschiedenen Positionen

Dieses Stadium wird normalerweise erreicht, wenn der Welpe 6 Monate alt ist.

Sobald Ihr Hund die Fertigkeit beherrscht und zu Hause Kommandos bedingungslos befolgt, können Sie ihn trainieren, sich auch in ablenkenden Situationen – beispielsweise draußen beim Spaziergang oder auf dem Spielplatz beim Ballspielen – auf die Kommandos Ihres Besitzers zu konzentrieren. Wenn Ihr Hund gerne apportiert, können Sie ihm zur Belohnung ein Spielzeug (einen Ball oder Stock) zuwerfen, anstatt nur ein Leckerli.

Üben des Kommandos "Sitz" im Freien

Gleichzeitig ist es sinnvoll, dem Hund beizubringen, auf Kommando aus verschiedenen Positionen auf den Hinterbeinen zu sitzen.

Stufe 4. Einen Befehl mit einer Geste erteilen

Sie haben Ihrem Haustier also beigebracht, auf Sprachbefehl zu sitzen, aber für den Ausstellungsring müssen Sie auch herausfinden, wie Sie Ihrem Hund beibringen können, dem Befehl "Sitz" aus 15 Metern Entfernung per Handzeichen zu gehorchen.

Natürlich ist diese Phase die schwierigste und sollte erst angegangen werden, wenn der Hund alt genug und außerhalb des Hauses gut erzogen ist. Normalerweise beherrschen Welpen im Alter von 9–10 Monaten das bedingungslose Befolgen von Handzeichen auch unter schwierigen Bedingungen (im Freien).

„Sit“ ist eine Handgeste, bei der der Ellbogen gebeugt und das Handgelenk auf Ohrhöhe angehoben wird, wobei die Handfläche nach vorne zeigt.

Gebärdenbefehl „Sitz“

Handlungsablauf:

  1. Üben Sie zunächst die Ausführung des Befehls aus einer Entfernung von 1-2 Metern, indem Sie die Geste mit einem Sprachbefehl nachahmen, der dem Hund bereits vertraut ist.
  2. Erhöhen Sie schrittweise den Bereich des Befehls.
  3. Üben Sie die Ausführung einer Gestensteuerung, ohne diese mit Ihrer Stimme zu wiederholen.

Wenn Sie den Befehl aus der Ferne geben, lassen Sie Ihren Hund nicht mit dem Kommando „Fuß“ los. Bringen Sie ihm bei, auf Ihre Annäherung und das Leckerli zu warten, bevor Sie ihn freigeben.

Fragen und Antworten

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