Wildkatzen: Rassen mit Fotos und Namen
Der menschliche Wunsch, Stärke und Macht zu demonstrieren, hat sich auch in der Domestizierung von Wildtieren ausgedrückt. Während die Domestizierung von Raubtieren wie Geparden und Tigern von Natur aus sinnlos und sogar gefährlich ist, hat sich die „Überlisteung“ der Natur mithilfe der Genetik als durchaus möglich erwiesen. Betrachten wir dies am Beispiel der Katzenzucht. Hier sind die Namen und Fotos von Rassen, die aus wissenschaftlichen Experimenten hervorgegangen sind. Und man muss sagen, sie sind durchaus interessant und erfolgreich.
Inhalt
Savanne
Eine der wildesten und exotischsten Katzenrassen, in der das Blut der temperamentvollen und freiheitsliebenden afrikanischen Katze fließt. ServalAls offizielles Datum für das Erscheinen der Norm gilt das Jahr 1986, ihre offizielle Anerkennung jedoch erst später. Savanne Die Rasse wurde erst 2001 offiziell anerkannt. Dank ihres markanten Fells und ihrer edlen Haltung besticht die Katze durch ihr imposantes und elegantes Aussehen. Sie ist energiegeladen, listig, agil und bemerkenswert intelligent. Sie besitzt ein unglaubliches Sprungvermögen und ihr Verhalten ähnelt dem ihres entfernten Verwandten, des Geparden. Ausgewachsene Tiere können bis zu 14 kg wiegen. Ihre Intelligenz erinnert eher an die eines Hundes als an die einer Katze. Sie läuft gut an der Leine, schwimmt gern und ist relativ leicht zu erziehen.

Safari
Eine seltene Rasse, die in den 1970er Jahren in Amerika entstand. Sie ist das Ergebnis der Kreuzung einer Geoffroy-Wildkatze mit einer Hauskatze. Die Tiere besitzen eine kräftige Muskulatur und einen großen Körperbau. Ausgewachsen erreichen sie ein Gewicht von bis zu 13 kg. Ihr Fell ist kurz, weich und dicht.
Traditionell haben sie ein goldbraun geflecktes, gestromtes Fell, doch man findet gelegentlich auch Tiere mit silbrigem Schimmer. Safarikatzen sind temperamentvoll und spielen unermüdlich. Wie alle Wildtiere sind sie ausgezeichnete Jäger und nutzen jede Gelegenheit, ihre Fähigkeiten an Vögeln, Nagetieren und anderen kleinen Beutetieren zu trainieren. Trotz ihrer Unabhängigkeit bauen sie schnell eine enge Bindung zu ihren Besitzern auf und sind sehr kinderlieb.

Serengeti
Afrikanische Anmut und Schönheit – so lässt sich diese große Wildkatze beschreiben. Der Name der Rasse bedeutet übersetzt „endloses Tal“ und trifft damit den Kern des Charakters des Tieres: Eigenwilligkeit, Stolz und natürliche Originalität. Interessanterweise Serengeti Es sollte dem Serval ähneln, aber in der Praxis waren seine „Vorfahren“ Bengalen, Abessinisch und die Orientalisch Kurzhaar. Diese Rasse entstand in den 1990er-Jahren und ist derzeit die seltenste der Welt. Es gibt nur wenige Hundert Exemplare, und die Zahl der offiziellen Züchter liegt unter zehn. Diese Katze ist sehr anmutig, neugierig und besitzt ausgeprägte Führungsqualitäten. Furchtlos und dennoch unglaublich gesprächig, folgt sie ihrem Besitzer buchstäblich auf Schritt und Tritt.

sibirisch
Die Rasse verdankt ihr heutiges Aussehen sowohl der Zucht als auch der natürlichen Evolution, die die Katze in ihrer natürlichen Umgebung veränderte. Sie fühlt sich sowohl in freier Wildbahn als auch als Hauskatze gleichermaßen wohl. Der erste Rassestandard wurde 1988 veröffentlicht. Zu den charakteristischen Merkmalen dieser Katze gehören ein großer, wohlproportionierter Körper mit kräftigen Pfoten sowie ein langes, drahtiges, dichtes Fell mit wasserabweisender Beschichtung. Das Baden eines so flauschigen Fellknäuels ist recht aufwendig. Die Fellfarbe der Sibirischen Katze kann stark variieren: von Silber-Asch über Pfirsich bis Rot mit lohfarbenen Abzeichen. In Russland werden viele verschiedene Farbbezeichnungen verwendet, von denen man leicht Fotos im Internet findet. Diese Katzen sind sehr anhänglich, freundlich und intelligent. Sie lieben es, frei herumzustreifen und jagen mit Begeisterung Vögel und Mäuse.

Chausie
Die Chausie, eine der teuersten Katzenrassen der Welt, wurde erst 2003 offiziell anerkannt. Sie gilt als Hybrid, entstanden aus der Kreuzung von Bengalkatzen, Savannah-Katzen, Abessiniern und Hauskatzen. Das Ergebnis ist ein Tier mit einem domestizierten Wesen, aber einem wilden Temperament. Die Zucht ist extrem schwierig, und in der ehemaligen Sowjetunion ist sie praktisch unbekannt. Viele Merkmale der Chausie hat sie von ihren Vorfahren geerbt: lange, kräftige Beine, eine stolze und anmutige Haltung, hohe Wangenknochen und große Ohren, die selbst feinste Geräusche wahrnehmen. Diese Katzen sind aktiv und neugierig, lieben Höhen und verbringen Stunden damit, auf Schränken und Sofalehnen herumzuspringen. Sie vertragen Einsamkeit schlecht und vermissen alle Familienmitglieder.

Chito
Eine wahre Tarzan-Katze, die von ihren Nachkommen einen mutigen Charakter und eine sanfte Häuptigkeit geerbt hat. Die Rasse entstand durch die Kreuzung einer Bengalkatze mit OcicatDie Ähnlichkeit mit Geparden ist kein Zufall, obwohl viele Generationen sie von ihren wilden Verwandten trennen. Trotz ihrer Furchtlosigkeit leben diese Katzen in freier Wildbahn nicht allein, obwohl sie sehr eigensinnig und energiegeladen sind. Cheetos sind intelligent, ihren Besitzern treu ergeben, genießen Streicheleinheiten und sind für ihren beneidenswerten Gehorsam bekannt. Ein besonderes Merkmal dieser Rasse ist, dass Kater sich liebevoll um ihre Jungen kümmern – ein seltenes Phänomen in der Katzenwelt.

Pixie-bob
Die Rasse wurde 1995 registriert, obwohl Testverpaarungen schon lange vor der offiziellen Anerkennung durch die TICA durchgeführt wurden. Der Name der Katze bedeutet übersetzt „kurzschwänziger Elf“. Neben dem kurzen Schwanz verleihen ihr die verspielten Ohrbüschel ihr ein unverwechselbares Aussehen. ähnelt einem wilden LuchsDie hängenden Augenbrauen lassen ihr Gesicht etwas mürrisch und düster wirken, obwohl die Katze in Wirklichkeit ein fröhliches, freundliches und neugieriges Wesen hat. Sie ist sehr taktvoll und selbstsicher, gewöhnt sich schnell an die Leine und liebt Gespräche und ausgelassenes Spielen. Trotz ihrer aufgeschlossenen Art ist die Pixie-Bob Fremden gegenüber misstrauisch, was jedoch eher auf Eifersucht auf ihr Frauchen als auf Misstrauen oder Argwohn zurückzuführen ist.

Bombay
Beim Anblick dieser Katze denkt man unwillkürlich an einen zahmen Zwergpanther. Die Zucht begann bereits 1956 in den USA, und erst nach 20 Jahren sorgfältiger Zuchtversuche erreichte sie ihren lang ersehnten Standard. Aus der Kreuzung einer Burma- und einer Amerikanischen Kurzhaarkatze entstand die wunderschöne Bombay-Katze – tiefschwarz, mit orangefarbenen Augen und einer unglaublich anmutigen Haltung. Ihr Fell ist so glatt und glänzend, als wäre es mit einem speziellen Wachs behandelt. Tiere dieser Rasse sind sehr anhänglich, gesellig und aktiv. Sie besitzen zudem ein hohes Selbstbewusstsein und dulden keine übermäßige Freiheit, insbesondere nicht von Kindern.

Bengalen
Die Bengalkatze entstand aus der Kreuzung einer Asiatischen Leopardkatze mit einer kurzhaarigen Hauskatze. Die Vorfahren dieser Rasse leben weiterhin in freier Wildbahn, während ihre Nachkommen erfolgreich domestiziert wurden und sich dabei wohl nur ihre ungewöhnliche Fellzeichnung und ihren geschmeidigen, kräftigen Körperbau bewahrt haben. Das Fell der Bengalkatze ist wahrhaft bewundernswert – glatt, glänzend, dicht und mit einem unverwechselbaren Muster aus goldorangefarbenen bis braunen Abzeichen. Diese Miniatur-Leopardkatze ist von Natur aus tolerant und verträgt sich sogar mit Hunden. Aufgrund ihrer Gene klettert sie gern auf Bäume, hat keine Angst vor Wasser und ist für ihre schnellen Reflexe bekannt.

Canaani
Diese Rasse stammt aus Israel. Sie entstand aus der Kreuzung von Bengal-, Abessinier- und Ocicat-Katzen sowie Libyscher Wildkatze und Mischlingskatzen. Das Ergebnis dieser Mischung ist eine Katze mit einem sehr interessanten Charakter und Aussehen. Die Fellfarbe kann von Apricot bis Schokoladenbraun variieren, doch einige Merkmale bleiben konstant: drei Ringe an der Schwanzspitze, schwarze Pfotenabdrücke und eine Halskrause. Die Stirn ziert stets ein deutlich sichtbares, M-förmiges Muster. Trotz ihrer Freundlichkeit, Verspieltheit und Zuneigung ist diese Katze recht eigensinnig und selbstbewusst. Sie sitzt nicht gern lange auf dem Schoß, ist sehr aktiv und mag es gar nicht, allein zu sein. Sie lernt schnell die Hausregeln und bindet sich eng an ihren Besitzer.

Neben den bereits erwähnten Namen und Fotos von Wildkatzen gibt es eine Reihe weiterer Rassen, die derzeit als experimentell gelten. Es ist durchaus möglich, dass diese Liste in naher Zukunft um neue und faszinierende Katzenarten erweitert wird, die in vielen Familien weltweit als Haustiere gehalten werden.
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