Alpine Dachsbracke (Alpine Dachsbracke)
Die Alpendachsbracke ist eine in Österreich und Deutschland verbreitete Jagdhunderasse. Sie wird zur Jagd auf Niederwild und seltener auf Wildschweine eingesetzt. Bekannt ist sie für ihr selbstbewusstes Wesen, ihren ausgeprägten Geruchssinn und ihren Jagdtrieb. Sie ist mutig und arbeitet selbstständig.

Inhalt
Ursprungsgeschichte
Ähnliche Hunde existieren und werden in verschiedenen europäischen Ländern schon seit Langem zur Jagd eingesetzt. In Schweden sind sie beispielsweise sehr beliebt. FahrerIn Deutschland gibt es die Westfälische Dachsbracke. Die professionelle Zucht der Alpen-Dachsbracke begann im späten 19. Jahrhundert auf Anordnung von Prinz Rudolf von Habsburg. Diese Rasse entstand vermutlich durch die Kreuzung des Standard-Dackels mit einheimischen österreichischen Laufhunden.
1932 erkannte der Österreichische Kennel Club die Alpen-Dachsbracke als dritte Rasse neben dem Hannoveraner und Bayerisch Die Rasse wurde ursprünglich unter dem Namen Alpine-Erzgebirgler Dachsbracke gezüchtet. 1975 wurde der Name in Alpine Dachsbracke geändert, und Österreich wurde als Ursprungsland anerkannt. Die Rasse wurde 1991 von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt.
Jagen mit der Alpinen Dachsbracke
In Österreich und Deutschland ist die Rasse als kleiner, handlicher Arbeitshund, der sich gut für bergiges Gelände eignet, sehr beliebt. Sie wird hauptsächlich zur Jagd auf Hasen und Füchse eingesetzt. Sie kann aber auch größere Huftiere und Wildschweine jagen und verletztes Wild anhand einer Blutspur aufspüren.
Die Alpendachsbracke ist ein kräftiger und robuster Arbeitshund des Bergjägers. Sie wird zum Jagen und Apportieren von Huftieren, Hasen und Füchsen eingesetzt.
Die Alpendachsbracke zeichnet sich durch ihr kühnes und furchtloses Wesen aus. Sie ist sowohl allein als auch in der Meute eine hervorragende Begleiterin. Auf Wunsch kann sie darauf trainiert werden, erlegte Vögel aufzuspüren und zu apportieren.
Aussehen
Die Alpendachsbracke ist ein kleiner, stämmiger, langgestreckter Hund mit länglichem Kopf, langen Hängeohren, kräftigen Beinen und einem dicken Schwanz. Im Gegensatz zu Dackel Sie hat eine aufrechte Haltung und weist einen deutlich ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus auf.
- Widerristhöhe: 34-42 cm.
- Gewicht: 15-18 kg.
Der Kopf ist proportional zum Körper. Die Augen sind rund, groß und ausdrucksstark. Die Nase ist groß mit weit geöffneten Nasenlöchern. Das Gebiss ist scherenartig. Die Schnauze ist stark verlängert mit einer kleinen kahlen Stelle auf dem Nasenrücken. Die Ohren sind groß und hängend mit abgerundeten Spitzen. Der Hals ist mittellang mit deutlich sichtbaren Hautfalten.
Der Körper ist langgestreckt, deutlich länger als hoch. Der Rücken ist gerade. Die Kruppe ist nicht ausgeprägt. Der Bauch ist leicht aufgezogen und trocken. Der Schwanz ist säbelförmig und hoch angesetzt. Die Gliedmaßen sind kurz, gerade und kräftig. Die Pfoten sind groß mit eng anliegenden Zehen.
Das Fell ist dicht, sehr dick und drahtig. Es ist an den Hinterbeinen, am Hals und am Schwanz deutlich länger und bildet dort Befederungen. Farben:
- Schokoladenbraune Bräune;
- Schwarz und braun;
- Alle Rottöne;
- Alle Brauntöne.

Charakter und Verhalten
Der Charakter und das Temperament der Alpendachsbracke sind so robust wie ihr Körperbau. Dieser mutige und furchtlose Arbeitshund besitzt angeborene Jagdinstinkte. Er ist zudem ein wunderbarer Begleit- und Wachhund. Zu seinen charakteristischen Eigenschaften zählen Eifer, Mut und Unabhängigkeit. Zuhause ist er relativ ruhig, wird aber schnell lebhaft, wenn ein Spaziergang oder ein Ausflug ins Jagdrevier bevorsteht.
Die Alpendachsbracke zeigt allen Familienmitgliedern gegenüber eine aufrichtige und rührende Zuneigung, ist aber gleichzeitig recht unabhängig. Sie neigt nicht zu Aggressionen. Bei entsprechender Sozialisierung verträgt sie sich gut mit anderen Haustieren.
Während des Trainings und der Erziehung ist sie lernwillig, kann aber mitunter sehr stur sein. Eine ausgezeichnete Kontrolle lässt sich nur erreichen, wenn der Hund von klein auf richtig trainiert und dies sein Leben lang konsequent beibehalten wird.

Inhaltsmerkmale
Die Alpen-Dachsbracke eignet sich sowohl für die Haltung im Haus als auch im Freien. Sie benötigt keine besondere Fellpflege. Ihr Fell sollte gelegentlich (etwa 2-3 Mal im Monat) gebürstet und bei Bedarf gebadet werden. Die Ohren sollten regelmäßig kontrolliert und von Schmutz und Ohrenschmalz befreit sowie trocken gehalten werden. Besonders in den Wachstumsjahren braucht der Welpe viel Bewegung und Auslauf.

Gesundheit und Lebenserwartung
Die Alpendachsbracke ist eine relativ gesunde Rasse. Eine Veranlagung zu Ohrenentzündungen wurde beobachtet. Rückenprobleme und Wirbelsäulenerkrankungen, die mit der langgestreckten Körperform zusammenhängen, kommen gelegentlich vor. Bis der Welpe ausgewachsen ist, sollten Besitzer Springen und Treppensteigen einschränken und das Futter mit Mineralstoffpräparaten ergänzen. Die Lebenserwartung liegt bei 10–12 Jahren.
Preis für einen Alpendackelwelpen
Der Alpen-Dachsbracke ist bei Jägern in den Bergregionen Deutschlands und Österreichs sehr beliebt, außerhalb dieser Länder jedoch wenig bekannt und selten. Zwar gibt es Vertreter der Rasse in Russland, aber keine Informationen über Züchter. Online findet man lediglich Anzeigen für Welpen von Privatbesitzern, meist nicht registrierte Welpen oder Mischlinge. Der Durchschnittspreis für Welpen von Arbeitshunden liegt bei 25.000 Rubel. Ein Mischlingswelpe kostet in der Regel nicht mehr als 1.000 Rubel.
Fotos und Videos
Weitere Fotos von Alpendachsbrackehunden finden Sie in der Galerie.
Video über die Rasse des Alpen-Dachsbrackes
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