Burmilla: männliche und weibliche Katzen

Eine völlig zufällige Paarung einer Burma- und einer Perser-Chinchilla brachte der Welt eine atemberaubende neue Rasse hervor – BurmillaDiese Katzen verkörpern den berühmten burmesischen Charakter und bestechen durch ihr atemberaubendes Aussehen. ChinchillasIntelligent, liebevoll und menschenorientiert – sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich und werden von Tag zu Tag beliebter.

Entstehungsgeschichte der Rasse

Bereits 1980 bemerkten australische Züchter etwas sehr Interessantes – durch die Kreuzung persisch UndBurmesische Rasse Es werden wunderschöne, silberfarbene Kurz- und Langhaarkätzchen gezüchtet. Seitdem hat sich eine der Zuchtstätten ernsthaft der Zucht der neuen Rasse gewidmet, und nach mehrjähriger Arbeit ist die Burmilla (Englisch. Burmilla) wurde auf der Ausstellung in Sydney präsentiert.

Das wunderschöne Aussehen der Katze mit ihrem unglaublich weichen Fell faszinierte alle Anwesenden auf der Ausstellung. Organisationen weigerten sich jedoch hartnäckig, die neu entwickelte Rasse anzuerkennen. Es bedurfte erheblicher Anstrengungen, um ihre Argumente zu beweisen und internationale Anerkennung zu erlangen, und erst 1999 erreichten die Züchter ihr Ziel.

FiFe erkannte den Burmilla-Standard 1994 an, doch viele andere Katzenverbände weigern sich weiterhin, die Rasse, insbesondere langhaarige Exemplare, anzuerkennen. Die Burmilla nimmt aktiv an internationalen Ausstellungen teil und hat weltweit Preise gewonnen. In Amerika und Europa ist diese Rasse noch nicht weit verbreitet.

Videorezension der Burmilla-Katzenrasse:

Beschreibung der Rasse

Die Burmilla hat ein bezauberndes Aussehen. Ihr Körperbau ist wohlproportioniert und mittelgroß. Im Profil fallen sofort ihre stolze Haltung und die gerundete Brust ins Auge. Nachfolgend eine detaillierte Beschreibung der Rasse:

Kopf und Schnauze

Der Kopf der Burmilla ist wohlgeformt und hat schöne, weiche Gesichtszüge an einer relativ breiten Schnauze. Die Gesamtform ist harmonisch und keilförmig. Der Schädel weist einige charakteristische Merkmale auf: Er ist im Bereich der Augenbrauen breit und verjüngt sich zum Kiefer hin. Die Ohren sind mittelgroß, leicht nach vorn geneigt und relativ weit auseinanderstehend (ein Merkmal, das von der Burmakatze übernommen wurde).

Wunderschöne, weit auseinanderstehende, große Augen, die in allen Bernstein- oder Grüntönen schimmern können. Jede andere Augenfarbe ist für die Burilla-Rasse untypisch und gilt als Beimischung.

Ein besonderes Merkmal sind die schwarzen Ränder um die Augen. Sie sehen aus, als wären sie absichtlich gleichmäßig und sauber mit Eyeliner nachgezogen worden.Rahmen

Der Rücken der Burmilla ist gerade, ihre Vorderbeine sind etwas kürzer als ihre Hinterbeine, und ihre Ballen sind abgerundet. Sie sind schlank und muskulös. Sie hat einen schönen, langen Schwanz, der sich zum Ende hin verjüngt und abrundet.

Wolle

Der Stolz der Burilla-Katze liegt in der Qualität ihres Fells. Es ist federleicht, weich und seidig. Die Rasse gibt es in zwei Varianten: kurzhaarig und langhaarig.

  • Kurzhaarige Katzen haben kurzes, seidiges und glattes Fell. Die Unterwolle ist weder lang noch zu dicht, wodurch das Deckhaar etwas angehoben wirkt.
  • Langhaarige Katzen haben ebenfalls ein feines und weiches Fell, das typischerweise mittellang ist. Das längere Haar am Hals bildet eine Halskrause. Auch der Schwanz ist besonders lang behaart und ähnelt einer prächtigen Schleppe.

Farben

Die Grundfarbe wirkt hell mit ihrem charakteristischen „Sprühnebel“ an den Spitzen oder etwas darunter.

  • Wenn 1/8 der Haare gefärbt ist, hat sie eine Chinchillafarbe;
  • Bei einem Anteil von 1/6 wird die Farbe schattiert;
  • Und wenn 7/8 der Haarlänge gefärbt sind, ergibt sich ein rauchiger Farbton.

Die Farbe der Burmilla ist nie einfarbig: entweder chinchillafarben oder schattiert.

Die Farbe der abgedunkelten Bereiche kann sein:

  • Schwarz,
  • braun,
  • Creme,
  • Blau
  • lila.

Die beliebtesten Farben für die Burmilla-Rasse sind Silber und Goldchinchilla.

Charakter

Die Burmilla ist ideal für jede Familie, auch für solche mit kleinen Kindern. Sie ist energiegeladen und gesellig, hochintelligent, anhänglich und absolut nicht aggressiv. Wenn alle zu Hause sind, fordert sie Aufmerksamkeit, aber wenn sie allein ist, findet sie immer etwas, womit sie sich beschäftigen kann. Sie ist neugierig auf Gäste und Fremde und lässt sich streicheln, ist aber nicht übermäßig anhänglich.

Junge Kätzchen sind sehr aktiv, toben gern herum und spielen mit Bällen und anderem Spielzeug. Ausgewachsene Katzen hingegen sind unabhängig, ausgeglichen und ruhig.

Rezensionen zur Rasse

Neben ihrem bezaubernden Aussehen zeichnen sich Burmilla-Katzen auch durch ein freundliches und sanftes Wesen aus. Sie sind absolut friedfertig und anspruchslos. Im Folgenden haben wir die interessantesten Erfahrungsberichte von Burmilla-Katzenbesitzern zusammengestellt:

Burmilla-Rezension

Kommentar eines Burmilla-Züchters zur Kreuzung

Ein Erfahrungsbericht eines Burmilla-BesitzersEine Rezension einer Burmilla-Katze von einem Katzenbesitzer

Wenn eine Katze die Möglichkeit hat, ins Freie zu gehen, wird sie diese ganz sicher nutzen und sich vielleicht sogar als clevere Jägerin erweisen.

Rezension einer Burmilla-Katze

Die Burmilla fühlt sich in jeder Familie wohl, solange sie respektiert, geschätzt und gut gepflegt wird.

Wartung und Pflege

Burmillas passen sich problemlos an alle Lebensbedingungen an. Sie fühlen sich in Wohnungen wohl, besonders wenn sie viel Spielzeug oder eine Spielanlage haben. Burmillas lieben Spaziergänge im Freien. Daher eignet sich die Rasse auch für Menschen mit einem Haus und Garten.

Zusammenleben mit anderen Tieren

Eine Burmilla-Familie hat normalerweise keine Probleme damit, neue tierische Freunde zu akzeptieren. Wenn ein Nachbar zu lästig wird, zieht die schöne Katze einfach weiter. Sie zeigt zwar Interesse an kleineren Tieren, aber da sie diese als Familienmitglieder betrachtet, wird sie sie wahrscheinlich nicht berühren. Bekommt eine Burmilla jedoch nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient, kann Eifersucht entstehen.

Burmillas benötigen im Allgemeinen keine aufwendige Fellpflege, insbesondere kurzhaarige Katzen. Häufiges Baden ist nicht empfehlenswert, drei- bis viermaliges Bürsten pro Monat genügt. Langhaarige Katzen sind etwas anspruchsvoller. Da ihr Fell recht lang ist, benötigt es regelmäßige Pflege. Es wird empfohlen, das Fell jeden zweiten Tag und während des Fellwechsels sogar zweimal täglich – morgens und abends – zu bürsten, um Verfilzungen vorzubeugen. Da ihr Fell dünn und empfindlich ist, sollten Besitzer dieser außergewöhnlichen Rasse eine weiche Bürste und einen sanften Kamm verwenden.

Achten Sie auch auf die Krallen Ihrer Katze und schneiden Sie sie monatlich. Besorgen Sie ihr unbedingt einen Kratzbaum, denn früher oder später wird sich dieser Instinkt zeigen, und Ihre Möbel werden dann Angriffen ausgesetzt sein.

Eine weitere Pflegeregel betrifft die Augen. Die Augen der Burmilla sind sehr schön, weit auseinanderliegend, groß, mit einem orientalischen Ausdruck und einer geheimnisvollen grünen Farbe. Achten Sie darauf, dass ihr Aussehen nicht durch Ausfluss beeinträchtigt wird. Reinigen Sie die Augen mit in Kochsalzlösung oder einem schwachen Spitzwegerich-Sud getränkten Wattestäbchen. Eine 3%ige Borsäurelösung wird ebenfalls empfohlen.

Diät

Burmilla-Besitzer sollten die Ernährung ihrer Katze sorgfältig im Auge behalten und darauf achten, dass ihr Gewicht 5 kg nicht übersteigt. So haben Sie lange Freude an einer gesunden, ruhigen und glücklichen Katze. Die Fütterung kann sowohl natürlich als auch industriell hergestellt sein. Burmillas neigen zu Übergewicht, insbesondere kastrierte Tiere. Dies erhöht das Risiko für zahlreiche Gesundheitsprobleme, darunter Stoffwechselstörungen, Herzerkrankungen, Lebererkrankungen und Magen-Darm-Probleme.

Vitaminpräparate sind heute in Fachgeschäften erhältlich. Burmilla-Katzen benötigen insbesondere die Vitamine A, B, C, D und E. Ein Mangel an diesen Vitaminen kann zu Hypovitaminose führen. AvitaminoseDie

Krankheiten und Lebenserwartung

Burmillas sind athletische Katzen, die bis ins hohe Alter aktiv bleiben. Ihr Genpool ist insgesamt sehr gesund. Die einzigen Merkmale, die sie von Perserkatzen geerbt haben, sind eine Veranlagung zu Nierenerkrankungen und Kardiomyopathie, die jedoch nicht in allen Linien vorkommen.

Am häufigsten werden Krankheiten registriert, die mit mangelhafter Ernährung, unzureichender Haltung und fehlenden tierärztlichen Maßnahmen zusammenhängen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 13-15 Jahre.

Auswahl eines Kätzchens und Preis

Burmillas sind sehr schwer zu züchten. Züchter müssen ständig darauf achten, die Abstammungslinie zu erhalten und den charakteristischen Charakter der Rasse zu bewahren, weshalb sie recht teuer sind. Nur wenige Züchter betreiben diese Rasse, dennoch hat sie sich bei Liebhabern großer Beliebtheit erfreut.

Der Durchschnittspreis für ein Burmilla-Kätzchen der Liebhaberklasse liegt bei etwa 30.000 Rubel. Die Preise können je nach Farbe, Abstammung und Standort der Zuchtstätte variieren.

Preis eines Burmilla-Kätzchens

Der Preis einer Katze kann je nach den Wünschen des Käufers variieren. Burmillas in Showqualität sind teurer als Zuchtkatzen, die für die weitere Zucht benötigt werden, während kastrierte Katzen für Hobbyzüchter relativ erschwinglich sind. Rassekätzchen mit Stammbaum kosten ab 300 US-Dollar.

Der Preis für langhaarige und kurzhaarige Burmillas ist ungefähr gleich.

Preis einer Burmilla

Fotos

Fotos von Burmilla-Katzen:

Burmilla-Langhaarkatze

Foto einer Burmilla-Katze

Burmilla-Katze

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