Avitaminose bei Tieren im Winter
Sicherlich brachte Ihnen der Winter als Kind unbeschreibliche Freude: der Duft von Mandarinen, schneebedeckte Bäume, Schlitten und natürlich die Vorfreude auf die Neujahrsgeschenke. Doch mit den Jahren offenbart der Winter neue, weniger rosige Seiten: rutschige Wege, eiskalte Hände, eingeschneite Autos und die allgegenwärtige Tristesse.
Mangelndes Sonnenlicht kann zu Lethargie und Apathie führen, und ein Mangel an Vitamine Es schwächt unser Immunsystem und macht uns anfällig für verschiedene Viren und Krankheiten. Leiden nur wir unter Vitaminmangel und Winterdepressionen? Es stellt sich heraus, dass auch Haustiere mit denselben Problemen zu kämpfen haben.
Inhalt
Wie äußert sich Vitaminmangel bei Haustieren?
Diese Diagnose können Sie bei Ihrem vierbeinigen Freund stellen, wenn Sie träge Bewegungen, stumpfes Fell, verstärkten Haarausfall oder juckende Haut bemerken.
- Ein Vitamin-A-Mangel kann bei Jungtieren zu Wachstumsverzögerungen, Gewichtsverlust und sogar zu Schäden an der Augenschleimhaut führen.
- Ein Mangel an B-Vitaminen in der Ernährung kann zu Verdauungsproblemen, einem Abfall des Hämoglobinspiegels im Blut, Haarausfall und Krampfanfällen führen.
- Vitamin C ist zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten notwendig.
- Und Vitamin D unterstützt die Muskel-Skelett-Funktionen von Haustieren.
Wie ist das bei Wildtieren?
In freier Wildbahn bezogen die Vorfahren der heutigen Raubtiere alle notwendigen Mineralien und Vitamine selbstständig und vollständig durch den Verzehr ihrer pflanzenfressenden Beutetiere.
Und zu Hause
Da unsere vierbeinigen Familienmitglieder von ihren Besitzern und deren Futterwahl abhängig sind, können sie sich nicht selbst mit den notwendigen Mikronährstoffen versorgen. Daher ist es unerlässlich, zu jeder Jahreszeit auf eine verantwortungsvolle Ernährung zu achten.

Wie erstellt man einen Diätplan?
Man könnte natürlich annehmen, dass natürliche Lebensmittel alle notwendigen Nährstoffe enthalten und dass sie dem Haustier daher auch so verabreicht werden sollten. In Wirklichkeit ist es jedoch, egal wie sehr man sich bemüht, sehr schwierig, optisch eine ausgewogene und vollständige Ernährung für sein Haustier zusammenzustellen.
Eine weitere beliebte Methode unter Tierhaltern ist der Ausgleich von Vitaminmängeln durch die Zugabe bestimmter Nährstoffe zum Trockenfutter. Obwohl dieser Ansatz auf den ersten Blick logisch erscheint, warnen Tierärzte vor diesem übereilten Schritt. Die beiden Fütterungsformen unterscheiden sich physiologisch stark: Das Mischen verschiedener Futtermittel kann bei Ihrer geliebten Katze oder Ihrem treuen Hund zu Magen-, Nieren- und Leberproblemen führen.
Die dritte Möglichkeit besteht darin, Nahrungsergänzungsmittel zu verabreichen, um den Mangel auszugleichen. In der Praxis führt Bitten, Überreden oder Drohen bei Ihrem intelligenten Vierbeiner jedoch selten dazu, dass er seine Vitamine einnimmt.
Schlussfolgerungen
Was kann man tun? Zum Glück für verantwortungsbewusste Tierhalter haben kanadische Spezialisten Futtermittel entwickelt, die den natürlichen Bedürfnissen dieser domestizierten, aber dennoch räuberischen Tiere vollauf gerecht werden. Aus evolutionären Gründen sollte die richtige Ernährung dieser langohrigen Begleiter, wie die ihrer wilden Verwandten, reich an tierischen Proteinen sein, aber keinesfalls ausschließlich darauf beschränkt.
Die Philosophie der biologisch artgerechten Ernährung (BAN) empfiehlt eine Ernährung reich an Beeren, Gemüse, Obst und Heilkräutern. Dieser Ansatz ermöglicht eine möglichst genaue Nachbildung der natürlichen Ernährung in freier Wildbahn und versorgt den Körper mit essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Vor allem aber trägt er zur Aufzucht eines gesunden und glücklichen Tieres bei.
Haben Sie Fragen? Sie können diese dem Tierarzt unseres Webseiten-Teams in den Kommentaren unten stellen. Er wird sie so schnell wie möglich beantworten.
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