Wie man einem Hund den Befehl „Gib Laut“ beibringt
Die meisten Hunderassen bieten viele Möglichkeiten für das Kommandotraining. Das gilt besonders für Welpen: Je jünger das Tier, desto leichter lässt es sich trainieren – eine altbekannte Tatsache. Das Kommando „Gib Laut“ zählt zu den Grundlagen, obwohl es nicht Teil der allgemeinen Hundeerziehungsregeln ist. In den meisten Fällen ist es unkompliziert, einem Hund beizubringen, auf Kommando zu bellen. Wichtig ist, ihm die Logik dahinter zu erklären, dann versteht er schnell, was von ihm verlangt wird. Wie also können Sie Ihrem Hund das Kommando „Gib Laut“ beibringen und ihn dazu bringen, es schnell auszuführen?
Inhalt
Detaillierte Anweisungen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Hunde zu trainieren, und die erste Methode sollte auf das Temperament des Tieres abgestimmt sein. Wenn eine Methode nicht funktioniert, können Sie andere ausprobieren und so lange wiederholen, bis Sie die optimale Lösung gefunden haben.

Zu den gängigsten Lösungen gehören:
- Eine neckische Technik, die sich für Hunde mit cholerischem oder sanguinischem Temperament eignet.
- Fangen ist eine universelle Methode für jedes mehr oder weniger intelligente Tier.
- Manipulation mit dem Besitzer - für Hunde, die eng mit ihrem Besitzer verbunden sind.
- Wachverhalten - für Wachhunde.
Wenn Sie überlegen, wie Sie Ihrem Hund beibringen können, auf Sprachbefehle zu reagieren, und abwägen, ob es ratsam ist, diese Fähigkeit zu üben, wenn sie für Ihren Hund nicht unbedingt notwendig ist, sollten Sie einige Dinge im Voraus wissen.
Je aktiver und neugieriger Ihr Haustier ist, desto leichter lässt es sich trainieren und desto schneller lernt es den Befehl. Im Gegensatz dazu sind melancholische und phlegmatische Hunde, die eher ruhig und nachdenklich als körperlich aktiv sind, schwieriger zu trainieren, insbesondere wenn sie keine Welpen mehr sind, sondern ausgewachsen.
Warum sollte man die Sprachsteuerung lernen?
„Sprechen“ ist in erster Linie ein Dienstkommando, und in manchen Fällen ist es tatsächlich nicht nötig, einem Hund dies beizubringen. Für Wachhunde ist es jedoch absolut unerlässlich, und das Gleiche gilt für Jagdhunde. Im Allgemeinen lässt sich die Lautäußerung eines Hundes durch folgende Faktoren rechtfertigen:
- Erkennung einer Bedrohung – durch einen Wachhund, Blindenhund, Aufpasser;
- Aufspüren von Wild, Gegenständen, Personen – durch Such- oder Jagdhunde;
- als Reaktion auf das Entfernen oder Annähern des zu schützenden Objekts – bei Wachhunden, Hütehunden.

Jeder Hund kann lernen, diesem Kommando zu gehorchen, wenn nicht beim ersten Versuch, dann beim zehnten. Und falls nötig, geht es lediglich darum, die optimale Methode je nach Temperament des Tieres und dem Ziel des Trainings zu wählen.
Methoden, die wirklich funktionieren
Sie können den Hund an die Leine nehmen und ihn mit dem Fuß festdrücken, sodass die Leine straff ist, und ihn dann in die Hand nehmen. DelikatesseEin hungriger Hund mit einem temperamentvollen oder stürmischen Charakter wird anfangen, sich zu winden, zu winseln und nach einem Leckerli zu betteln. Warten Sie, bis er bellt. Geben Sie dann einmal das Kommando „Gib Laut“ und wiederholen Sie diese Übung, bis der Hund das Kommando vollständig beherrscht. Ein junger, aktiver Hund wird die Verbindung schnell verstehen und lernen, auf Kommando zu bellen – genau das, was Sie erreichen wollen.
Sie können Ihren Hund auch beim Bellen erwischen und ihm ein einziges „Gib Laut“-Kommando geben, das Sie mit einem Leckerli oder Streicheleinheiten belohnen. Wenn Sie vorhaben, Bringe einem Hund einen Befehl bei nicht nur auf das Wort, sondern auch auf die Gestik und die Körperhaltung, dann werden diese Momente in der Zukunft verfeinert - während es im ersten Fall sinnvoll ist, den gesamten Komplex auf einmal zu lernen.

Wenn ein Hund eine starke Bindung zu seinem Besitzer hat, kann man das Kommando üben, während der Besitzer weggeht und wiederkommt. Das Tier wird einfach angebunden, der Besitzer geht weg, und nach einer bestimmten Zeit beginnt der Hund zu bellen. Dann kommt der Besitzer zurück, gibt dem Hund ein Leckerli und lobt ihn. Diese Methode ermöglicht ein schnelles Training, sodass der Hund die Bindung bereits nach wenigen Übungseinheiten festigt. Die Bindung des Welpen oder Hundes zu seinem Besitzer ist dabei jedoch entscheidend.
Wenn zwei Personen beteiligt sind
Wenn Ihr Hund von Natur aus beschützende Instinkte hat, können Sie diese für sein Training nutzen. Sie benötigen dazu eine neutral gekleidete Person, die eine Bedrohung vortäuscht. Warten Sie einfach, bis der Hund bellt, und belohnen Sie ihn. Wechseln Sie die Trainingspartner am besten regelmäßig, um zu vermeiden, dass sich eine starke Abneigung gegen eine bestimmte Person entwickelt, insbesondere wenn es sich um einen Freund handelt. Denn wenn Ihr Hund diese Person nicht mag, wird er sich bei Besuchen immer bedroht fühlen.
Mit der richtigen Methode können Sie Ihrem Hund das Kommando „Gib Laut“ problemlos beibringen. Wichtig ist, Ihren Hund während des Trainings nicht unter Druck zu setzen und das Kommando immer nur einmal zu geben, ohne es zu wiederholen. Durch eine gut strukturierte Trainingsorganisation und konsequentes Einfordern der Aufgaben erzielen Sie in kurzer Zeit die gewünschten Ergebnisse.
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