Furminator für Hunde

Ein Furminator für Hunde ist eine Spezialbürste mit feinen Metallborsten, die eine gründliche und schmerzfreie Fellpflege ermöglicht. Es gibt mehrere ähnliche Bürsten auf dem Markt, doch alle sind Plagiate (oder in seltenen Fällen zertifizierte Nachahmungen) des patentierten Designs „FURminator“ professioneller amerikanischer Hundefriseure. Jeder kann selbst entscheiden: Geld sparen oder die Originalbürste kaufen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die meisten negativen Bewertungen Fälschungen betreffen.

Warum brauchen Hunde einen Furminator?

Die meisten Hunderassen haaren regelmäßig. Der FURminator hilft, überschüssige Haare (einschließlich der Unterwolle) zu entfernen und den Fellwechsel langfristig zu reduzieren. Diese innovative Bürste ist besonders wichtig für Rassen mit dichter Unterwolle.

  • Sibirische Huskys;
  • heiser;
  • Retriever;
  • Hirten;
  • Neufundland.

Der FURminator entfernt nicht nur schwache oder bereits ausgefallene Haare, sondern verringert auch die Wahrscheinlichkeit der Verfilzung der Unterwolle erheblich.

Der Hund liegt nach dem Bürsten auf dem Boden.

Für sogenannte „hypoallergene“ und lockige Hunderassen empfiehlt sich jedoch eine andere Bürste. Die Fellstruktur von Schoßhunden, Pudeln, Bichon Frisés und Yorkshire Terriern kann irreparabel geschädigt werden.

Design des Originalprodukts

Auf den ersten Blick wirkt der Furminator wie eine gewöhnliche Metallbürste mit feinen Zinken und ergonomischem Griff. Da der Preis zwischen 1.400 und 1.800 Rubel liegt, nehmen viele fälschlicherweise an, es handele sich um ein motorisiertes Gerät. Tatsächlich muss man das Fell seines Vierbeiners aber manuell pflegen, und der relativ hohe Preis ist durch die einfache Handhabung, die Qualität der Bürste und die langanhaltenden Ergebnisse absolut gerechtfertigt.

Das Hauptelement ist ein Streifen aus feinen, dünnen Zähnen aus hochwertigem Edelstahl. Höhe und Breite der Zähne variieren je nach Modell (es gibt mehrere Ausführungen des Geräts, die speziell für verschiedene Hunderassen entwickelt wurden).

Furminator-Typen

Vorsicht! Die Zähne sind sehr scharf. Bewegen Sie sie daher unbedingt parallel zur Haut Ihres Haustieres. Andernfalls riskieren Sie Verletzungen und es kann sogar passieren, dass Ihr Tier Angst vor dem Gerät entwickelt.

Preis

Der „FURejector“-Knopf befindet sich oberhalb der Zähne und ermöglicht ein schnelles Entfernen von Haaren. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie Ihren Hund während der Anwendung festhalten müssen. Sie müssen nicht ständig eine Hand frei haben, um das Gerät zu reinigen. Der originale FURminator verfügt außerdem über einen ergonomisch geformten Griff. Das geriffelte, weiche Plastik mit rutschfester Beschichtung liegt auch mit nassen Händen gut in der Hand. Um Beschädigungen durch die kleinen, scharfen Zähne bei Lagerung oder Transport zu vermeiden, ist eine passgenaue Schutzhülle im Lieferumfang enthalten.

Anleitung zur Verwendung

Bürsten und Fellpflege gehören nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen von Hunden. Um Angst oder Unruhe zu vermeiden, ist es wichtig, die erste Bürstsitzung ohne Verletzungen oder Schmerzen durchzuführen. Selbst wenn das Fell des Hundes beim ersten Mal stark verfilzt ist, reichen ein paar sanfte Bürstenstriche aus. So gewöhnt sich der Hund daran, dass die Verwendung des FURminators ihm keine Beschwerden bereitet.

Die Anwendung des Furminators ist ganz einfach. Zuerst sollten Sie sicherstellen, dass die Haut Ihres Tieres keine Kratzer, Schnitte oder andere Verletzungen aufweist. Falls Ihr Tier zuvor gebadet wurde, achten Sie darauf, dass sowohl das Fell als auch die Unterwolle vollständig trocken sind. Alte Verfilzungen sollten Sie vorsichtig entfernen. mit SchereDie

Setzen Sie den Kamm auf Höhe der Unterwolle an, achten Sie aber darauf, dass die Klingen die Haut nicht berühren. Führen Sie ihn sanft in Haarwuchsrichtung (vom Widerrist zum Schwanzansatz; von der Rückenmitte zum Bauch). Er kann auch zur Pflege von Ohren und Schwanz verwendet werden, hierfür eignen sich jedoch spezielle Mini-Modelle besser. Führen Sie den Kamm am besten mit langen, gleichmäßigen Strichen. Die Klingen sind scharf genug, um kleine Verfilzungen schmerzlos zu entfernen. Sollten Sie jedoch einen Widerstand in der Bewegung der Bürste spüren, halten Sie an und überprüfen Sie das Fell Ihres Tieres. Drücken Sie während des Kämmens etwa alle 30 Sekunden die Reinigungstaste. Andernfalls wird die Wirksamkeit des Geräts beeinträchtigt.

Furminator

Tipp! Sprechen Sie während des Bürstens mit Ihrem Hund. Eine sanfte Stimme beruhigt das Tier.

Reinigen Sie den Furminator nach der Anwendung mit warmem Wasser und milder Seife, trocknen Sie ihn ab und setzen Sie die Schutzkappe wieder auf. Sollten Sie die Anwendung aus irgendeinem Grund nicht abschließen können, finden Sie in einem Video eine Anleitung zur Verwendung des Furminators bei Hunden.

Vor- und Nachteile

Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass mit buchstäblich jeder Handbewegung eine große Menge entfernt wird. HaarausfallDas bedeutet weniger Staubsaugen und Ihr Haustier leidet nicht unter Hitzestau oder schmerzhaften Verfilzungen. Während herkömmliche Bürsten das gesunde Deckhaar beschädigen können, entfernt ein Furminator sanft schwache oder bereits ausgefallene Haare. Bei regelmäßiger Anwendung reduziert er den Haarausfall während des Fellwechsels deutlich. Manche Tierhalter berichten sogar, dass abstehende Haare durch die richtige Fellpflege vollständig verschwinden.

Da die Bürste recht teuer ist, sollten Sie vor dem Kauf auch die Nachteile bedenken. Ein Furminator für die größten Hunderassen ist beispielsweise bis zu 10 Zentimeter breit. Das ist zwar praktisch für die Fellpflege von Bauch und Rücken, aber für Pfoten und Hals benötigen Sie eine kleinere Bürste. Kaufen Sie hingegen ein Modell mit kurzen Zinken für einen langhaarigen Hund, kann das Unterfell mit der Zeit verfilzen.

Der größte Nachteil ist das Verletzungsrisiko. Bei unsachgemäßer Anwendung kann es die Haut des Hundes zerkratzen.

Wie oft kann es verwendet werden?

Die meisten Hundebesitzer berichten, dass ihre Hunde keinerlei Angst vor dem Bürsten haben, sodass die Prozedur sogar täglich durchgeführt werden kann. Experten betonen jedoch, dass die Wirkung dieser innovativen Bürste erst bei regelmäßiger Anwendung sichtbar wird. Unter normalen Umständen reicht es aus, einen Hund 3-4 Mal im Monat zu bürsten. Während des Fellwechsels kann die Häufigkeit auf 2-3 Mal pro Woche erhöht werden. Eine häufigere Anwendung ist jedoch aufgrund des Risikos von Hautreizungen nicht ratsam. Das Bürsten selbst sollte 10-15 Minuten dauern und mit einer gründlichen Untersuchung der Haut des Tieres beginnen.

Hunde- und gekämmte Wolle

Hunde mit Allergien sollten höchstens zweimal im Monat gepflegt werden. Am besten verwendet man eine Bürste mit kurzen Zinken (um den Kontakt mit unbedeckter Haut zu vermeiden). Untersuchen Sie die Haut sowohl vor als auch nach der Pflege. Rote Flecken, Krusten oder Blutergüsse sollten Anlass für einen Besuch beim Hundefriseur sein.

Furminator-Bewertungen

Vitaly, professioneller Hundefriseur:

„Der FURminator ist ein sehr praktisches und vor allem effektives Werkzeug für die gründliche Auskämmung der Unterwolle. Ich besitze alle Modelle. Die Investition hat sich schnell amortisiert, da die Tiere während der Behandlung keinerlei Beschwerden haben. Während des Fellwechsels habe ich meine Huskys buchstäblich so lange gekämmt, bis sie komplett kahl waren. Die Besitzer riefen später an und bedankten sich. Sie sagten, ihre Tiere seien nun viel hitzebeständiger.“

Igor, Hundefriseur und Stylist:

„Ich benutze den originalen Furminator seit über sieben Jahren und kann mit voller Überzeugung sagen, dass es kein besseres Gerät gibt, um die Unterwolle schmerzfrei auszukämmen. Ich habe fast jedes Modell gekauft, sodass ich nicht nur Rücken und Bauch meines Hundes, sondern auch seine Pfoten, Rute und Kopf pflegen kann. Selbst bei intensiver Nutzung nutzen sich die Klingen kaum ab. Er liegt gut in der Hand (ich trage Handschuhe, daher sind mir andere Bürsten mit glatten Griffen oft abgerutscht). Wenn mich Tierbesitzer nach einer Empfehlung für die Fellpflege zu Hause fragen, empfehle ich ausschließlich den originalen Furminator. Selbst Anfänger kommen damit gut zurecht!“

Diana, 35 Jahre alt:

Nachdem ich zahlreiche positive Rezensionen gelesen hatte, beschloss ich, diese recht teure Anschaffung zu wagen. Zugegeben, der Preis ist hoch (ich habe einen großen Schäferhund, daher musste ich die größte Bürste für fast 2.000 Rubel kaufen). Aber jetzt sieht meine Liebling gepflegt aus. Ich glaube sogar, dass ihr im Sommer nicht mehr so ​​heiß wird. Das Bürsten selbst ist gar nicht so schwierig: Man fährt einfach mit den Zinken vom Widerrist bis zum Schwanz und lässt die ausgerissenen Haare dabei immer wieder ab, da gibt es dafür einen speziellen Knopf am Gerät. Mein Hund liegt während des Bürstens ganz ruhig da, während ich vorher immer meinen Mann oder Sohn um Hilfe bitten musste. Insgesamt habe ich außer dem hohen Preis keine Nachteile festgestellt. Ich kann sie jedem nur empfehlen!

Valentina, 40 Jahre alt:

„Ich wollte sparen und habe mir ein billiges chinesisches Plagiat bestellt (es sah auf dem Bild genauso aus wie das amerikanische Original). Die Klingen waren schon nach dreimaliger Benutzung stumpf, und dann brach der Griff komplett. Ich habe einen Golden Retriever, der in meiner Wohnung lebt, daher fliegen die Haare nur so durch die Luft. Nachdem ich mir den originalen Furminator gekauft hatte, war das Problem gelöst. Ich bürste meinen Hund zwei- bis dreimal pro Woche. Das Gerät selbst funktioniert seit einem Jahr einwandfrei. Mir scheint, dass selbst während des Fellwechsels praktisch keine Haare in der Wohnung waren. Also zögern Sie nicht und kaufen Sie sich gleich die Originalbürste!“

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