Bis zu welchem Alter gilt ein Hund als Welpe?
Es gibt keine eindeutigen Altersgrenzen, ab wann ein Hund als Welpe gilt. Das hängt alles von der Rasse sowie von einer Reihe anderer Faktoren ab: Genetik, Lebensbedingungen, AusbildungErnährung usw. Im Durchschnitt findet das größte körperliche Wachstum und die größte psychische Entwicklung eines Tieres im ersten Lebensjahr statt.

Inhalt
Stadien der Welpenentwicklung
Es ist üblich, mehrere Hauptstadien der Hundeentwicklung zu unterscheiden.
Saugen
Diese Phase beginnt mit der Geburt und endet, wenn die Mutter ihre Welpen entwöhnt. Um den 14. Tag herum entwickeln sich die Sinne der Welpen – sie lernen, sich auf allen Vieren fortzubewegen, erkunden ihre Umgebung, versuchen mit ihren Geschwistern zu spielen und sammeln weitere Erfahrungen der „Kommunikation“ mit der Realität.
Nach den ersten zwei Wochen der Eingewöhnung an das Leben außerhalb des Mutterleibs beginnen Welpen, sich zu sozialisieren. Je mehr sie Hunden ähneln, desto deutlicher treten ihre natürlichen Instinkte hervor. Beim Spielen setzen sie ihre Zähne aktiv ein und entwickeln ein Verständnis für Beißkraft und damit auch für die Grenzen des Erlaubten. Im Kampf um die beste Zitze, die sich im Leistenbereich der säugenden Mutter befindet, zeigen sich Führungsqualitäten.

Welpen
Von anderthalb bis sechs Monaten. In dieser Zeit findet ein aktives Wachstum der Röhrenknochen, Zähne, Muskeln und des Brustbeins statt. Bei artgerechter Pflege und Ernährung wächst das Tier am Widerrist und verdoppelt etwa sein Körpergewicht.
Auch die Persönlichkeit des Hundes verändert sich. Die emotionale Bindung zur Mutter löst sich vollständig, und er entwickelt mehr Unabhängigkeit und Selbstvertrauen. Es ist wichtig, früh mit dem Training zu beginnen, da er sonst überheblich werden und versuchen könnte, im Haus seine eigenen Regeln aufzustellen.

Jungtiere
Im Alter von 6 bis 12 Monaten beginnen hormonelle Veränderungen, Wachstum und Gewichtszunahme verlangsamen sich merklich. Bei Rüden steigt der Testosteronspiegel, und Hündinnen erleben ihre erste Läufigkeit. Ihr Verhalten gegenüber anderen Hunden ändert sich, und der sogenannte Fluchtinstinkt entwickelt sich.
Einerseits gibt es den natürlichen Trieb und die Suche nach einem Partner, andererseits die Pflicht, dem Besitzer zu gehorchen. Diese Phase ist vergleichbar mit der menschlichen Pubertät – etwa im Alter von 13 bis 15 Jahren. Daher kann das Verhalten unangemessen werden: Der Hund kann nervös sein, nicht auf Kommandos reagieren, ängstlich sein und andere, zuvor ungewohnte Reaktionen zeigen.

Reifung
Im Alter von ein bis drei Jahren sind Aussehen und Charakter des Hundes vollständig ausgebildet. Er ist kein Welpe mehr und hat eine klare Position im Rudel (unter anderen Hunden) und zu Hause. Die Führungsrolle in Frage zu stellen oder, im Gegenteil, das Temperament des Tieres zu verändern, ist praktisch unmöglich.

Entwicklungsunterschiede zwischen den Rassen
Je nach Hunderasse lässt sich die ungefähre Geschlechtsreife abschätzen. Welpen großer Rassen wachsen und reifen deutlich langsamer als kleinere Hunde. Yorkshire Terrier, Pekinesen, Chihuahuas und Dackel erreichen beispielsweise die Geschlechtsreife zwischen sieben und neun Monaten. Möpse können bereits mit sechs Monaten aufhören zu wachsen, nehmen dann aber aktiv an Gewicht zu und werden breiter. Rottweiler benötigen etwa zwei Jahre, um ausgewachsen zu sein, und Deutsche Schäferhunde, obwohl sie ihr aktives Wachstum gegen Ende des ersten Lebensjahres abschließen, sind erst mit zwei Jahren vollständig ausgewachsen.
Wenn wir korrelieren menschliches und HundealterDann beträgt das Verhältnis ungefähr 1:7. Kynologen haben folgendes Muster abgeleitet:
- Ein sechs Monate alter Welpe ist wie ein zehnjähriges Kind;
- Hund 1 Jahr alt – Teenager 14-15 Jahre alt;
- 3 Jahre - junger Mann im Alter von 28-30 Jahren;
- 10 Jahre alt – „Anfänger“-Rentner;
- Ein 21-Jähriger ist wie ein hundertjähriger Mann.
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