Nackthunde: Liste der Rassen
Diese ungewöhnlichen Haustiere, oft völlig haarlos, sind ein wahrer Segen für Allergiker, da sie hypoallergen und geruchlos sind. Aufgrund ihres ungewöhnlichen Aussehens haben haarlose Hunde eine sehr interessante Geschichte. Die Liste der Rassen umfasst sowohl von Hundezuchtverbänden anerkannte als auch solche, die noch auf internationale Anerkennung warten.
Anerkannte Rassen
Die FCI (Fédération Cynologique Internationale), die die Entwicklung der Reinrassigen Hundezucht überwacht, erkennt nur vier haarlose Hunderassen an. Deshalb sind Welpen teuer und gelten als selten.

Chinesischer Schopf
Vertreter dieser Rasse Es gibt zwei Unterarten: behaarte und haarlose. Bei Letzteren bedeckt das Fell den Schwanz und die Unterschenkel und bildet einen lustigen, mohawkartigen Schopf auf dem Kopf. Diese Hunde sind aktiv, lebhaft und ihren Familienmitgliedern treu ergeben. Sie vertragen sich gut mit anderen Haustieren. Kynologen behaupten, dass chinesische Nackthunde sehr lernfähig sind und komplexe Tricks leicht erlernen. Züchter weisen darauf hin, dass die Hunde leicht stubenrein werden und daher auch ohne ständigen Kontakt ins Freie auskommen können.
Sie benötigen regelmäßige Hautpflege. Bei kaltem Wetter brauchen sie für Spaziergänge einen Overall und spezielle „Schuhe“, um ihre empfindlichen Pfoten vor Verletzungen zu schützen.

Pharaonenhund (Ägyptischer Nackthund)
Diese Rasse wurde erstmals in Malta gezüchtet. Die Widerristhöhe liegt bei Rüden zwischen 59 und 63 cm und bei Hündinnen zwischen 53 und 61 cm. Sie sind selten aggressiv. Sie sind intelligent und schlagfertig, aber auch recht stur. Sie können die Kommandos ihres Besitzers befolgen und sie, wenn gewünscht, ignorieren. Sie sind aktiv und brauchen regelmäßige Bewegung. Andernfalls können sie im Haus unruhig werden: Sie bellen, sind unruhig und beschädigen Möbel oder Schuhe.
Vorsicht! Es wird nicht empfohlen, ägyptische Nacktkatzen von der Leine zu lassen, da sie einen ausgeprägten Geruchssinn haben und ihrer Fährte folgen und sich verirren könnten.
Es lohnt sich nicht, damit anzufangen. PharaonenhundWenn sich Katzen oder Kleintiere im Haus befinden, wird der junge Hund höchstwahrscheinlich die Katze jagen und versuchen, sie zu töten.
Pflegeleicht. Züchter empfehlen, das Haustier einmal pro Woche mit einem rauen Tuch abzuwischen und die Haut mit einem Gummihandschuh zu massieren.

Peruanische Nacktkatze (Moche)
Wie die Chinesische Nacktkatze ist auch diese Rasse nur am Kopf, an der Schwanzspitze und an den Pfoten behaart. Es gibt drei Typen:
- klein – mit einem Gewicht von 4 bis 7 kg;
- mittelgroß – mit einem Gewicht von 7 bis 12 kg;
- groß – ab 12 kg.
Die Hautfarbe kann von tiefschwarz bis milchig variieren. Kontrastierende Farbflecken sind laut Rassestandard zulässig, eine einfarbige Färbung kennzeichnet jedoch einen reinrassigen Wurf.
Eine sehr alte Rasse. Die ersten Erwähnungen dieser Hunde stammen aus der Inka-Zeit. Kolonisatoren brachten diese ungewöhnlichen Haustiere dann nach Europa, wo sie dank ihres unverwechselbaren Aussehens schnell an Beliebtheit gewannen.
Interessante Tatsache: Die peruanische Nacktorchidee hat einen zweiten, poetischen Namen – die Mondblume der Inkas.
In Peru gelten diese Hunde als Nationalheiligtum, denen viele mystische Kräfte zugeschrieben werden.
Wichtig: Der Peruanische Nackthund ist eine der wenigen Hunderassen, die schwitzen. Dies liegt an der Lage seiner Schweißdrüsen auf der Haut und nicht wie bei anderen Rassen an den Pfotenballen.
Diese Haustiere besitzen einen stark ausgeprägten Jagdinstinkt und Wachinstinkt. Es ist wichtig, so früh wie möglich mit dem Welpentraining zu beginnen und ihm beizubringen, angemessen auf andere Menschen zu reagieren. Züchter behaupten, dass es sich um aktive, verspielte und fröhliche Tiere handelt, die gut mit Kindern auskommen. Der einzige Haken ist, dass Peruanische Aktfotos Hunde brauchen Hautpflege. Da sie schwitzen, sollten sie nach Spaziergängen gebadet (oder zumindest mit einem feuchten Tuch abgewischt) werden; andernfalls können Akne und Pickel entstehen. Die Haut an ihren Ohren ist ebenfalls sehr dünn, daher empfiehlt es sich, sie täglich mit einer reichhaltigen, parfümfreien Babycreme einzucremen.
Die Peruaner bewachten die Moche, deshalb wurde jeder Welpe, der das Land durchquerte, außer Landes geschmuggelt.

Mexikanisches Nackthaar (Xoloitzcuintle)
Sie tauchten erstmals vor etwa 3000 Jahren auf. Die Azteken verehrten die Xolo und betrachteten sie als übernatürliche Tiere.
Eine interessante Tatsache: Der Name Xoloitzcuintli setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Xolotl, dem Gott der Sonne, des Lebens und des Todes, und „quintli“, was Diener bedeutet. Deshalb wurde nach dem Tod seines Besitzers auch der Hund getötet und mit ihm begraben, damit er ihm auch im Jenseits dienen konnte.
Heute werden Xolos wegen ihrer Verspieltheit, ihrer Kinderliebe, ihrer Pflegeleichtigkeit und ihres ruhigen Wesens geschätzt. Sie sind aktive, gesellige und gutmütige Tiere. Fremden gegenüber sind sie sehr loyal, da ihr Jagdinstinkt nachgelassen hat.
Nicht jeder kann sich einen so verspielten Hund leisten. Der Mindestpreis für einen Welpen beträgt 1.700 US-Dollar.

Nicht anerkannte Rassen
Aus dem einen oder anderen Grund sind diese Hunde nicht im internationalen Register aufgeführt, aber die Züchter tun weiterhin alles, um sicherzustellen, dass ihre Tiere von der FCI anerkannt werden.
Amerikanischer Nacktterrier (AHT)
Diese Rasse wurde 1972 in Louisiana erstmals gezüchtet und ist besonders bei Familien mit kleinen Kindern oder Allergikern beliebt. Der kleine Hund erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 46 cm und wiegt bis zu 7,5 kg. Es gibt zwei Unterarten:
- Haarlos – Welpen werden mit einer weichen Unterwolle geboren, die bis zur achten Woche ausfällt. Stress oder Überhitzung können zu spärlichem Fell führen, das dann erneut ausfällt. Die empfindliche Haut von Terriern kann jede Farbe annehmen: einfarbig oder mit kontrastierenden Flecken.
- mit sehr kurzen und dichten Haaren bedeckt.
Aktiv, verspielt, anhänglich und leicht zu trainieren Amerikanische Terrier Sie lieben es, mit Kindern zu spielen. Diese Rasse ist in Russland sehr beliebt. In St. Petersburg gibt es Zuchtstätten. Der Preis für einen AHT-Welpen beginnt bei 1.400 US-Dollar.

Ecuadorianische Nackte
Diese Rasse ist selbst in Ecuador sehr selten; reinrassige Exemplare findet man nur in abgelegenen Dörfern. Die Einheimischen glauben, dass die hohe Körpertemperatur und die warme Haut des Hundes die Schmerzen seines Besitzers lindern können.
Sie entstanden in Guatemala durch die Kreuzung von Xolo und Peruanischer Inka-Orchidee. Sie sind intelligente, freundliche und verspielte Haustiere. Ihre Schulterhöhe beträgt bis zu 46 cm.

Mandschurischer Nackthund
Eine andere Bezeichnung für die Mandschurische Nacktkatze ist „Tai-Tai“. Sie ist selbst in ihrem Heimatland sehr selten. Besitzer von Tai-Tai-Katzen beschreiben sie als sehr positive, verspielte und freundliche Haustiere. Ein großer Vorteil der Mandschurischen Nacktkatze ist, dass selbst ausgewachsene Tiere geruchlos und flohresistent sind.

Ausgestorbene Rassen
Vertreter dieser Rassen wurden im Laufe der Zeit durch Kriege, Hungersnöte und Naturkatastrophen vollständig ausgerottet. Sie sind heute nicht mehr anzutreffen, aber sie sind Teil der Geschichte geworden:
- Die Südafrikanische Nacktkatze war in Äthiopien weit verbreitet und gilt einigen Kynologen zufolge als Vorfahre der Chinesischen Nacktkatze. Ihr wurde jedoch kein offizieller Status verliehen, da diese Rasse selbst in Afrika sehr selten war. Sie wurde zur Jagd auf Saiga-Antilopen eingesetzt und später von indigenen Stämmen ausgerottet.
- Der Nubische Hund wurde zur Zeit der Pharaonen gezüchtet. Seinen Namen verdankt er seinem ungewöhnlichen goldenen Fell (das altgriechische Wort „nub“ bedeutet Gold). Er wurde auch als „Pyramidenkahl“ bezeichnet. Man hielt ihn in Häusern, um kleine Nagetiere und Schlangen in Schach zu halten.
- Der Türkisch Nackthund, etwas größer als das Italienische Windspiel, gilt als ein uralter Verwandter des Italienischen Windspiels. Er war ein reiner Begleithund ohne jeglichen Wach- oder Jagdinstinkt.
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