Bis zu welchem Alter wachsen Hunde?
Wenn ein Welpe nach Hause kommt, fragen sich viele Besitzer, welche Größe und welches Gewicht er erreichen wird. Manche interessieren sich auch dafür, in welchem Alter Hunde ausgewachsen sind – also wann ihre Wachstumsphase endet und die Muskelmasse vollständig entwickelt ist. Für die meisten Rassen gibt es einige Richtwerte, die helfen, diese Fragen zu beantworten.
Inhalt
Die Notwendigkeit der Parametersteuerung
Die Überwachung von Wachstum und Gewicht Ihres vierbeinigen Haustiers ist nicht notwendig, wenn Sie es von einem seriösen Züchter erwerben. Sobald Sie einen Welpen einer bestimmten Rasse haben, können Sie anhand der Elterntiere einen Eindruck vom späteren Erwachsenen gewinnen und sich in der Fachliteratur über die Wachstumsphasen informieren.

Antworten auf Fragen zur Welpenentwicklung sind besonders wichtig für Besitzer von Tieren, die aus der Wildnis aufgenommen oder gar auf der Straße gefunden wurden. Es ist jedoch recht schwierig, die Wachstumsdauer von Mischlingen genau zu bestimmen, geschweige denn ihr Aussehen in einigen Monaten oder Jahren vorherzusagen. Diese Antworten sind aber genauso wichtig für Besitzer, die feststellen, dass das Wachstum ihres Tieres nicht ihren Erwartungen entspricht.
Um die Entwicklung eines Welpen und später eines Junghundes zu überwachen, empfiehlt es sich, ihn regelmäßig mit einer Standardwaage zu wiegen und mit einem Maßband zu messen. Bis zum Alter von zwei Monaten sollten die Messungen alle fünf Tage, bis zum sechsten Monat alle zehn Tage und anschließend monatlich durchgeführt werden. Gemessen werden die Widerristhöhe, der Umfang des Fesselgelenks und der Brustumfang. Auch die Ellbogenhöhe kann gemessen werden.
Wachstumsstadien des Welpen
Die Entwicklung eines Hundes in der ersten Lebensphase folgt bestimmten Mustern, die unabhängig von seiner Rasse sind. Der Beginn des Wachstums wird üblicherweise mit der Embryonalphase im Mutterleib gleichgesetzt. Während dieser Zeit entwickelt sich der Körper des Tieres. Daher empfiehlt es sich, Welpen nur von verantwortungsvollen Züchtern zu erwerben, die deren Gesundheit überwachen. schwangere FrauenDie
Die zweite Phase umfasst die Zeit von der Geburt bis zum 1,5. Lebensmonat. Diese sogenannte Vorsäugezeit verläuft bei allen Rassen gleich und dauert bis zu sechs Monate. In dieser Zeit brechen die bleibenden Zähne des Hundes durch, seine Widerristhöhe verdoppelt sich annähernd und sein Gewicht verdreifacht sich. Auch die Ohren der Welpen wachsen bis zu sechs Monate lang und nehmen schließlich die Form eines erwachsenen Hundes an.

Wachstum junger Tiere
Zwischen sechs und zwölf Monaten gilt ein Hund nicht mehr als Welpe, sondern als Junghund. Er wächst weiter, wenn auch nicht immer bis zu seinem Lebensende. Die meisten kleinen Rassen sind mit acht oder neun Monaten ausgewachsen, während große Hunde bis zu einem Jahr wachsen. Auch bei mittelgroßen Rassen (Spaniel, Bulldogge, Basset Hound, Husky und Chow-Chow) lässt sich das Wachstumsende leicht bestimmen. Sie wachsen in der Regel mit neun oder zehn Monaten nicht mehr.
In diesen sechs Monaten entwickelt sich das Brustbein bei allen Rassen am deutlichsten. Das Wachstum ist jedoch nicht mehr so intensiv wie im vorherigen Stadium. Dennoch verändert sich das Äußere merklich – mit einem Jahr sieht das Tier fast genauso aus wie im restlichen Leben.
Entwicklung eines jungen Hundes
Die nächste Phase, in der ein Haustier als Junghund bezeichnet werden kann, dauert bei den meisten Rassen bis zum 16. Lebensmonat. Bei kleinen Rassen endet sie früher, vor dem ersten Lebensjahr. Diese Periode kann entweder durch eine rasche Gewichts- oder Größenzunahme oder durch einen vollständigen Entwicklungsstillstand gekennzeichnet sein. Vieles hängt von folgenden Faktoren ab:
- aus gesundheitlicher Sicht in den frühen Stadien - aktive Welpen wachsen schneller und können früher geschlechtsreif werden als ihre Geschwister aus demselben Wurf;
- die Qualität der Hundeernährung - eine verantwortungsvolle Einstellung zur Ernährung des Haustieres ermöglicht es ihm, länger zu wachsen und größer zu werden - wenn auch nicht wesentlich;
- Das hängt vom Geschlecht des Tieres ab. Weibchen sind im Allgemeinen kleiner und leichter.

Als letzte Entwicklungsphase gilt der Zeitraum zwischen dem ersten und zweiten oder dritten Lebensjahr. In dieser Zeit haben kleine Haustiere ihr Wachstum längst abgeschlossen, während größere Hunde beginnen können, Muskelmasse aufzubauen. Die Antwort auf die Frage, wie lange es dauert, bis ein Hund ausgewachsen ist, hängt also von der Rasse ab. Je kleiner der Hund, desto früher erreicht er die Geschlechtsreife. Aber selbst Vertreter der größten Rassen – zum Beispiel Neufundland oder Bernhardiner – kann mit drei Jahren als Erwachsener gelten.
Bestimmte Rassen
Bei genauerer Betrachtung des Alters, in dem kleine Hunderassen ausgewachsen sind, sind folgende Fakten zu beachten:
- Chihuahuas und Yorkshire Terrier sind mit 8 Monaten ausgewachsen, danach findet nur noch eine Gewichtszunahme statt;
- Toy Terrier können sogar noch schneller ausgewachsen sein – mit sechs Monaten. Ab diesem Zeitpunkt verändern sich weder ihre Größe noch ihr Gewicht;
- Möpse variieren in ihrer Größe – manche Junghunde dieser Rasse hören mit 6-7 Monaten auf zu wachsen, während andere bis zum Alter von neun Jahren weiterwachsen;
- Das Wachstum einer weiblichen Pekingese endet mit 8–9 Monaten, das eines Männchens mit einem Jahr;
- Dackel wachsen bis zum Alter von acht Monaten in die Länge, danach nehmen sie nur noch an Breite zu.

Große, muskulöse Hunde wie Rottweiler erreichen ihre endgültige Größe mit etwa 12 Monaten, und ihre Muskulatur kann bis zum Alter von 2 Jahren weiterwachsen. Deutsche Schäferhunde, Bernhardiner und Labrador Retriever wachsen bis zum ersten Lebensjahr schneller und danach in den letzten Jahren kaum noch. Sie gelten mit 2,5 bis 3 Jahren als ausgewachsen.
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