Der English Pointer ist eine Hunderasse
Der Pointer ist ein wunderschöner, edler Hund, der die Eigenschaften eines unvergleichlichen Jägers und eines treuen Begleiters vereint. Jeder, der sich auch nur im Entferntesten für Jagdhunde interessiert, hat wahrscheinlich schon von dieser ältesten Jagdhunderasse gehört.

Inhalt
Ursprungsgeschichte
Die Abstammung des Pointers lässt sich seit etwa 100 Jahren zurückverfolgen, und die Rasse selbst ist mindestens ebenso alt. Dies belegen die Aufzeichnungen englischer Jäger, die ähnliche Hunde beschreiben. Es gibt zwar viele Lücken in der Geschichte des Pointers, aber ein gewisses Entwicklungsmuster lässt sich dennoch erkennen. Zunächst wurden Jagdhunde mit kurzhaarigen Vorstehhunden gekreuzt. Um Kopf und Rute zu korrigieren, wurden die Kreuzungen anschließend mit Greyhounds verpaart. Die so entstandenen Hunde wurden mit sogenannten „Droppers“ (einer Kreuzung zwischen Pointer und Greyhound) weiter veredelt. Setter), französische Ehen, BulldoggeIn den 1880er Jahren kreuzten irische Jäger Foxhound-Blut in ihre Hunde ein, um deren Energie zu steigern und ein dichteres Fell zu erzielen. Die Rasse wurde anschließend als reinrassig erhalten.
Der Pointer verdiente sich seinen Namen, der vom englischen „to point“ (vorstehen) stammt. Er war vermutlich die erste Hunderasse, die Wild sicher ansprach. Pointer wurden bei der Jagd nicht zum Apportieren eingesetzt; dafür waren Setter und Spaniels besser geeignet.
Der erste Rasseclub wurde 1891 in London gegründet. Sein Gründer, Joseph Green, definierte 1904 die Position des Vereins klar: den Standard zu schützen und nach dem Prinzip des goldenen Mittelwegs zu arbeiten, wobei die Arbeitseigenschaften der Hunde berücksichtigt und gleichzeitig auf ihr ästhetisches Erscheinungsbild geachtet wird.
Videorezension der Hunderasse English Pointer:
Erscheinungsbild und Standards
Der Pointer ist imposant und anmutig, harmonisch gebaut und geschmeidig, mit gut entwickelter Muskulatur und einer angeborenen Fähigkeit, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Er ist zudem robust und mutig. Der Geschlechtsdimorphismus ist sehr ausgeprägt. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 63–69 cm und ein Gewicht von 25–30 kg, Hündinnen hingegen 61–66 cm und 23–28 kg.
Der Kopf ist klar geformt und von harmonischen Proportionen. Der Stop ist deutlich ausgeprägt. Die Schnauze ist lang und kräftig. Der Nasenrücken ist rechteckig und tief. Der Nasenspiegel ist groß und dunkel, kann bei zitronenweißem Fell jedoch heller sein. Die Lefzen sind dick, fast rechteckig im Schnitt und schön gerundet, liegen eng an und bedecken den Unterkiefer leicht. Die Ohren sind hängend und an den Spitzen leicht zugespitzt. Die Augen sind gerade eingesetzt, dunkel- oder hellbraun, relativ groß und rund. Das Gebiss ist kräftig und vollständig mit korrektem Biss.
Der Hals ist hoch angesetzt. Der Rücken ist kräftig und fällt vom Widerrist zur Kruppe leicht ab. Die Lende ist leicht gewölbt und kräftig. Der Bauch ist mäßig aufgezogen. Die Beine haben kräftige Knochen und eine gut entwickelte Muskulatur. Die Pfoten sind oval mit eng anliegenden Zehen.
Das Fell ist kurz, dicht, gerade und glänzend.
Anzug:
- Monochrom;
- Trikolore;
- Schecken.
Farben:
- Orange und weiß;
- Zitronenweiß;
- Leber;
- Oder in Kombination mit Weiß, Schwarz, Kastanie.

Charakter
Pointer sind ausgeglichene und selbstbewusste, kräftige und mutige Hunde, die dennoch gesellig und freundlich sind. Sie sind sehr diplomatisch und meiden Konflikte. Obwohl ihnen der Schutzinstinkt fehlt, sind sie hoch entwickelte Wachhunde und warnen Gäste stets mit lautem Bellen. Pointer sind sehr sensibel und kommen mit Einsamkeit schlecht zurecht. Längere Trennung von ihrem Besitzer kann zu Depressionen führen.
Zuhause ist der Pointer ein intelligenter, fröhlicher und temperamentvoller Hund, der zu keinerlei Aggression neigt. Er ist sehr reinlich und spielt gern mit Kindern, lässt ihnen viel Freiraum und zeigt dabei bewundernswerte Toleranz. Im Feld erwachen seine verborgenen Instinkte und seine unbändige Energie kommt zum Vorschein. Bei der Jagd ist der Pointer wettbewerbsorientiert und rivalisiert mit anderen Hunden; er ist ein Anführer und ein Sieger, kann aber auch etwas selbstsicher und unabhängig sein.
Sie vertragen sich gut mit anderen Tieren im selben Haus, insbesondere mit Hunden. Katzen könnten nur aufgrund ihrer Unabhängigkeit und ihres Dominanzdrangs Probleme haben. Vögel bleiben natürlich nur Beute für einen geborenen Jäger.

Training und Jagd mit einem Vorstehhund
Der Pointer ist sehr intelligent und lernwillig und lässt sich leicht trainieren, besonders wenn er lernbegierig ist oder Jagderfahrung hat. Das Training sollte abwechslungsreich gestaltet sein, da Monotonie den Hund schnell langweilt.
Das wichtigste Motto bei der Ausbildung und dem Coaching eines Vorstehhundes ist Kontakt und Vertrauen.
Pointer können sich gut konzentrieren, was das Training relativ einfach macht. Der Besitzer muss sanft, konsequent und einfallsreich sein. Der Hund toleriert keine Grausamkeit, Unhöflichkeit oder respektloses Verhalten, da dies seine Psyche negativ beeinflussen kann.
Pointer werden bereits in der Jugend zu Jagdhunden ausgebildet. Ihre Instinkte entwickeln sich früh, sodass schon ein Welpe im Alter von zwei Monaten lernen kann, Spielzeug zu apportieren, dem er sich mit schnellen, pfeilschnellen Bewegungen nähert.
Ein wesentlicher Aspekt der Ausbildung ist die Sozialisierung. Schon im Welpenalter sollte ein Pointer an den Umgang mit anderen Menschen, Hunden und verschiedenen Geräuschen, insbesondere lauten und schrillen, gewöhnt werden. Dies trägt dazu bei, einen selbstbewussten und mutigen Hund heranzuziehen.
Vorstehhund auf der Jagd
Es gilt allgemein als anerkannt, dass Zeiger die führenden unter den andere Polizisten Ein gut ausgebildeter Vorstehhund zeichnet sich durch eine Reihe von Eigenschaften aus. Die Arbeit mit einem solchen Hund ist ein wahres Vergnügen. Die Bewegungen eines Vorstehhundes sind schnell und elegant. Bei der schnellen Suche kann er buchstäblich jede Wildspur aufspüren. Die Suche erfolgt meist mit hoch erhobenem Kopf, wobei sein ausgeprägter Geruchssinn zum Einsatz kommt. Der Gang ist locker und in weiten Schleifen ausgeführt – eine natürliche Gangart des Hundes. Der Vorstehhund reagiert sofort auf die Witterung eines Vogels mit einem ausdrucksvollen Zucken. Seine Haltung ist von großer Eleganz. Kurz gesagt: Diese Rasse ist für all jene, die neben dem materiellen Gewinn auch ästhetischen Genuss in der Jagd suchen.
Neben seinem eleganten und anmutigen Aussehen zeichnet sich der Pointer durch hohe Intelligenz und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen aus. Er hat ein freundliches und ausgeglichenes Wesen ohne extreme Temperamente.
Es gibt aber auch Nachteile. Pointer mögen Wasser im Allgemeinen nicht. Sie müssen oft mühsam und beharrlich daran gewöhnt werden. Bei kaltem Wetter können sie sich durch längeren Wasserkontakt leicht erkälten, was angesichts ihrer Arbeit nicht ideal ist.

Inhalt
Der English Pointer ist nicht nur ein Jagdhund; er ist ein Hund, der ohne die Jagd nicht leben kann, und selbst lange Spaziergänge können sein Jagdbedürfnis nicht ersetzen. Ein Pointer, dem die Jagd verwehrt wird, wird wahrscheinlich nervös und schwer zu führen und leidet möglicherweise unter unerfüllten Instinkten. Dieser Hund eignet sich weder als reiner Stubenhocker oder als Begleiter für Kinder, noch ist er für Jäger geeignet, die nicht jede Jagdsaison nutzen.
Idealerweise sollte ein Pointer in einem Privathaus mit regelmäßigem Auslauf im Freien leben. Diese Hunderasse ist absolut nicht für die Haltung in einem Zwinger geeignet; sie braucht ein komfortables, menschenähnliches Umfeld. Ein Pointer kann nur dann in einer durchschnittlichen Wohnung leben, wenn er ausreichend und regelmäßig Auslauf bekommt.
Ein ausgewachsener Pointer benötigt viel Platz im Bett seines Besitzers, daher ist es am besten, den Welpen zunächst daran zu gewöhnen, nur auf seinem eigenen Bett zu ruhen, das ausreichend geräumig und mäßig hart sein sollte.
Pointer sind sehr wärmeliebend und vertragen weder Zugluft noch Kälte. Im Vergleich zu anderen Pointer-Rassen wirken sie mitunter sogar verwöhnt. Es empfiehlt sich, den Hund während des Transports und bei Übernachtungen vor Nässe und Zugluft zu schützen.
Körperliche Aktivität
Der Pointer ist ein energiegeladener und ausdauernder Hund, der ausreichend Bewegung braucht. Selbst Hunde, die in einem privaten Garten leben, benötigen regelmäßige Bewegung. Tägliches Joggen oder Radfahren sind hervorragende Möglichkeiten. Pointer sollten unbedingt ausreichend Gelegenheit haben, frei ohne Leine zu laufen.

Pflege
Die Fellpflege eines sauberen, kurzhaarigen Hundes ist einfach. Wöchentliches Bürsten mit einem speziellen Bürstenhandschuh für kurzhaarige Rassen minimiert den Fellwechsel. Während des Fellwechsels ist etwas häufigeres Bürsten nötig. Pointer haben empfindliche Haut. Häufiges Baden ist daher nicht empfehlenswert. Bei Verschmutzung des Fells wischen Sie es am besten mit einem feuchten, weichen Tuch ab. Für eine gründliche Reinigung eignen sich hypoallergene Pflegeprodukte.
Die großen, hängenden Ohren des Hundes sind schlecht belüftet, daher muss der Besitzer sie regelmäßig kontrollieren, um sicherzustellen, dass die Ohrmuscheln trocken und sauber bleiben. Die Krallen werden bei Bedarf mit einer speziellen Schere gekürzt, am besten lassen sie sich aber bei Spaziergängen auf hartem Untergrund auf natürliche Weise abnutzen. Zur Vorbeugung: Zahn Stein Es wird empfohlen, spezielle Leckerlis zu geben, die den Zahnschmelz reinigen, oder einmal wöchentlich die Zähne zu putzen. Spielzeug aus der Dental-Serie kann dabei hilfreich sein.

Diät
Pointer können auf zwei Arten gefüttert werden: mit natürlichem oder mit Fertigfutter. Beide Varianten sind akzeptabel, sollten aber nicht vermischt werden.
Die Meinungen der Pointer-Besitzer zu diesem Thema sind umstritten; analysiert man die Rezensionen, so sind die fertigen Exemplare... Stern Hochwertiges und Super-Premium-Hundefutter bietet klare Vorteile gegenüber natürlichem Futter. Es ist in allen essentiellen Nährstoffen ausgewogen, was die Futtermenge insbesondere während der Wachstumsphase eines Welpen schwer zu berechnen macht. Die Portionen lassen sich einfach an das Gewicht des Hundes anpassen. Napf und Umgebung bleiben sauber, und das Futter muss weder auf die richtige Temperatur erwärmt noch regelmäßig gekocht werden.
Gesundheit, Krankheit und Lebenserwartung
Pointer sind zwar starke und widerstandsfähige Hunde, aber im Laufe der Jahre der Selektionszucht haben sie eine lange Liste erblicher Krankheiten erworben und sind aufgrund ihrer anatomischen und physiologischen Merkmale auch anfälliger für bestimmte Krankheiten.
- Hüftdysplasie
- Risiko der Entwicklung eines Magen- und Darmvolvulus mit nachfolgender Torsion;
- Progressive Netzhautatrophie;
- Von-Willebrand-Krankheit;
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (meist Verengung der Aortenklappe);
- Allergische Erkrankungen;
- Schilddrüsenunterfunktion;
- Epilepsie;
- Osteochondrose;
- Entropie;
- Katarakt;
- Taubheit;
- Im Erwachsenenalter ist die Entwicklung von Tumorerkrankungen möglich.
Diese Liste von Krankheiten dient lediglich der Orientierung. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder Hund Träger bestimmter Krankheiten ist. Verantwortungsbewusste Züchter versuchen jedoch, Tiere mit jeglichen Auffälligkeiten von der Zucht auszuschließen und veranlassen Gentests, die mittlerweile für Hüftdysplasie, progressive Retinaatrophie, von-Willebrand-Krankheit und einige andere Erkrankungen verfügbar sind.
Pointer benötigen regelmäßige Vorsorge, einschließlich Impfungen, Entwurmung und Behandlung gegen Parasitenbefall. Aufgrund ihrer Allergieanfälligkeit und ihrer sehr empfindlichen Haut ist ein sorgfältiger Schutz vor Flöhen und Zecken wichtig. Pointer erreichen in der Regel ein Alter von 10 bis 12 Jahren.

Welpenauswahl und Preise für Englische Vorstehhunde
Ein Pointerwelpe sollte nur von reinrassigen Elterntieren adoptiert werden. Je mehr Jagderfahrung die Elterntiere haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Welpe ihre Arbeitseigenschaften erbt. Nur ein wahrer Jäger sollte diese Rasse züchten.
Bei der Auswahl eines Welpen aus einem Wurf sollten Sie auf seinen körperlichen Zustand und sein Temperament achten. Jeder Welpe erhält eine Geburtsurkunde (das erste Dokument, das später in einen Stammbaum umgewandelt wird) und muss außerdem tätowiert sein (die Nummer muss mit der Nummer in den Dokumenten übereinstimmen). Pointer sind keine Rasse, die man anhand von Fotos im Internet auswählen kann, daher suchen viele Interessenten Rat bei Züchtern oder Rasseexperten.
Der English Pointer ist nicht die günstigste Hunderasse; im Durchschnitt kostet ein Welpe 60.000 Rubel.
Fotos
Wunderschöne Fotos von Welpen und erwachsenen Hunden verschiedener Farben sind in einer Galerie gesammelt, die der Hunderasse English Pointer gewidmet ist:









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