Wie man eine gemeinsame Basis mit einer Katze findet

„Ein Mensch ist so kultiviert, wie er eine Katze versteht“, sagte George Bernard Shaw. Während Hunde alles daransetzen, das Vertrauen ihrer Besitzer zu gewinnen, müssen Menschen bei Katzen erst herausfinden, wie sie eine gemeinsame Basis finden und sich deren Vertrauen verdienen können.

Sprache ist der Weg zum Verständnis

Tierpsychologen behaupten, dass Katzen über 100 verschiedene Laute von sich geben. Lautstärke, Frequenz, Ausdruckskraft und Intonation verändern sich je nach Stimmung des Tieres. Die bekannten Laute „Miau“ und „Schnurr-Schnurr“, die Kater und Katzen tatsächlich von sich geben, sind:

  • Angst;
  • Furcht;
  • Reizbarkeit;
  • Ungeduld;
  • Anfrage.

Der Besitzer muss lernen, ihre Sprache zu verstehen und auf ihre Gewohnheiten und ihr Verhalten zu achten.

Freundschaft zwischen Mensch und Katze

Erziehung

Katzen sind intelligent, unabhängig und eigensinnig, aber schwer zu erziehen. Oft werden sie bei Ungehorsam angeschrien und für kleinere Vergehen geschlagen. Eine Freundschaft mit einer Katze lässt sich nicht aufbauen, wenn man zu körperlicher Misshandlung oder Gewalt greift. Das Tier wird wütend und rächt sich an seinen Besitzern.

Ein Haustier betrachtet eine Wohnung oder ein Haus als sein Territorium, in dem alles erlaubt ist. Aus diesem Grund wetzen Katzen ihre Krallen mitunter an Tischen, Tapeten und Polstermöbeln. Mit einer Sprühflasche lässt sich ihnen diese Angewohnheit sanft abgewöhnen.

Sobald Ihre Katze anfängt, ihre Krallen an den Möbeln zu wetzen, besprühen Sie sie mit Wasser aus einer Sprühflasche. Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals, bis die Katze einen konditionierten Reflex entwickelt hat – einen, der weder ihrer Psyche noch ihrer Gesundheit schadet.

Bei der Erziehung einer Katze, ob Kätzchen oder erwachsener Kater, ist konsequente, sanfte Führung gleichermaßen wichtig. Loben Sie sie für ihre Erfolge, lächeln Sie sie an und streicheln Sie sanft ihren Hals. Selbst Tiere mit schwierigem Charakter tauen nach einer Weile auf. Einschränkungen lassen sich am besten mit Geräuschen statt mit Schreien vermitteln. Händeklatschen ist eine Möglichkeit. Katzen müssen wie Menschen angesprochen werden – sie nehmen die Betonung wahr und verstehen mit der Zeit, was ihr Besitzer möchte.

Ein Mann umarmt eine Katze

Zischen und Angreifen

Selbst freundliche und anhängliche Haustiere können ihre Besitzer anfauchen, mit den Pfoten schlagen oder kratzen. Ein leichtes Zucken der Ohren kann bei einem ansonsten ruhigen Tier auf Nervosität und Anspannung hindeuten.

Katzen in diesem Zustand sollten nicht berührt werden, insbesondere wenn sie die Ohren eng anlegen oder den Kopf einziehen. Tiere verhalten sich so, wenn sie unbewusst einen Angriff erwarten. Pfoten und Krallen sind Teil einer Verteidigungsreaktion. Bereitet sich eine Katze auf einen Angriff vor, hängen ihre Ohren fast waagerecht zur Seite. In diesem Fall ist es am besten, sie in Ruhe zu lassen, bis sie sich beruhigt hat.

Knurren und Beißen

Wenn sie gestreichelt werdenTiere schnurren nicht nur aus Vergnügen. Sie nutzen diese Laute, um sich zu beruhigen und Spannungen abzubauen. Streicheln Besitzer ihre Tiere jedoch zu lange, kann dies zu Übererregung und Aggression führen. Dies äußert sich in Kratzen und Beißen.

Wenn Ihr Haustier Sie in die Hand beißt, ziehen Sie es nicht abrupt weg – warten Sie ein paar Sekunden, bis es sich beruhigt hat. Katzen reagieren stark auf Anschreien, Schlagen und andere Beleidigungen. Sie werden dann verärgert, wenden sich ab und reagieren nicht mehr auf Rufe, Zureden oder andere Bitten.

Die rote Katze ist beleidigt.

Gespräche

Konversationelle Kommunikation ist ein effektiver Weg, um zu lernen, mit Ihrer Katze auszukommen. menschliche Stimme Es klingt für sie wie eine Fremdsprache, aber mit der Zeit lernt sie Wörter und Sätze und reagiert darauf.

Wenn Sie mit Ihrem Haustier sprechen, ist es wichtig, eine abgestufte Tonlage zu verwenden:

  • Lobpreis, indem du deine Stimme erhebst;
  • Unzufriedenheit durch Senken der Tonlage zum Ausdruck bringen.

Für Mitglieder der Katzenfamilie ist diese Aufteilung verständlich, daher erfolgt die Reaktion schneller.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, Sätze zu wiederholen, damit Ihre Katze sie sich merkt. Das können einfache Sätze sein wie „Hallo!“, „Es ist Zeit fürs Abendessen“, „Ab ins Bett!“ und viele ähnliche. Sprechen Sie sie mit der gleichen Betonung – nach zwei bis drei Wochen wird Ihre Katze sofort darauf reagieren.

Kommunikation erfordert Konsequenz und Logik. Viele Katzenbesitzer machen denselben Fehler: Sie sprechen „Nein“ und „Nicht“ sanft und mit einem Lächeln aus und streicheln zärtlich das Fell ihrer Katze. Katzen interpretieren Tonfall und Handlungen ihrer Besitzer jedoch unterschiedlich: Es ist unmöglich, von ihnen Verständnis zu erwarten, wenn die Handlungen den Worten widersprechen.

Ein befehlender Tonfall ist unangebracht, wenn man den Namen eines Haustiers ausspricht. Ein Name sollte ausschließlich positive Gefühle hervorrufen, daher sind Strenge und Härte in der Stimme tabu. Katzen grundlos zu rufen und ihre Aufmerksamkeit zum eigenen Vergnügen zu missbrauchen, ist inakzeptabel. Dies führt dazu, dass die Tiere nicht mehr auf die Rufe ihres Besitzers reagieren.

Eine Katze in den Armen ihres Besitzers

Noch ein paar Geheimnisse

Es ist ganz einfach, Freundschaften mit einer Frau und einem Mann zu schließen, wenn man ein paar einfache Regeln befolgt:

  1. Sorgen Sie für Abwechslung im Speiseplan und achten Sie auf hochwertiges Futter. Trockenfutter und Dosenfleisch enthalten alle notwendigen Nährstoffe, aber Katzen haben manchmal Lust auf Essensreste. Wenn Sie ihnen ein Stück Hühnchen oder Rindfleisch geben, zeigen Sie ihnen Großzügigkeit und Offenheit.
  2. Reinigen Sie die Katzentoilette täglich (und manchmal sogar zweimal täglich). Katzen sind sehr reinlich, daher verschmutzte Katzenstreu und eine verschmutzte Katzentoilette führen oft dazu, dass sie sich in Ecken, Schuhen und anderen unerwarteten Orten erleichtern.
  3. Demütigung, Schmerzen und das häufige Hochheben am Nacken oder an den Pfoten durch Kinder – mit dem stillschweigenden Einverständnis der Eltern – sind häufige Ursachen für Stress, Angst und Depressionen bei Tieren. Dies führt oft zu hormonellen Ungleichgewichten und allgemeinen Gesundheitsproblemen.
  4. Katzen brauchen tägliche Kommunikation, deshalb muss man mit ihnen sprechen, mit ihnen spielen und sie kraulen, damit sie sich nicht einsam fühlen.

Haustiere sollten ihre Besitzer mit Sicherheit verbinden – sobald sie dieses Gefühl haben, schmilzt das Eis des Misstrauens und Verständnis entsteht.

Eine dreifarbige Katze spielt

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