Belle und Sebastian: Welche Hunderasse sind sie?

Hunde sind im Kino sehr beliebt, und ihre Charaktere werden oft zu Publikumslieblingen. Das liegt an der besonderen emotionalen Atmosphäre solcher Filme, die durch die Intelligenz, Freundlichkeit und Treue der Tiere entsteht. In „Belle und Sebastian“ verkörpert die Hunderasse – der Pyrenäenberghund – diese Eigenschaften in vollem Umfang. Diese nachdenklichen und vorausschauenden Hunde sind in der Lage, Situationen einzuschätzen und entsprechend zu handeln, wie der Film zeigt.

Geschichte des Films

„Belle und Sebastian“ ist ein wunderschöner, herzerwärmender Film über die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem großen weißen Hund. Er basiert auf der Geschichte des französischen Widerstands gegen die Nazi-Besatzung und schildert das Leben in einem kleinen Dorf an der Schweizer Grenze. Dessen Bewohner helfen Juden, in unbesetztes Gebiet zu gelangen, und bei einer dieser Aktionen gerät das Leben einer ganzen jüdischen Familie in die Hände des Jungen und seines Hundes. Ihre Heimreise in dem Film über den Hund Belle ist symbolisch und spiegelt die Unterstützung der französischen Bevölkerung für die Juden während der Besatzungszeit wider.

Vor dem Hintergrund dieser historischen Ereignisse schildert der Film Sebastians Freundschaft mit der schönen Belle und ihren gemeinsamen, fesselnden Lebensweg. Es gibt keine Bestätigung dafür, dass der Film auf wahren Begebenheiten beruht. Allerdings existierten in den Bergen an der französisch-schweizerischen Grenze tatsächlich Fluchtwege für Juden aus dem von den Nazis besetzten Frankreich in die Schweiz.

Geschichten über Freundschaften zwischen Kindern und großen Berghunden, wie sie im Film „Belle und Sebastian“ dargestellt werden, sind ebenfalls recht häufig. Auch Fälle, in denen Pyrenäenberghunde Menschen in den Bergen gerettet haben, sind wohlbekannt.

Belle und Sebastian

Belle Hunderasse

Große Pyrenäen Mit ihrem schneeweißen, dichten Fell und ihren intelligenten, leicht melancholischen Augen wecken sie viele positive Gefühle. Zudem sind diese Hunde sehr freundlich, was sie noch liebenswerter macht. Pyrenäenberghunde sind in Russland nicht sehr verbreitet, in Europa, Amerika und Japan hingegen recht häufig. Aus diesem Grund erkennen viele Russen die im Film „Belle und Sebastian“ gezeigte Hunderasse nach dem Ansehen des Films nicht, da man sie in ihrem Heimatland auf den Straßen kaum antrifft.

Die Rasse verbreitete sich weltweit in Frankreich, wohin ihre ersten Vertreter mit Nomaden aus Spanien gelangten, die höchstwahrscheinlich aus Asien stammten. Die ersten schriftlichen Belege für die Existenz von Berghunden datieren aus dem frühen 15. Jahrhundert. Diese Dokumente beschreiben den Einsatz dieser Hunde zum Bewachen von Herden auf Weiden.

ein Film über einen Hund, Belle und Sebastian

Pyrenäenberghunde erreichen eine Schulterhöhe von 80 cm und ein Gewicht von 45–55 kg. Trotzdem wirken sie nicht massig, sondern eher kräftig und elegant. Dank ihrer rassetypischen Eigenschaften – Intelligenz, Freundlichkeit und Geduld – sind sie hervorragende Begleithunde. Pyrenäenberghunde tolerieren Kinderstreiche, spielen gern mit ihnen und lassen sich gern huckepack tragen. Daher wird diese Rasse häufig in der psychotherapeutischen Rehabilitation von Kindern eingesetzt.

Diese großen Hunde sind auch anderen Haustieren gegenüber friedlich und verstehen sich sogar gut mit Katzen. Sie sind stets ruhig und niemals aggressiv, aber Fremden gegenüber misstrauisch. Geht man ihnen freundlich entgegen, tauen sie jedoch schnell auf und lassen sich sogar streicheln. Aufgrund ihrer natürlichen Fähigkeiten eignen sich Vertreter dieser Rasse hervorragend als Rettungshunde und Blindenführer. Sie erkennen nur einen Anführer an und akzeptieren niemals eine schwache, ängstliche oder nervöse Person als solche. Gleichzeitig toleriert der Pyrenäenberghund keine grobe Behandlung und lässt sich seinen Charakter nicht „brechen“. Mit der richtigen Erziehung ist dies jedoch völlig unnötig.

Der Film Belle und Sebastian

Berücksichtigt man alle Rassemerkmale und weiß, welcher Hund in „Belle und Sebastian“ mitgespielt hat, kann sich die Wahrnehmung des Geschehens auf der Leinwand völlig verändern. Schließlich bleiben diese riesigen Hunde im Herzen lange Zeit „Welpen“, während sie gleichzeitig bemerkenswerte Intelligenz, hohe Klugheit und schnelle Reaktionen auf Ereignisse zeigen.

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