Schauen Tiere bewusst fern?
Haustiere können unglaublich neugierig sein. Sogar Tiere schauen fern. Aber was sehen diese schnurrbärtigen Geschöpfe auf dem Bildschirm, und verstehen sie den Sinn der Programme?
Inhalt
Unterhaltung für Haustiere
Nachlässige Besitzer setzen ihre Haustiere oft aus, weil diese sich danebenbenehmen. Das unglückliche Tier landet dann im Tierheim oder auf der Straße. Um negative Folgen zu vermeiden, empfehlen Experten, die Energie ihrer Haustiere in ruhige Bahnen zu lenken.
Haustiere brauchen regelmäßige Spaziergänge, abwechslungsreiche Spiele und ihre Lieblingsleckerlis. Kauknochen sind ideal für Hunde und in Tierhandlungen erhältlich. Dank des technologischen Fortschritts gibt es immer mehr tolle Spielzeuge für Haustiere.
Der erste Hunde-Fernsehkanal
Im Jahr 2012 wurde der Hundesender Dog TV gegründet, der in zwölf Ländern sendet und zwei Millionen Zuschauer erreicht. Die Sendungen dauern drei bis sechs Minuten. Das Anschauen der Videos stärkt das Selbstvertrauen von Hunden. Die Videos sind speziell auf die Seh- und Hörfähigkeiten der Familie Mukhtarov zugeschnitten. Der Sender erfreut sich unter Hundeliebhabern stetig wachsender Beliebtheit.

Wie können Schnurrhaare Fernsehbilder wahrnehmen?
Die pelzigen Freunde verstehen zwar einzelne Wörter, aber nicht die Bedeutung der Botschaft.
„Flauschige Tiere sehen Fernsehbilder anders als Menschen. Sie sehen Videos als sich bewegende Linien und Punkte. Haustiere unterscheiden nicht zwischen Formen und Bildern“, erklärt die Tieraugenärztin Michelle Freund.
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Vision von Hunden und Katzen
Das Sehvermögen von Hunden ist weniger ausgeprägt als ihr Geruchs- und Hörsinn. Katzen sehen im Dunkeln perfekt. Sie können bewegte Objekte besser erkennen als unbewegliche. Im Gegensatz zu uns nehmen sie weniger Details wahr. Unsere vierbeinigen Freunde unterscheiden Farben dank spezialisierter Rezeptorzellen in der Netzhaut, den sogenannten Stäbchen und Zapfen.
Interessante Fakten
- Hunde können Grün- und Rottöne nicht wahrnehmen.
- Die Netzhaut einer Katze enthält zahlreiche Stäbchenzellen, die es ihr ermöglichen, Beute auch im Dunkeln problemlos zu erkennen.
- Mukhtars haben ein schlechtes Detailsehen und sehen sechsmal schlechter als Menschen.
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Und wenn ein Haustier mit seinem Besitzer fernsieht, will es einfach nur bei ihm sein, nicht weil dem schnurrbärtigen Tier der Film gefällt.
Übersetzt von O. V. Ryndina
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